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FRI · 2026-04-10 · 08:44 GMTBRIEF NSR-2026-0410-61531
News/Fernsehen: Pflastertauglich/„Verlierer“, „Spinner“ – Trump rechnet mit Tucker Carlson un…
NSR-2026-0410-61531News Report·DE·Political Strategy

„Verlierer“, „Spinner“ – Trump rechnet mit Tucker Carlson und weiteren Ex-Unterstützern ab

US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Wutausbruch auf seiner Plattform "Truth Social" gegen ehemalige Unterstützer wie Tucker Carlson, Megyn Kelly, Candace Owens und Alex Jones gewandt. Hintergrund ist die Kritik dieser einflussreichen Personen an Trumps Außenpolitik, insbesondere nach Militärschlägen im Iran.

Kerstin RottmannDie WeltFiled 2026-04-10 · 08:44 GMTLean · Center-RightRead · 3 min
„Verlierer“, „Spinner“ – Trump rechnet mit Tucker Carlson und weiteren Ex-Unterstützern ab
Die WeltFIG 01
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US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Wutausbruch auf seiner Plattform "Truth Social" gegen ehemalige Unterstützer wie Tucker Carlson, Megyn Kelly, Candace Owens und Alex Jones gewandt. Hintergrund ist die Kritik dieser einflussreichen Personen an Trumps Außenpolitik, insbesondere nach Militärschlägen im Iran. Trump wirft ihnen vor, "Verlierer" und "Spinner" zu sein, die aus Gründen der Aufmerksamkeit gegen ihn agieren. Er behauptet, sie würden den Iran unterstützen und hätten einen niedrigen IQ. Die ehemaligen Unterstützer hatten Trump vorgeworfen, sein "America First"-Versprechen gebrochen zu haben. Trump reagierte auf die Kritik mit persönlichen Angriffen und Vorwürfen des Landesverrats.

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Trump wirft Carlson vor, sein Studium nicht abgeschlossen zu haben und ein "gebrochener Mann" zu sein.

quoteDonald Trump
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Donald Trump bezeichnet Tucker Carlson, Megyn Kelly, Candace Owens und Alex Jones als "dumm" und wirft ihnen Landesverrat vor.

quoteDonald Trump
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Die genannten Personen kritisieren Trumps Außenpolitik nach Militärschlägen im Iran und Venezuela.

factualTucker Carlson & Co.
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Tucker Carlson, Megyn Kelly, Candace Owens und Alex Jones standen der MAGA-Bewegung von Donald Trump einst nah.

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Experten glauben, dass einige der genannten Personen Trump den Weg zurück ins Weiße Haus ebneten.

