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TUE · 2026-04-07 · 06:16 GMTBRIEF NSR-2026-0407-55769
News/DGB-Chefin Fahimi kritisiert Klingbeils /„Hier wird genug gearbeitet“ – DGB-Chefin widerspricht Kling…
NSR-2026-0407-55769News Report·DE·Political Strategy

„Hier wird genug gearbeitet“ – DGB-Chefin widerspricht Klingbeil

DGB-Chefin Yasmin Fahimi kritisiert SPD-Chef Lars Klingbeil für dessen Aussagen zur Renten- und Arbeitszeitpolitik. Klingbeil hatte gefordert, längeres Arbeiten zu fördern und den vorzeitigen Renteneintritt zu reduzieren.

Die WeltFiled 2026-04-07 · 06:16 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
„Hier wird genug gearbeitet“ – DGB-Chefin widerspricht Klingbeil
Die WeltFIG 01
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DGB-Chefin Yasmin Fahimi kritisiert SPD-Chef Lars Klingbeil für dessen Aussagen zur Renten- und Arbeitszeitpolitik. Klingbeil hatte gefordert, längeres Arbeiten zu fördern und den vorzeitigen Renteneintritt zu reduzieren. Fahimi widerspricht und betont, Deutschland habe kein Problem mit dem Arbeitsvolumen und viele Menschen hätten keine Möglichkeit, länger zu arbeiten. Sie wies auch Klingbeils Aussage zurück, die Gesellschaft müsse insgesamt mehr arbeiten. Fahimi kritisierte zudem den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder für eine Stunde Mehrarbeit pro Woche und warnte vor Eingriffen in Tarifverhandlungen. Sie betonte, dass in Deutschland in Vollzeitjobs nicht weniger gearbeitet werde als im europäischen Ausland und die hohe Teilzeitquote positiv zu bewerten sei.

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Über 55-jährige Arbeitslose finden außerdem selten noch einen guten Job.

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Deutschland habe eine überproportional hohe Teilzeit-Quote, was aber „ein Grund zur Freude, nicht zur Klage“ sei.

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In Vollzeit-Jobs werde in Deutschland „nicht weniger gearbeitet als im europäischen Ausland“.

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SPD-Chef Lars Klingbeil fordert, dass Menschen länger arbeiten und seltener in Frührente gehen sollen.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandRenten- und Arbeitszeitpolitik„Hier wird genug gearbeitet“ – DGB-Chefin widerspricht KlingbeilStand: 08:16 UhrLesedauer: 2 MinutenYasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpaSPD-Chef Lars Klingbeil fordert, dass Menschen länger arbeiten und seltener in Frührente gehen sollen. DGB-Chefin Yasmin Fahimi kritisiert den Vizekanzler scharf. Deutschland habe kein Problem mit dem Arbeitsvolumen.Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi äußert deutliche Kritik an Äußerungen von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) zur Renten- und Arbeitszeitpolitik. Klingbeils Aussage, Deutschland müsse „aufhören, ein früheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu fördern“, sei „falsch“, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“. Die DGB-Chefin lehnte zudem Klingbeils Forderung ab, längeres Arbeiten stärker zu fördern.Wer länger arbeiten wolle, könne dies bereits, sagte Fahimi. Vielen fehle aber schlicht die Möglichkeit. „Über 55-jährige Arbeitslose finden außerdem selten noch einen guten Job“, sagte sie. Die gestiegene Erwerbsquote sei kein Erfolg der Rente mit 67, sondern einer verbesserten Arbeitsmarktpolitik.Fahimi wies zudem Klingbeils jüngste Aussage, die Gesellschaft müsse insgesamt mehr arbeiten, zurück. Sie verneinte die Frage, ob Klingbeil damit recht habe. „Deutschland hat kein Problem mit dem Arbeitsvolumen, hier wird grundsätzlich genug gearbeitet“, sagte sie. „Oder was soll der Industriearbeiter, der gerade auf Kurzarbeit ist, von solchen Aussagen halten? Oder die 120.000 Menschen, die 2025 in der Industrie ihren Job verloren haben?“Lesen Sie auchIn Vollzeit-Jobs werde in Deutschland „nicht weniger gearbeitet als im europäischen Ausland“, sagte Fahimi. Deutschland habe eine überproportional hohe Teilzeit-Quote, was aber „ein Grund zur Freude, nicht zur Klage“ sei, denn damit sei die Frauen-Erwerbsquote deutlich gestiegen.Fahimi warnt vor „Verteilungskompromissen“Den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder für eine Stunde Mehrarbeit pro Woche wies die DGB-Chefin ebenfalls zurück. „Das sind technokratische Zahlenspiele, die an der Realität vorbeigehen“, sagte sie. Söder sei für die Vereinbarung von Wochenarbeitszeiten nicht zuständig. „Dieses politische Reinfummeln in Tarifvertragsverhandlungen ist der Versuch, die darin stattfindenden Verteilungskompromisse aufzuweichen“, sagte Fahimi. „Das verbitte ich mir.“Kritisch äußerte sich Fahimi zudem zu Klingbeils Befürchtung, die SPD werde zu sehr als Partei der Transferleistungsempfänger wahrgenommen. Dieses Feedback müsse die SPD „sehr ernst nehmen“, sagte sie, und wieder stärker einem klaren Kurs sozialer Gerechtigkeit folgen, statt sich in „kleinteiligen Kompromissen“ zu verlieren. „Das Profil der SPD ist offenbar zu unscharf“, sagte die einstige SPD-Generalsekretärin.AFP/saha
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