Tobias SchrörsSchäden nach Raketenbeschuss aus
Iran in
Israel Nach neuem Raketenbeschuss aus
Iran hat es im Großraum
Tel Aviv in
Israel am Nachmittag Einschläge gegeben. In israelischen Medien verbreitete Videos zeigten Rauchschwaden, die über Häuser in zwei Tel Aviver Vororten aufstiegen. Medienberichten zufolge verursachte der iranische Angriff Schäden unter anderem an Gebäuden. Der israelische Rettungsdienst verbreitete zudem Aufnahmen, auf denen brennende Autos zu sehen waren. Den Angaben zufolge wurde ein Mann durch eine Druckwelle leicht verletzt.Israelischen Medienberichten zufolge setzte
Iran abermals die international weitgehend geächtete Streumunition ein, die große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist. Magdalena TröndleÖsterreichs Außenministerin telefoniert mit iranischem Amtskollegen Die österreichische Außenministerin
Beate Meinl-Reisinger hat sich per Telefonat direkt ihren iranischen Amtskollegen
Abbas Araghtschi gewandt. „In Zeiten wie diesen ist es wichtig, den Dialog aufrechtzuerhalten“, erklärt sie auf X. Sie fordert nach eigenen Angaben eine Deeskalation und ein Ende der Angriffe auf Nachbarstaaten. Zudem müsse die freie Schifffahrt in der
Straße von Hormus wiederhergestellt werden. Dies sei besonders wichtig für die globale Versorgung mit Lebensmitteln. Österreich unterstütze jeden diplomatischen Weg zu einer neuen Vereinbarung über das iranische Atomprogramm und zur vollständigen Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Magdalena TröndleIran zeigt sich offen für Verhandlungen in
Pakistan Der iranische Außenminister
Abbas Araghtschi zeigt sich offen für Vermittlungsgespräche in
Islamabad. Der
Iran habe sich nie geweigert, dorthin zu reisen, sagte er. Wichtig seien die Bedingungen für ein endgültiges und dauerhaftes Ende des „illegalen Krieges, der uns aufgezwungen wird“. Magdalena TröndleIran lässt eigene Häfen ansteuernIran erlaubt Schiffen mit lebenswichtigen Gütern die Durchfahrt durch die
Straße von Hormus zu den eigenen Häfen. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur
Tasnim unter Berufung auf ein offizielles Schreiben. Schiffe, die iranische Häfen ansteuern, müssen sich demnach mit den Behörden abstimmen und festgelegte Protokolle einhalten. Dies gelte auch für Schiffe, die sich derzeit im
Golf von Oman befinden. Der
Iran hält die Meerenge, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, als Vergeltung für die am 28. Februar begonnenen amerikanisch-israelischen Angriffe weitgehend geschlossen. Magdalena TröndleIrak schließt wichtigen Grenzübergang Nach Angaben der Nachrichtenagentur
Tasnim ist auch der wichtige Grenzübergang Schalamtscheh eines Luftangriffs geworden. Es seien schwere Schäden entstanden. Es handelt sich um einen der wichtigsten Grenzübergänge für den Handel und Personenverkehr zwischen dem
Iran und dem Irak. Die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA berichtete, bei dem Angriff seien eine Person getötet und fünf Menschen verletzt werden. Die irakischen Grenzbehörden teilten mit, der Grenzübergang sei geschlossen worden. Magdalena TröndleIran meldet Angriffe auf Petrochemie Der
Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur
Tasnim berichtete unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe. Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äußern.
Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei. Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak Magdalena TröndleAngriff nahe Irans Atomkraftwerk Buschehr
Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden. Nach Angaben der Agentur sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gibt es keine erhöhten Strahlungswerte. Der
Iran hatte zuletzt am Samstag vergangener Woche den Einschlag eines Projektils auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Insgesamt ist es seit Kriegsbeginn Ende Februar der vierte Einschlag eines Geschosses nahe dem AKW beziehungsweise auf dessen Gelände. Die Atomanlage, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. Magdalena TröndleIran vollstreckt abermals Todesurteile In
Iran sind zwei weitere Männer im Zuge einer Hinrichtungswelle exekutiert worden. Ihnen wird vorgworfen, im Auftrag der oppositionellen Volksmudschaheddin Anschläge und Explosionen in Teheran geplant und durchgeführt und dabei auch Raketenwerfer eingesetzt zu haben.Menschenrechtsgruppen kritisieren, dass „Regimegegner“ regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert werden. Amnesty International spricht in den beiden Fällen von unfairen Verfahren und möglichen Foltergeständnissen. Die Männer hätten wiederholt alle Vorwürfe zurückgewiesen, gegen den Staat zu den Waffen gegriffen zu haben. In
Iran sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens 160 Todesurteile vollstreckt worden. Magdalena TröndleIsrael und Hizbullah greifen sich weiter gegenseitig an Die gegenseitigen Angriffe zwischen
Israel und der libanesischen Hisbollah dauern an. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Morgen einen israelischen Drohnenangriff im Südlibanon mit zwei Toten. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete zudem elf Verletzte bei israelischen Luftangriffen im Süden des Landes in der Nacht. Demnach soll es dabei auch Schäden an einem Krankenhaus gegeben haben. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für die Angriffe.Am Morgen und Vormittag feuerte die vom
Iran unterstützte Hizbullah-Miliz erneut Geschosse auf den Norden Israels. Dort gab es Raketenalarm. Zuvor war israelischen Medien zufolge eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete in einem Ort nahe der Grenze explodiert. Dabei wurden Häuser und Autos beschädigt. Die Hizbullah reklamierte mehrere Raketenangriffe auf das Nachbarland für sich. Israels Armee warf weiterhin der Hizbullah vor, dass es eine ihrer Raketen gewesen sei, die am Freitag an einem UN-Posten explodiert sei und drei Blauhelmsoldaten teils schwer verletzt habe. Die Blauhelme der Unifil überwachen seit 1978 das Grenzgebiet zwischen
Israel und dem Libanon. Die Hintergründe zu dem Konflikt lesen Sie hier: Magdalena TröndleTrümmer stürzen auf Oracle-Gebäude in Dubai Nach einem Luftabwehreinsatz in Dubai sind Trümmerteile auf ein Gebäude des US-Technologiekonzerns Oracle gestürzt. Bei dem Vorfall im Technologiepark Internet City hat es nach Angaben der Behörden des Emirats keine Verletzten gegeben. Oracle steht auf einer Liste von 18 US-Unternehmen, die die iranische Revolutionsgarde als Vergeltung für Angriffe auf ihr Land zu Zielen erklärt hat. Vanessa AngermannIsraels Armee meldet Angriffe auf Hizbullah-Ziele in BeirutDas israelische Militär attackiert nach eigenen Angaben die Infrastruktur der libanesischen Hizbullah-Miliz in Beirut. Libanesische Medien berichteten von Attacken auf südliche Vororte der Hauptstadt. Diese gelten als Hochburg der Hisbollah, sind aber auch dicht besiedeltes Wohngebiet. Israels Armee hatte die Bewohner bereits mehrfach zur Flucht aufgerufen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Vanessa AngermannTrump: Verlust von Kampfflugzeugen wirkt sich nicht auf Verhandlungen ausDer mutmaßliche Verlust von zwei US-Kampfflugzeugen in
Iran wirkt sich nach Angaben von Präsident Donald Trump nicht auf Verhandlungen mit der Führung in Teheran aus. „Nein, überhaupt nicht“, antwortete Trump am Sonntag auf eine entsprechende Frage des Senders NBC. Er ergänzte: „Es ist eben Krieg.“Das für
Iran zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte (Centcom) bestätigte Angaben der iranischen Streitkräfte zunächst nicht, wonach auch ein zweiter US-Kampfjet über dem Persischen Golf abgeschossen worden und abgestürzt sei. Die „New York Times“ hatte zuvor unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter berichtet, ein A-10-Kampfflugzeug sei in den Persischen Golf gestürzt, der Pilot sei gerettet worden. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.Am Freitag hatte
Iran bereits ein anderes Kampfflugzeug der Amerikaner abgeschossen. Die USA bestätigten dies. Medienberichten zufolge konnte eines der beiden Besatzungsmitglieder von Spezialeinheiten gerettet werden, nach dem zweiten Crewmitglied werde noch gesucht.Vanessa AngermannIsraelische Armee meldet Raketenbeschuss durch IranIran hat nach Angaben der israelischen Armee erneut mehrere Raketen auf
Israel abgefeuert. Dies meldeten die Streitkräfte in der Nacht zum Samstag im Onlinedienst Telegram. Luftabwehrsysteme seien „im Einsatz, um die Gefahr abzufangen“, hieß es weiter.Hanna MasaWeiteres Kampfflugzeug angeblich in Persischen Golf gestürztIran hat nach eigenen Angaben ein weiteres amerikanisches Kampfflugzeug abgeschossen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Freitag unter Berufung auf die Streitkräfte der Islamischen Republik, ein Kampfflugzeug vom Typ A-10 sei von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt. Die „New York Times“ hatte zuvor unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter berichtet, ein A-10-Kampfjet sei in den Persischen Golf gestürzt; der Pilot sei gerettet worden. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.Am Karfreitag hatte
Iran bereits ein anderes Kampfflugzeug abgeschossen, nach Angaben von US-Medien eine Maschine vom Typ F-15E. Den Medienberichten zufolge konnte eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialeinheiten gerettet werden, nach dem zweiten Crewmitglied werde noch gesucht.Mehr ladenTickarooLive Blog Software