USA dementieren Zustimmung zur Freigabe +++ US-Vizepräsident Vance in
Islamabad eingetroffen +++ CNN:
China plant laut US-Geheimdiensten Waffenlieferung an
Iran +++ alle Entwicklungen im LiveblogUSA: Keine Zustimmung zur Freigabe eingefrorener iranischer VermögenEin Vertreter der US-Regierung hat am Samstag Berichte dementiert, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt hätten. Zuvor hatte ein ranghoher iranischer Insider dies der Nachrichtenagentur
Reuters gesagt. Die Freigabe der Mittel sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagte der Insider. Die Meerenge ist von großer Bedeutung für den Transport von Öl und Gas der Golfstaaten an Abnehmer weltweit.Ein zweiter iranischer Insider bezifferte die Summe der in
Qatar gehaltenen Gelder der Islamischen Republik auf sechs Milliarden Dollar. Die Mittel stammen aus iranischen Ölverkäufen an Südkorea.
Iran hat neben der Freigabe der eingefrorenen Mittel eine weitere Voraussetzung für die Aufnahme der Gespräche in
Islamabad gestellt. Demnach muss Libanon in die derzeitige Feuerpause mit einbezogen werden. Auch am Samstag hielten dort Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der mit
Iran verbündeten Hizbullah-Miliz an. Sara WagenerVance, Witkoff und Kuschner treffen pakistanischen MinisterpräsidentenUS-Vizepräsident J.D. Vance ist in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad mit Ministerpräsident Shehbaz Sharif zusammengetroffen. Sharif habe die Hoffnung geäußert, dass die anstehenden Gespräche mit
Iran als Sprungbrett für einen dauerhaften Frieden in der Region dienen, teilt das Büro des Ministerpräsidenten mit. An dem Treffen nahmen dem US-Präsidialamt zufolge auch der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teil.Sara WagenerMedien: Israelische Truppen kreisen Hochburg der Hizbullah einIsraelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hochburg der proiranischen Hizbullah-Miliz in Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hizbullah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal „ynet“. Ähnliche Berichte kamen aus Libanon. Israelische Truppen rückten demnach von Jarun, Marun al-Ras und Aitarun aus voran, um Bint Dschubail von verschiedenen Seiten aus von der umgebenden Region abzuschneiden. Die Schiitenstadt gilt als wichtige Front der Hizbullah. Der 2024 von
Israel getötete Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah hatte dort seine erste Kundgebung nach dem israelischen Truppenabzug aus dem Süden Libanons im Mai 2000 gehalten. Israelische Medien bezeichneten den Ort teilweise als „Hauptstadt der Hizbullah“, die Hizbullah selbst als „Hauptstadt des Widerstands (gegen
Israel)“. Sara WagenerVor Verhandlungen: Iranische Delegation trifft Pakistans RegierungschefVor Beginn der US-iranischen Verhandlungen über eine Beendigung des Irankriegs in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad ist die iranische Delegation Medienberichten zufolge mit Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif zusammengekommen. „Die Modalitäten für die Gespräche zwischen
Iran und den USA werden am Ende dieses Treffens festgelegt“, berichtete das staatliche iranische Fernsehen am Samstag. Sara WagenerWeitere Angriffe von
Israel und HizbullahDas israelische Militär und die proiranische Hizbullah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. In Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte.Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hizbullah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hizbullah, die zerstört worden seien, sowie von Hizbullah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf
Israel beschossen worden seien. Die Hizbullah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.Die Intensität der gegenseitigen Angriffe hat zuletzt nachgelassen. Vorausgegangen war dem eine großangelegte Angriffswelle des israelischen Militärs in Libanon.
