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TUE · 2026-04-07 · 06:55 GMTBRIEF NSR-2026-0407-55704
News/DGB-Chefin Fahimi kritisiert Klingbeils /DGB-Chefin Fahimi kritisiert Klingbeils Forderung nach Mehra…
NSR-2026-0407-55704News Report·DE·Political Strategy

DGB-Chefin Fahimi kritisiert Klingbeils Forderung nach Mehrarbeit

DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat die Forderung von Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil nach mehr Arbeit in Deutschland zurückgewiesen. Fahimi argumentiert, dass in Deutschland bereits ausreichend gearbeitet werde und verwies auf Kurzarbeit und drohenden Jobverlust in der Industrie.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-04-07 · 06:55 GMTLean · CenterRead · 1 min
DGB-Chefin Fahimi kritisiert Klingbeils Forderung nach Mehrarbeit
Tagesschau (ARD)FIG 01
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DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat die Forderung von Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil nach mehr Arbeit in Deutschland zurückgewiesen. Fahimi argumentiert, dass in Deutschland bereits ausreichend gearbeitet werde und verwies auf Kurzarbeit und drohenden Jobverlust in der Industrie. Sie betonte, dass Deutschland eine hohe Teilzeitquote habe, was positiv für die Frauenerwerbsquote sei. Auch Klingbeils Aussage zum früheren Ausscheiden aus dem Erwerbsleben widersprach sie und betonte, dass wer länger arbeiten wolle, dies bereits könne. Zudem kritisierte Fahimi Klingbeils Sorge, die SPD werde als Partei der Transferleistungsempfänger wahrgenommen und forderte ein schärferes Profil der SPD für soziale Gerechtigkeit.

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Article analysis

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Political Strategy
Economic Impact
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FewMany
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Key claims

5 extracted
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Fahimi rejects Klingbeil's statements on labor and pension policy.

factualArticle's main point
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The SPD's profile is apparently too blurred.

quoteFahimi
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Klingbeil demands more work in Germany.

quoteArticle refers to Klingbeil's demand
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Germany has a disproportionately high part-time quota.

factualFahimi
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120,000 people in the industry lost their jobs in 2025.

statisticFahimi
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Full report

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Geht es nach Vizekanzler und SPD-Chef Klingbeil, muss in Deutschland mehr gearbeitet werden. DGB-Chefin Fahimi widerspricht dem deutlich. Den Sozialdemokraten empfiehlt die Gewerkschafterin, ihr Profil zu schärfen. Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hat zentrale Aussagen von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) zur Arbeits- und Rentenpolitik zurückgewiesen. Es gebe hierzulande kein Problem mit dem Arbeitsvolumen, "in Deutschland wird genug gearbeitet", sagte Fahimi der Zeitung Tagesspiegel. Die Gewerkschaftschefin widersprach damit Klingbeils jüngster Forderung, die Gesellschaft müsse insgesamt mehr arbeiten. "Was soll der Industriearbeiter, der gerade auf Kurzarbeit ist, von solchen Aussagen halten?", fragte Fahimi. "Oder die 120.000 Menschen, die 2025 in der Industrie ihren Job verloren haben?" In Vollzeitjobs werde in Deutschland nicht weniger gearbeitet als im europäischen Ausland. Deutschland habe eine überproportional hohe Teilzeit-Quote, was aber "ein Grund zur Freude, nicht zur Klage" sei, denn damit sei die Frauen-Erwerbsquote deutlich gestiegen, erklärte Fahimi weiter. Auch Klingbeils Aussage, Deutschland müsse aufhören, ein früheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu fördern, bezeichnete Fahimi als falsch. Wer länger arbeiten wolle, könne dies bereits tun - vielen fehle aber schlicht die Möglichkeit. Die gestiegene Erwerbsquote Älterer sei kein Erfolg der Rente mit 67, sondern einer verbesserten Arbeitsmarktpolitik. Kritisch äußerte sich Fahimi zudem zu Klingbeils Befürchtung, die SPD werde zu sehr als Partei der Transferleistungsempfänger wahrgenommen. Dieses Feedback müsse die SPD "sehr ernst nehmen", sagte sie, und wieder stärker einem klaren Kurs sozialer Gerechtigkeit folgen, statt sich in "kleinteiligen Kompromissen" zu verlieren. "Das Profil der SPD ist offenbar zu unscharf", sagte die ehemalige SPD-Generalsekretärin.
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Entities

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Keywords & salience

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