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THU · 2026-04-09 · 03:45 GMTBRIEF NSR-2026-0409-59480
News/Ungarischer Wahlsieger Magyar fordert Pr/„Brauchen Verlässlichkeit und Verbindlichkeit“ – Röwekamp fo…
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„Brauchen Verlässlichkeit und Verbindlichkeit“ – Röwekamp fordert Pflichtübungen für Reservisten

CDU-Politiker Thomas Röwekamp fordert verpflichtende Wehrübungen für Reservisten der Bundeswehr, um die Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit der Reserve zu erhöhen. Röwekamp, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag, argumentiert, dass das derzeitige doppelte Freiwilligkeitsprinzip die Planung im Ernstfall erschwert.

Die WeltFiled 2026-04-09 · 03:45 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
„Brauchen Verlässlichkeit und Verbindlichkeit“ – Röwekamp fordert Pflichtübungen für Reservisten
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CDU-Politiker Thomas Röwekamp fordert verpflichtende Wehrübungen für Reservisten der Bundeswehr, um die Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit der Reserve zu erhöhen. Röwekamp, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag, argumentiert, dass das derzeitige doppelte Freiwilligkeitsprinzip die Planung im Ernstfall erschwert. Der Präsident des Reservistenverbandes, Patrick Sensburg, unterstützt die Forderung, mahnt aber gleichzeitig einen verbesserten Kündigungsschutz für Reservisten an, um Nachteile für diese zu vermeiden. Die Bundeswehr soll bis 2035 auf 260.000 aktive Soldaten und 200.000 Reservisten anwachsen, wobei die Reserve eine wesentliche Rolle spielen soll. Die Abschaffung des Freiwilligkeitsprinzips müsse mit einem besseren Kündigungsschutz einhergehen, um die langfristige Verfügbarkeit der Reservisten zu gewährleisten.

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Patrick Sensburg demands improved protection against dismissal as a condition.

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Bundeswehr should grow to at least 260,000 active soldiers and 200,000 reservists by 2035.

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Röwekamp calls for mandatory military exercises for reservists.

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Thomas Röwekamp wants to make Bundeswehr reserve more reliable and ready for action.

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Current double voluntariness makes planning difficult in an emergency.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBundeswehr„Brauchen Verlässlichkeit und Verbindlichkeit“ – Röwekamp fordert Pflichtübungen für ReservistenStand: 05:46 UhrLesedauer: 2 MinutenThomas Röwekamp will die Bundeswehr-Reserve verlässlicher und einsatzbereiter machenQuelle: Christoph Soeder/dpaDer CDU-Politiker Thomas Röwekamp fordert, dass Reservisten künftig verbindlich an Wehrübungen teilnehmen. Das bisherige doppelte Freiwilligkeitsprinzip erschwere die Planung im Ernstfall. Bundeswehr und Verbände diskutieren zugleich über verbesserten Kündigungsschutz für Reservisten.Reservisten der Bundeswehr sind bislang nicht verpflichtet, an Wehrübungen teilzunehmen - das Prinzip will der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp, ändern. „Wir können uns in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage keine Reserve leisten, die nur auf freiwilliger Basis funktioniert“, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Wenn wir die Bundeswehr ernsthaft stärken wollen, brauchen wir mehr Verlässlichkeit und Verbindlichkeit“, fügte er hinzu. Derzeit müssen Reservisten ebenso ihre Zustimmung zu einer Wehrübung geben wie deren Arbeitgeber. Dazu sagte Röwekamp: „Das doppelte Freiwilligkeitsprinzip führt heute dazu, dass wir im entscheidenden Moment nicht sicher planen können. Unsere Reserve muss im Ernstfall schnell verfügbar und einsatzbereit sein, dafür braucht es klare Verpflichtungen.“ Zwar müsse man die Interessen der Arbeitgeber im Blick behalten. „Aber am Ende gilt: Eine funktionierende Landes- und Bündnisverteidigung liegt im Interesse unserer gesamten Gesellschaft und damit auch der Wirtschaft“, sagte der Verteidigungsexperte. Lesen Sie auchDer Präsident des Reservistenverbandes, Patrick Sensburg, mahnte als Bedingung einen verbesserten Kündigungsschutz an. „Die Forderung, das doppelte Freiwilligkeitsprinzip abzuschaffen, ist richtig und gut“, sagte er dem RND. Das dürfe aber nicht zum Nachteil für jene werden, die Wehrdienst geleistet hätten. Und es dürfe auch nicht dazu führen, dass Arbeitgeber keine Reservisten mehr einstellen oder ihnen kündigen. „Die Abschaffung muss deshalb einhergehen mit einem deutlich verbesserten Kündigungsschutz, sodass Reservisten auch längerfristig nicht gekündigt werden kann. Sonst sind sie im Ernstfall als erste weg“, fordert Sensburg. Die Bundeswehr soll bis 2035 auf mindestens 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten sowie 200.000 Reservisten anwachsen. Diese Reserve soll wesentlich aus den Männern und Frauen aufgebaut werden, die den neuen Wehrdienst leisten, für den seit Jahresbeginn die gesetzlichen Grundlagen da sind. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte die Vorlage einer „Strategie der Reserve“ und für den Sommer ein Reservestärkungsgesetz angekündigt.dpa/ceb
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