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PfadnavigationHomePolitikAuslandWut-Posting„Verlierer“, „Spinner“ – Trump rechnet mit Tucker Carlson und weiteren Ex-Unterstützern abStand: 10.04.2026Lesedauer: 4 MinutenVom Unterstützer zum „Looser“? US-Präsident Trump wendet sich gegen Tucker Carlson (r.) Quelle: picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Julia Demaree NikhinsonÄrger im MAGA-Land: Seit dem Iran-Krieg sind viele einflussreiche Unterstützer von Donald Trump zu Kritikern geworden. Nun kontert der US-Präsident die Vorwürfe mit einer Schimpftirade.Sie bespielen YouTube, Spotify und X mit zahlreichen Formaten: Millionen von US-Amerikanern hören und sehen täglich die Beiträge von Radiomoderator Alex Jones, der Journalistin Megyn Kelly, dem Medienunternehmer Tucker Carlson und der US-Aktivistin Candace Owens. Sie alle stehen oder standen der MAGA-Bewegung von Donald Trump einst nah. Einige ebneten ihm, so glauben Experten, gar den Weg zurück ins Weiße Haus.Doch schon seit einiger Zeit lassen sich Absetzbewegungen bei den großen Influencern beobachten. Der Vorwurf, dass der 47. US-Präsident sein Versprechen von „America First“ – insbesondere einer weniger interventionistischen Außenpolitik – nach den Militärschlägen in Venezuela und zuletzt auch im Iran nicht gehalten habe, ist bei Tucker Carlson & Co. nicht mehr zu überhören.Das ist offenbar auch Trump aufgefallen – und es gefällt ihm nicht. Mit einem Beitrag auf seiner Online-Plattform „Truth Social“ rechnet der 79-Jährige bitterböse, teils vulgär mit seinen einflussreichen Unterstützern ab und wirft den Meinungsmachern sogar Landesverrat vor.„Ich weiß, warum Tucker Carlson, Megyn Kelly, Candace Owens und Alex Jones mich seit Jahren bekämpfen – vor allem, weil sie es toll finden, dass der Iran, der führende staatliche Unterstützer des Terrorismus, Atomwaffen besitzt. Denn sie haben eines gemeinsam: einen niedrigen IQ. Sie sind dumm, sie wissen es, ihre Familien wissen es – und alle anderen wissen es auch!“, startet der US-Präsident seinen Wutausbruch.Medienmacher wie Ex-„Fox“-News-Moderator Tucker Carlson und auch die Journalistin Megyn Kelly seien bei klassischen Medien gescheitert und müssten nun im Internet um Aufmerksamkeit heischen. Trump formuliert dies so: „Sie wurden alle aus dem Fernsehen verbannt, haben ihre Sendungen verloren und werden nicht einmal mehr eingeladen, weil sich niemand für sie interessiert. Sie sind Spinner, Unruhestifter, die alles sagen würden, um billige Publicity zu ergattern. Jetzt glauben sie, Klicks zu generieren, weil sie drittklassige Podcasts haben, aber niemand spricht über sie, und ihre Ansichten sind das genaue Gegenteil von MAGA – sonst hätte ich die Präsidentschaftswahl nicht mit überwältigender Mehrheit gewonnen.“„Es wird wohl Zeit, Opa ins Altenheim zu schicken“Insbesondere Tucker Carlson – der noch zu Beginn der zweiten Amtszeit Trumps immer wieder Gast im Weißen Haus war – bekommt eine Breitseite nach der anderen ab. Carlson habe „nicht mal sein Studium“ abgeschlossen und sei ein „gebrochener Mann“ gewesen, als er im April 2023 seine Kündigung bei Fox News bekommen habe. Der 56-Jährige solle „lieber einen Psychiater aufsuchen“, als sich weiter an ihm – Donald Trump – abzuarbeiten.Wenig besser kommen Radiomoderator Alex Jones („bankrott“, ein „Schwindler“), Moderatorin Megyn Kelly („unverschämte Fragen“) und Candace Owens („verrückt“) weg. Owens, die unter anderem die Verschwörungstheorie verbreitet, dass Frankreichs First Lady Brigitte Macron als Mann geboren wurde, bekommt einen ganz speziellen Seitenhieb ab: „Ehrlich gesagt finde ich die First Lady Frankreichs weitaus schöner als Candace – der Unterschied ist wirklich enorm!“, ätzt Trump.Lesen Sie auchDer US-Präsident wappnet sich dann vorsorglich schon einmal gegen eventuelle Versöhnungsangebote und kündigt an: „Sie sind keine ‚MAGA‘-Anhänger, sie sind Verlierer, die sich nur an MAGA anhängen wollen. Als Präsident könnte ich sie jederzeit auf meine Seite ziehen, aber wenn sie anrufen, gehe ich nicht ran, weil ich mit Welt- und Landespolitik zu beschäftigt bin.“ Namentlich nennt er als „Welt- und Landespolitik“ den Iran-Krieg und – eher vage – auch die US-Innenpolitik („Amerika wieder groß machen“).Trump schließt seinen „Rant“, wie verbale Wutausbrüche im Englischen genannt werden, dann mit einer Art Versprechen, für das er noch einmal ausgiebig Großbuchstaben nutzt: „MAGA is about MAKING AMERICA GREAT AGAIN, and these people have no idea how to do that, BUT I DO, because THE United States IS NOW THE ‚HOTTEST‘ COUNTRY.“Auf Deutsch übersetzt, liest sich das dann so: „Bei MAGA geht es darum, Amerika wieder groß zu machen, und diese Leute haben keine Ahnung, wie das geht, aber ich schon, denn die Vereinigten Staaten sind jetzt das angesagteste Land der Welt.“ Bei X macht der trumpsche Nervenzusammenbruch schnell die Runde, auch die Antworten von zwei der Kritisierten sind dort zu finden: Alex Jones wertet Trumps Wutrede als Beleg für eine beginnende Demenzerkrankung des 79-Jährigen. Und Candace Owens schreibt: „Es wird wohl Zeit, Opa ins Altenheim zu schicken.“
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