Angriff nahe Irans Atomkraftwerk Buschehr Der
Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden. Nach Angaben der Agentur sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gibt es keine erhöhten Strahlungswerte. Der
Iran hatte zuletzt am Samstag vergangener Woche den Einschlag eines Projektils auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Insgesamt ist es seit Kriegsbeginn Ende Februar der vierte Einschlag eines Geschosses nahe dem AKW beziehungsweise auf dessen Gelände. Die Atomanlage, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern
Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. Magdalena TröndleIran zeigt sich offen für Verhandlungen in
Pakistan Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich offen für Vermittlungsgespräche in Islamabad. Der
Iran habe sich nie geweigert, dorthin zu reisen, sagte er. Wichtig seien die Bedingungen für ein endgültiges und dauerhaftes Ende des „illegalen Krieges, der uns aufgezwungen wird“. Magdalena TröndleIran lässt eigene Häfen ansteuernDer
Iran erlaubt Schiffen mit lebenswichtigen Gütern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu den eigenen Häfen. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf ein offizielles Schreiben. Schiffe, die iranische Häfen ansteuern, müssen sich demnach mit den Behörden abstimmen und festgelegte Protokolle einhalten. Dies gelte auch für Schiffe, die sich derzeit im Golf von Oman befinden. Der
Iran hält die Meerenge, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, als Vergeltung für die am 28. Februar begonnenen amerikanisch-israelischen Angriffe weitgehend geschlossen. Magdalena TröndleIrak schließt wichtigen Grenzübergang Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim ist auch der wichtige Grenzübergang Schalamtscheh eines Luftangriffs geworden. Es seien schwere Schäden entstanden. Es handelt sich um einen der wichtigsten Grenzübergänge für den Handel und Personenverkehr zwischen dem
Iran und dem Irak. Die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA berichtete, bei dem Angriff seien eine Person getötet und fünf Menschen verletzt werden. Die irakischen Grenzbehörden teilten mit, der Grenzübergang sei geschlossen worden. Magdalena TröndleIran meldet Angriffe auf Petrochemie Der
Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe. Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äußern. Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei. Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak Magdalena TröndleIran vollstreckt abermals Todesurteile In
Iran sind zwei weitere Männer im Zuge einer Hinrichtungswelle exekutiert worden. Ihnen wird vorgworfen, im Auftrag der oppositionellen Volksmudschaheddin Anschläge und Explosionen in Teheran geplant und durchgeführt und dabei auch Raketenwerfer eingesetzt zu haben.Menschenrechtsgruppen kritisieren, dass „Regimegegner“ regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert werden. Amnesty International spricht in den beiden Fällen von unfairen Verfahren und möglichen Foltergeständnissen. Die Männer hätten wiederholt alle Vorwürfe zurückgewiesen, gegen den Staat zu den Waffen gegriffen zu haben. In
Iran sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens 160 Todesurteile vollstreckt worden. Magdalena TröndleIsrael und Hizbullah greifen sich weiter gegenseitig an Die gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah dauern an. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Morgen einen israelischen Drohnenangriff im Südlibanon mit zwei Toten. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete zudem elf Verletzte bei israelischen Luftangriffen im Süden des Landes in der Nacht. Demnach soll es dabei auch Schäden an einem Krankenhaus gegeben haben. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für die Angriffe.Am Morgen und Vormittag feuerte die vom
Iran unterstützte Hizbullah-Miliz erneut Geschosse auf den Norden Israels. Dort gab es Raketenalarm. Zuvor war israelischen Medien zufolge eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete in einem Ort nahe der Grenze explodiert. Dabei wurden Häuser und Autos beschädigt. Die Hizbullah reklamierte mehrere Raketenangriffe auf das Nachbarland für sich. Israels Armee warf weiterhin der Hizbullah vor, dass es eine ihrer Raketen gewesen sei, die am Freitag an einem UN-Posten explodiert sei und drei Blauhelmsoldaten teils schwer verletzt habe. Die Blauhelme der Unifil überwachen seit 1978 das Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon. Die Hintergründe zu dem Konflikt lesen Sie hier: Magdalena TröndleTrümmer stürzen auf Oracle-Gebäude in Dubai Nach einem Luftabwehreinsatz in Dubai sind Trümmerteile auf ein Gebäude des US-Technologiekonzerns Oracle gestürzt. Bei dem Vorfall im Technologiepark Internet City hat es nach Angaben der Behörden des Emirats keine Verletzten gegeben. Oracle steht auf einer Liste von 18 US-Unternehmen, die die iranische Revolutionsgarde als Vergeltung für Angriffe auf ihr Land zu Zielen erklärt hat. Vanessa AngermannIsraels Armee meldet Angriffe auf Hizbullah-Ziele in BeirutDas israelische Militär attackiert nach eigenen Angaben die Infrastruktur der libanesischen Hizbullah-Miliz in Beirut. Libanesische Medien berichteten von Attacken auf südliche Vororte der Hauptstadt. Diese gelten als Hochburg der Hisbollah, sind aber auch dicht besiedeltes Wohngebiet. Israels Armee hatte die Bewohner bereits mehrfach zur Flucht aufgerufen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Vanessa AngermannTrump: Verlust von Kampfflugzeugen wirkt sich nicht auf Verhandlungen ausDer mutmaßliche Verlust von zwei US-Kampfflugzeugen in