Iran hatte ein Ende der israelischen Angriffe auf Libanon zu einer Voraussetzung für die amerikanisch-iranischen Friedensgespräche erklärt, die am heutigen Samstag in Pakistan beginnen sollen.Sara WagenerPakistan hofft auf „dauerhafte und tragfähige Lösung"Pakistan hofft auf förderliche Gespräche zwischen den USA und
Iran. Außenminister Ishaq Dar sagte anlässlich der Ankunft der US-Delegation in
Islamabad, er hoffe, die beiden Staaten würden sich konstruktiv einbringen. Zudem bekräftigt er seinem Ministerium zufolge den Wunsch der pakistanischen Regierung, die Parteien weiterhin dabei zu unterstützen, eine „dauerhafte und tragfähige Lösung für den Konflikt“ zu finden. Sabrina FrangosVance, Witkoff und Kushner in
Islamabad eingetroffen US-Vizepräsident J.D. Vance ist zu den geplanten Verhandlungen über eine Beendigung des Irankriegs in Pakistan eingetroffen. Das Flugzeug mit Vance an Bord landete am Samstagvormittag auf dem Luftwaffenstützpunkt Nur Khan nahe der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad. Der Vizepräsident leitet eine US-Delegation, die ab dem heutigen Samstag unter Vermittlung Pakistans Verhandlungen mit Vertretern aus Teheran über eine dauerhafte Friedenslösung für den Irankrieg führen soll.Vance wurde vom pakistanischen Generalstabschef Asim Munir empfangen. Vor seinem Abflug nach Pakistan am Freitag hatte sich der US-Vizepräsident „optimistisch“ geäußert, dass es zu einer Einigung kommen werde. Gleichzeitig warnte er Teheran davor, „Spielchen zu spielen“.Die iranische Delegation unter Führung von Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf und Außenminister Abbas Araghchi war am Freitag in
Islamabad eingetroffen. Die USA und
Israel hatten Ende Februar Angriffe auf
Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien am Dienstag auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Vermittlung Pakistans über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden. Sabrina FrangosCNN:
China plant laut US-Geheimdiensten Waffenlieferung an IranKurz vor den in Pakistan geplanten Gesprächen zwischen den USA und dem
Iran über eine Beendigung des Krieges bereitet
China US-Geheimdienstinformationen zufolge die Lieferung von Luftabwehrsystemen an die Islamische Republik vor. Darauf deuteten Einschätzungen der US-Geheimdienste hin, berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf drei Insider. Demnach plane
China die Lieferung von schultergestützten Flugabwehrraketen, sogenannten Manpads. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass
China versuche, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um ihre Herkunft zu verschleiern. Das US-Außenministerium, das US-Präsidialamt und die chinesische Botschaft in Washington reagieren zunächst nicht auf Anfragen. Sabrina FrangosVance will in Pakistan mit Iranern über Friedenslösung verhandelnAb Samstag will eine US-Delegation mit Vizepräsident
JD Vance an der Spitze in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad mit Vertretern aus Teheran über eine dauerhafte Friedenslösung im
Iran-Krieg verhandeln. Vor seinem Abflug nach Pakistan am Freitag hatte Vance sich „optimistisch“ geäußert, dass es zu einer Einigung kommen werde. Gleichzeitig warnte er Teheran davor, „Spielchen zu spielen“.Die USA und
Israel hatten Ende Februar Angriffe auf den
Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien unlängst auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Vermittlung Pakistans eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Sabrina FrangosSanitäter: Sechs Tote bei Luftangriff auf Polizeiposten im GazastreifenLaut einer Meldung von Sanitätern im zentralen Gazastreifen sind mindestens sechs Menschen bei einem israelischen Luftangriff auf einen Polizeikontrollpunkt im Flüchtlingslager Bureidsch getötet worden. Mehrere weitere seien verletzt worden. Es ist unklar, ob es sich bei allen Getöteten um Polizisten handelte. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zurzeit nicht vor. Seit Oktober sind bei einer Reihe israelischer Angriffe nach Angaben von Sanitätern und Polizeikreisen Dutzende von Mitgliedern der von der Hamas geführten Polizei getötet worden. Sabrina FrangosBericht: Libanon und USA bitten
Israel um Angriffspause vor GesprächenDie libanesische Regierung und die US-Regierung haben laut einem Medienbericht
Israel um eine „Pause“ bei seinen Angriffen auf die Hisbollah gebeten. Dies solle vor den für kommende Woche geplanten direkten Verhandlungen zwischen
Israel und dem Libanon geschehen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Insider. Sabrina FrangosTrump: Werden Straße von Hormus „bald“ öffnenUS-Präsident Donald Trump kündigt eine baldige Öffnung der Straße von Hormus an. „Das wird nicht einfach sein. Ich würde sagen - wir werden sie bald öffnen“, sagt Trump vor Journalisten, ohne weitere Details zu nennen. Andere Länder böten dabei ihre Hilfe an. „Andere Länder nutzen die Meerenge. Wir haben also andere Länder, die sich melden, und sie werden helfen.“ Welche Länder helfen wollen, sagt Trump nicht. Sabrina FrangosTrumps Friedensrat dementiert FinanzierungsproblemeDer von US-Präsident Donald Trump initiierte Friedensrat weist Berichte über Finanzierungsprobleme zurück. „Der Friedensrat ist eine schlank aufgestellte, umsetzungsorientierte Organisation, die bei Bedarf Kapital abruft. Es gibt keine Finanzierungsengpässe. Alle Kapitalanforderungen sind bisher sofort und in vollem Umfang erfüllt worden“, heißt es in einer Erklärung der Organisation auf sozialen Medien. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur
Reuters von Freitag hat der Friedensrat bisher nur einen Bruchteil der zugesagten 17 Milliarden Dollar erhalten. Damit fehlten die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau des Gazastreifens, berichtete
Reuters unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Von zehn Ländern, die Geld versprochen hatten, hätten nur drei - die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA selbst - tatsächlich Mittel bereitgestellt. Mehr ladenTickarooLive Blog Software