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SAT · 2026-04-11 · 11:48 GMTBRIEF NSR-2026-0411-63170
News/Hunderte Flugausfälle wegen Lufthansa-Pi/Bayern: Ganztägige Warnstreiks im Nahverkehr am Dienstag
NSR-2026-0411-63170News Report·DE·Economic Impact

Bayern: Ganztägige Warnstreiks im Nahverkehr am Dienstag

Am Dienstag kommt es in mehreren bayerischen Städten, darunter München, Nürnberg und Augsburg, zu ganztägigen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft Verdi hat zu den Streiks aufgerufen, um vor der fünften Tarifverhandlungsrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern Druck auszuüben.

VonBirgit HarprathTagesschau (ARD)Filed 2026-04-11 · 11:48 GMTLean · CenterRead · 2 min
Bayern: Ganztägige Warnstreiks im Nahverkehr am Dienstag
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Am Dienstag kommt es in mehreren bayerischen Städten, darunter München, Nürnberg und Augsburg, zu ganztägigen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft Verdi hat zu den Streiks aufgerufen, um vor der fünften Tarifverhandlungsrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern Druck auszuüben. Betroffen sind Busse und Bahnen, wobei S-Bahnen in München und Nürnberg voraussichtlich fahren werden. Verdi fordert 550 Euro mehr Lohn in zwei Schritten und eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden. Der Arbeitgeberverband hält die Forderungen für nicht finanzierbar und bietet Lohnerhöhungen von bis zu neun Prozent sowie eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche an. Die nächsten Verhandlungen finden am Mittwoch in Nürnberg statt.

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Arbeitgeber bieten ein Plus von bis zu neun Prozent in Schritten und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche.

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Der kommunale Arbeitgeberverband Bayern rechnet mit einer durchschnittlichen Entgeltsteigerung von 14 Prozent.

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Die Arbeitszeit soll von 38,5 auf 35 Stunden verkürzt werden.

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Die Gewerkschaft fordert 550 Euro mehr Lohn in zwei Schritten.

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Ganztägige Warnstreiks im Nahverkehr finden am Dienstag in mehreren bayerischen Städten statt.

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Eines haben viele Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr in Bayern inzwischen mitbekommen: Die Tarifrunde für rund 9.000 Beschäftigte ist schwierig. An etlichen Tagen wurde an dem einen oder anderen Ort schon gestreikt. Für Dienstag hat die Gewerkschaft nun wieder mehrere Kommunen auf der Streikliste stehen. Betroffen sind München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Fürth, Bayreuth, Dachau, Passau, Landshut und Schweinfurt. In Aschaffenburg trifft der Aufruf nur die Werkstätten.Warnstreik mit erheblichen Folgen Da manche Buslinien im Auftrag der Kommunen unterwegs sind, wird der Verkehr nicht überall völlig stillstehen. Verdi rechnet dennoch mit erheblichen Auswirkungen der ganztägigen Aktion. Was fährt, sind im Raum München und Nürnberg auch die S-Bahnen, die zur Deutschen Bahn gehören. Doch das dürfte nicht allen weiterhelfen, die zur Arbeit, zur Schule, zu einem Arzttermin oder zum Einkaufen wollen. Gefragt sind an dem Tag wieder Alternativen – oder, wenn es geht, zu Hause zu bleiben.Druck ausüben vor dem fünften Treffen Mit dem Warnstreik soll – so Verdi – noch einmal Druck auf den Arbeitgeber ausgeübt werden. Dass da bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Frust herrscht, sei der Gewerkschaft durchaus bewusst. Und dass das Auto angesichts der hohen Benzinpreise inzwischen eine teure Alternative ist, auch. Aber das verbesserte Angebot der Arbeitgeber beim letzten Treffen reiche nicht. Dabei sei man selber den Verkehrsbetrieben weit entgegengekommen. Statt knapp 670 Euro fordert die Gewerkschaft jetzt 550 Euro in zwei Schritten. Und die Arbeitszeit soll von jetzt 38,5 auf 35 Stunden verkürzt werden – aber über einen längeren Zeitraum hinweg.Völliges Unverständnis beim Arbeitgeber Der kommunale Arbeitgeberverband Bayern hat nachgerechnet und kommt auf eine Entgeltsteigerung von im Schnitt 14 Prozent. Das sei nicht finanzierbar. Die Arbeitgeber haben der Gewerkschaft mitgeteilt, was machbar sei. Ein verbessertes Angebot sieht unter anderem ein Plus in Schritten um bis zu neun Prozent vor und eine Stunde weniger arbeiten in der Woche. Ob da noch etwas geht, das werden Beschäftigte und die Fahrgäste kommenden Mittwoch erfahren. Dann wird in Nürnberg weiterverhandelt. Die Top-Themen aus Europa - hier klicken! "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
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