Iran wirkt sich nach Angaben von Präsident Donald Trump nicht auf Verhandlungen mit der Führung in Teheran aus. „Nein, überhaupt nicht“, antwortete Trump am Sonntag auf eine entsprechende Frage des Senders NBC. Er ergänzte: „Es ist eben Krieg.“Das für
Iran zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte (Centcom) bestätigte Angaben der iranischen Streitkräfte zunächst nicht, wonach auch ein zweiter US-Kampfjet über dem Persischen Golf abgeschossen worden und abgestürzt sei. Die „New York Times“ hatte zuvor unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter berichtet, ein A-10-Kampfflugzeug sei in den Persischen Golf gestürzt, der Pilot sei gerettet worden. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.Am Freitag hatte
Iran bereits ein anderes Kampfflugzeug der Amerikaner abgeschossen. Die USA bestätigten dies. Medienberichten zufolge konnte eines der beiden Besatzungsmitglieder von Spezialeinheiten gerettet werden, nach dem zweiten Crewmitglied werde noch gesucht.Vanessa AngermannIsraelische Armee meldet Raketenbeschuss durch IranIran hat nach Angaben der israelischen Armee erneut mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Dies meldeten die Streitkräfte in der Nacht zum Samstag im Onlinedienst Telegram. Luftabwehrsysteme seien „im Einsatz, um die Gefahr abzufangen“, hieß es weiter.Hanna MasaWeiteres Kampfflugzeug angeblich in Persischen Golf gestürztIran hat nach eigenen Angaben ein weiteres amerikanisches Kampfflugzeug abgeschossen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Freitag unter Berufung auf die Streitkräfte der Islamischen Republik, ein Kampfflugzeug vom Typ A-10 sei von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt. Die „New York Times“ hatte zuvor unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter berichtet, ein A-10-Kampfjet sei in den Persischen Golf gestürzt; der Pilot sei gerettet worden. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.Am Karfreitag hatte
Iran bereits ein anderes Kampfflugzeug abgeschossen, nach Angaben von US-Medien eine Maschine vom Typ F-15E. Den Medienberichten zufolge konnte eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialeinheiten gerettet werden, nach dem zweiten Crewmitglied werde noch gesucht.Hanna MasaRenommierte Universität in Teheran getroffen Bei den jüngsten Luftangriffen der USA und Israels auf
Iran ist erneut eine renommierte Universität in der Hauptstadt Teheran getroffen worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurden bei der Attacke am Nachmittag (Ortszeit) das medizinische Forschungsinstitut sowie das Laborgebäude der Beheschti-Universität fast vollständig zerstört. Zudem sei auch das Studentenwohnheim auf dem Uni-Gelände stark beschädigt worden.Zu möglichen Opfern gebe es vorerst keine Angaben, hieß es bei Tasnim weiter. In den vergangenen Wochen hatte es Medienberichten zufolge bereits Angriffe auf Universitäten in Teheran und anderen Städten gegeben. Nach iranischen Angaben waren etwa die Technische Universität Isfahan und die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran Ziel israelisch-amerikanischer Angriffe. Niklas ZimmermannWashington bestätigt Abschuss von US-KampfflugzeugDie Vereinigten Staaten bestätigen den Abschuss eines Kampfflugzeugs über
Iran. Das berichteten mehrere amerikanische Medien unter Berufung auf US-Regierungskreise. Es ist der erste Abschuss eines US-Kampfflugzeugs seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar. Das Militär habe eine Rettungsaktion gestartet, um die Besatzung zu finden, bevor iranische Soldaten zu den Piloten gelangen, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf amerikanische und israelische Regierungskreise. An Bord war offenbar eine übliche Zweierbesatzung aus Pilot und Ko-Pilot. Mehrere US-Medien berichteten zudem, dass eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialkräften gerettet worden sei. Laut dem Portal Axios, das sich auf einen israelischen Beamten und eine zweite mit der Lage vertraute Quelle berief, dauerte zudem die Suche nach dem zweiten Besatzungsmitglied an. Irans Streitkräfte hatten zuvor erklärt, sie hätten ein Kampfflugzeug vom Typ F-35 abgeschossen und eines der Besatzungsmitglieder gefangengenommen. Das Kampfflugzeug sei im zentralen Luftraum durch ein neues, fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarde.Die „New York Times“ und die „Washington Post“ berufen sich dagegen auf US-Regierungsquellen, wonach es sich beim abgeschossenen Kampfflugzeug mutmaßlich um eine Maschine des Typs F-15E handelt. Dies gehe etwa aus von
Iran veröffentlichten Aufnahmen hervor.Niklas ZimmermannNetanjahu: Haben Irans Stahlproduktion empfindlich getroffenIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat weitere gemeinsame Angriffe mit den USA auf die Infrastruktur Irans angekündigt. „Zusammen mit unseren amerikanischen Freunden zerschlagen wir weiterhin das Terrorregime in
Iran. Wir schalten Kommandeure aus, bombardieren Brücken, bombardieren Infrastruktur“, sagte Netanjahu in einem am Freitag von seinem Büro verbreiteten Video. Am Donnerstag war eine Autobahnbrücke bei Teheran gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit aus der Luft angegriffen worden.Netanjahu sagte weiter, Israels Luftwaffe habe in den vergangenen Tagen 70 Prozent der iranischen Stahlproduktionskapazität zerstört. „Dies ist ein enormer Erfolg, der der Revolutionsgarde sowohl finanzielle Mittel als auch die Möglichkeit zur Waffenproduktion entzieht.“ Mehr ladenTickarooLive Blog Software