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THU · 2026-04-09 · 05:21 GMTBRIEF NSR-2026-0409-59896
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Trump wirft Nato Versagen im Iran-Krieg vor – Bericht über mögliche Strafmaßnahmen

US-Präsident Donald Trump hat die NATO erneut scharf kritisiert und ihr Versagen im Iran-Krieg vorgeworfen. Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte drohte Trump mit einem möglichen Austritt der USA aus dem Bündnis.

Die WeltFiled 2026-04-09 · 05:21 GMTLean · Center-RightRead · 3 min
Trump wirft Nato Versagen im Iran-Krieg vor – Bericht über mögliche Strafmaßnahmen
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US-Präsident Donald Trump hat die NATO erneut scharf kritisiert und ihr Versagen im Iran-Krieg vorgeworfen. Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte drohte Trump mit einem möglichen Austritt der USA aus dem Bündnis. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" erwägt die US-Regierung Strafmaßnahmen gegen NATO-Länder, die die US-Offensive gegen den Iran nicht unterstützt haben. Zu den diskutierten Maßnahmen gehören ein Truppenabzug aus diesen Ländern und die Schließung einer US-Basis in Europa, möglicherweise in Deutschland oder Spanien. Trump begründete seine Kritik unter anderem mit der Grönland-Debatte und warf den Verbündeten vor, die USA im Iran-Krieg im Stich gelassen zu haben.

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National Security
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Rutte said that some countries had 'failed'.

quoteMark Rutte
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Trump wanted to discuss a possible US withdrawal from NATO with Rutte.

factualKaroline Leavitt
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Trump accuses NATO of failing during the Iran war.

quoteDonald Trump
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The US government is considering punitive measures against NATO, including troop withdrawals.

factualWall Street Journal citing unnamed government officials
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The US is considering closing a US base in at least one European country, possibly Germany or Spain.

factualWall Street Journal citing unnamed government officials
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Full report

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PfadnavigationHomePolitikAuslandKritik an MilitärallianzTrump wirft NATO Versagen im Iran-Krieg vor – Bericht über mögliche StrafmaßnahmenStand: 09:10 UhrLesedauer: 3 MinutenDie NATO steht wegen der Kritik von US-Präsident Donald Trump unter Druck. Laut Trump gebe es seit der Grönland-Debatte „einen Makel, der an der NATO hängt und nicht mehr wegginge“, berichtet US-Korrespondent Gregor Schwung bei WELT TV.US-Präsident Trump verschärft nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Rutte den Ton gegen das Bündnis. Er bringt sogar einen Austritt der USA ins Spiel. Laut „Wall Street Journal“ denkt die US-Regierung über Strafmaßnahmen nach – auch gegen Deutschland.Nach seinem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump seine Kritik an dem Verteidigungsbündnis wiederholt. „Die NATO war nicht da, als wir sie brauchten, und sie wird auch nicht da sein, falls wir sie wieder brauchen“, erklärte Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. „Erinnert euch an Grönland, dieses große, schlecht geführte Stück Eis“, fügte er hinzu, ohne weitere Angaben zu machen.Bei dem Treffen mit Rutte wollte Trump seiner Sprecherin Karoline Leavitt zufolge einen möglichen NATO-Austritt der USA thematisieren. Trump wolle „ein sehr offenes und ehrliches Gespräch“ mit dem NATO-Generalsekretär führen, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses. Leavitt wiederholte Trumps Vorwurf, die Verbündeten hätten die USA im Iran-Krieg im Stich gelassen. Die NATO habe den Vereinigten Staaten „in den vergangenen sechs Wochen den Rücken gekehrt“, sagte sie. Die NATO sei getestet worden, und sie habe „versagt“. Sie kündigte eine mögliche Trump-Erklärung nach Abschluss des Treffens mit Rutte an. Strafmaßnahmen gegen einige NATO-Länder?Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ wollen die USA die NATO für ihre mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg „bestrafen“. Washington erwägt demnach einen Truppenabzug aus Ländern, die die US-Offensive gegen den Iran nicht unterstützt haben. Die Soldaten könnten in Staaten verlegt werden, die als kooperativer eingeschätzt würden, berichtete das Blatt unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsvertreter. Dies sei einer von mehreren diskutierten Plänen, um die Partner zu maßregeln, hieß es.Lesen Sie auchAuch könne der Plan umfassen, eine US-Basis in mindestens einem europäischen Land zu schließen, möglicherweise in Deutschland oder in Spanien. Die US-Regierung sei verärgert über Deutschland, nachdem die Bundesregierung den Iran-Krieg kritisiert hatte. Dabei sei in Deutschland einer der größten Stützpunkte des US-Militärs für die Einsätze im Nahen Osten.Zu den Ländern, die davon profitieren könnten, weil sie als unterstützend gelten, gehören Polen, Rumänien, Litauen und Griechenland.Rutte sagt, einige Länder hätten „versagt“Rutte hatte nach dem Treffen dem US-Sender CNN gesagt: „Es war ein sehr offenes, sehr ehrliches Gespräch.“ Auf die Frage, ob einige NATO-Länder tatsächlich versagt hätten, antwortete Rutte: „Einige schon, ja, aber eine große Mehrheit der europäischen Länder, und darüber haben wir heute gesprochen, hat das getan, was sie versprochen hatte.“ Fragen dazu, ob Trump einen US-Austritt aus der NATO angekündigt habe, wich Rutte wiederholt aus.Vor wenigen Monaten hatte der US-Präsident das Fundament der NATO bereits ins Wanken gebracht, indem er damit drohte, dem Bündnispartner Dänemark Grönland wegzunehmen – bevor er abrupt zurückruderte. Rutte, der als Vermittler zwischen Trump und dem Rest der Allianz gilt, hatte damals dazu beigetragen, den Streit um die US-Besitzansprüche auf das dänische Autonomiegebiet zu entschärfen.AFP/Reuters/ll
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