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THU · 2026-04-09 · 19:06 GMTBRIEF NSR-2026-0409-60882
News/Iran-Liveblog: ++ Gespräche zwischen Isr/Israel will mit Libanon direkt über Hisbollah-Entwaffnung ve…
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Israel will mit Libanon direkt über Hisbollah-Entwaffnung verhandeln

Nach anhaltenden israelischen Angriffen auf die Hisbollah im Libanon, bei denen über 300 Menschen starben, kündigte der israelische Premierminister Netanjahu direkte Verhandlungen mit Beirut an. Das israelische Kabinett wurde angewiesen, Gespräche über die Entwaffnung der Hisbollah und friedliche Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon so bald wie möglich zu beginnen.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-04-09 · 19:06 GMTLean · CenterRead · 2 min
Israel will mit Libanon direkt über Hisbollah-Entwaffnung verhandeln
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Nach anhaltenden israelischen Angriffen auf die Hisbollah im Libanon, bei denen über 300 Menschen starben, kündigte der israelische Premierminister Netanjahu direkte Verhandlungen mit Beirut an. Das israelische Kabinett wurde angewiesen, Gespräche über die Entwaffnung der Hisbollah und friedliche Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon so bald wie möglich zu beginnen. Die Gespräche sollen Berichten zufolge in der kommenden Woche im Außenministerium in Washington stattfinden. Die Ankündigung erfolgte nach internationaler Kritik an den israelischen Angriffen, die auch zivile Opfer forderten und eine Waffenruhe gefährdeten. Die Hisbollah reagierte mit Raketenangriffen auf den Norden Israels und lehnte direkte Verhandlungen ohne Waffenstillstand und den Abzug israelischer Truppen ab.

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Die Hisbollah lehnte auch direkte Verhandlungen mit Israel ab.

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US-Präsident Donald Trump kündigte an, Israel werde sich im Libanon nun zurückhalten.

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In den Verhandlungen soll es um die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon gehen.

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Trotz der Waffenruhe im Nahen Osten griff Israel die Hisbollah im Libanon weiter an. Mehr als 300 Menschen starben. Nun zeichnet sich ein Kurswechsel ab: Israels Premierminister Netanjahu kündigte direkte Verhandlungen mit Beirut an. Israel strebt direkte Verhandlungen mit dem Libanon an. Premierminister Benjamin Netanjahu habe das Kabinett angewiesen, die Gespräche so bald wie möglich zu beginnen, hieß es in einer Mitteilung seines Büros. In den Verhandlungen soll es demnach um die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon gehen. Berichten zufolge sollen die Gespräche in der kommenden Woche beginnen. Das berichteten übereinstimmend mehrere israelische Medien, das US-Nachrichtenportal Axios sowie die Nachrichtenagentur AP. Sie sollen demnach im Außenministerium in Washington stattfinden. Israel hatte zuvor eine der heftigsten Angriffswellen seit Beginn des Iran-Kriegs gegen die Hisbollah im Libanon gestartet. Mehr als 300 Menschen starben bei den Angriffen, so das libanesische Gesundheitsministerium. 1.150 Menschen wurden demnach verletzt. Noch immer seien Rettungsteams unterwegs, die Zahlen seien daher nur vorläufig. Das israelische Militär teilte mit, Ziel der Angriffe seien Orte mit Bezug zur Hisbollah gewesen. Die Nachrichtenagentur AP berichtete, bei den Angriffen seien auch Geschäfts- und Wohnviertel getroffen worden, was zu zahlreichen zivilen Opfern geführt habe. An den Angriffen gab es international heftige Kritik - sie würden die Waffenruhe zwischen Iran und den USA gefährden. US-Präsident Donald Trump kündigte an, Israel werde sich im Libanon nun zurückhalten. Er habe mit Netanjahu gesprochen, sagte Trump dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview, und dieser habe eine Reduzierung der Angriffe zugesagt. Die Hisbollah reagierte auf die israelischen Angriffe mit Gegenangriffen. Am Abend schoss die Miliz Raketen auf den Norden Israels. Nach Angaben von Israels Armee hat die Hisbollah seit dem Morgen 50 Raketen abgefeuert. In einigen Städten im Norden Israels heulten Warnsirenen. Die Hisbollah lehnte auch direkte Verhandlungen mit Israel ab. Die libanesische Regierung müsse einen Waffenstillstand als Vorbedingung für weitere Schritte fordern, sagte der Hisbollah-Abgeordnete Ali Fajjad. Zudem habe der Abzug der israelischen Truppen aus dem Libanon sowie die Rückkehr der Vertriebenen Priorität.
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