Trump: Beginnen mit Räumung der Straße von Hormus +++ Streit um eingefrorene Vermögen: USA und
Iran widersprechen sich +++ Friedensverhandlungen zwischen
Iran und USA in Islamabad begonnen +++ alle Entwicklungen im LiveblogErste Tanker durchfahren Straße von HormusErstmals seit der Feuerpause zwischen den USA und
Iran passieren Schifffahrtsdaten zufolge wieder drei Supertanker die Straße von Hormus. LSEG-Daten zufolge umfahren die unter liberianischer Flagge fahrende „Serifos“ sowie die chinesischen Schiffe „Cospearl Lake“ und „He Rong Hai“ dabei die iranische Insel Larak. Die Durchfahrt erfolgt parallel zu den beginnenden Friedensgesprächen in
Pakistan. Die Blockade der Meerenge durch die Regierung in Teheran seit Beginn des
Iran-Kriegs Ende Februar stört die weltweite Energieversorgung und treibt die Ölpreise in die Höhe. Franca WittenbrinkBericht:
Israel hat 18.000 Bomben über
Iran abgeworfen Die israelische Luftwaffe hat nach Militärangaben binnen gut fünf Wochen des Kriegs rund 18.000 Bomben über
Iran abgeworfen. Ein israelischer Armeesprecher bestätigte Zahlen der „
Israel" class="entity-link entity-organization" data-entity-id="15405" data-entity-type="organization">Times of
Israel“ zum Kriegsverlauf. Genauere Informationen zu Art und Größe der Bomben gab es zunächst nicht. Demnach gab es mehr als 1.000 Angriffswellen Israels.
Iran feuerte den Angaben zufolge rund 650 ballistische Raketen auf
Israel ab. Nach Angaben des Militärs trug mehr als die Hälfte dieser Raketen Streubomben-Sprengköpfe, die zahlreiche kleinere Sprengkörper ungezielt über große Gebiete verteilen. Bei den Angriffen seien in
Israel 20 Zivilisten getötet worden, darüber hinaus vier Palästinenser im Westjordanland. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in
Israel mehr als 7.000 Menschen verletzt. Franca WittenbrinkIran: Verhandlungen mit den USA auch auf Expertenebene Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und
Iran werden nach Angaben aus Teheran in Kürze auch auf Expertenebene geführt. Irans Mitglieder der Fachausschüsse nähmen am Verhandlungsort ihre Arbeit auf, berichteten der staatliche iranische Rundfunk und die Nachrichtenagentur Tasnim. Franca WittenbrinkTrump: Beginnen mit Räumung der Straße von Hormus Das US-Militär startet nach Angaben von Präsident
Donald Trump die Öffnung der Straße von Hormus. „Wir beginnen jetzt mit dem Prozess der Räumung der Straße von Hormus“, schreibt er in sozialen Medien. Was er damit genau meint, bleibt zunächst offen. Weiter erklärt das amerikanische Staatsoberhaupt, alle iranischen Minenleger seien versenkt worden.
Iran hat die Meerenge während des Krieges mit den USA geschlossen. Franca WittenbrinkTrump: Zahlreiche leere Öltanker nehmen Kurs auf die USAUS-Präsident
Donald Trump zufolge nehmen derzeit zahlreiche leere Öltanker Kurs auf die USA, um dort Öl und Gas zu tanken. „Eine riesige Anzahl völlig leerer Öltanker, darunter einige der größten der Welt, ist genau jetzt auf dem Weg in die USA, um das beste und 'süßeste' Öl und Gas der Welt zu laden“, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. Die USA verfügten über mehr Öl als die beiden nächstgrößten Öl-Nationen zusammen und böten zudem eine höhere Qualität. Die Äußerungen fallen in eine Zeit, in der hochrangige Vertreter der USA und des
Iran in Islamabad über pakistanische Vermittler indirekte Gespräche zur Beendigung ihres sechswöchigen Krieges führen. Eine entscheidende Frage dabei ist die Öffnung der Straße von Hormus für Öltransporte. Franca WittenbrinkMacron und saudischer Kronprinz beraten über WaffenruheDer französische Präsident Emmanuel Macron berät nach eigenen Angaben mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman über die Gespräche in Islamabad. Beide seien sich einig, in engem Kontakt zu bleiben, teilt Macron auf X mit. Er bekräftigt seine Unterstützung für die Feuerpause, die unverzüglich auf Libanon ausgeweitet werden müsse. Zudem müsse die freie und sichere Schifffahrt in der Straße von Hormus so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. Franca WittenbrinkWeitere Tote in LibanonIn Libanon sind nach Behördenangaben abermals mehrere Menschen durch israelische Angriffe getötet worden. Bei verschiedenen Angriffen in der Gegend um Nabatija im Süden des Landes seien zehn Menschen getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.Unter den Opfern waren demnach abermals auch Sanitäter. Auch ein Mitarbeiter des Zivilschutzes sei getötet worden. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Es hatte der von
Iran gelenkten Hizbullah-Miliz zuletzt vorgeworfen, Krankenwagen als Schutz vor Angriffen zu nutzen. Sara WagenerUSA: Keine Zustimmung zur Freigabe eingefrorener iranischer VermögenEin Vertreter der US-Regierung hat am Samstag Berichte dementiert, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt hätten. Zuvor hatte ein ranghoher iranischer Insider dies der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Die Freigabe der Mittel sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagte der Insider. Die Meerenge ist von großer Bedeutung für den Transport von Öl und Gas der Golfstaaten an Abnehmer weltweit.Ein zweiter iranischer Insider bezifferte die Summe der in Qatar gehaltenen Gelder der Islamischen Republik auf sechs Milliarden Dollar. Die Mittel stammen aus iranischen Ölverkäufen an Südkorea.
Iran hat neben der Freigabe der eingefrorenen Mittel eine weitere Voraussetzung für die Aufnahme der Gespräche in Islamabad gestellt. Demnach muss Libanon in die derzeitige Feuerpause mit einbezogen werden. Auch am Samstag hielten dort Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der mit
Iran verbündeten Hizbullah-Miliz an. Sara WagenerVance, Witkoff und Kuschner treffen pakistanischen MinisterpräsidentenUS-Vizepräsident J.D. Vance ist in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad mit Ministerpräsident Shehbaz Sharif zusammengetroffen. Sharif habe die Hoffnung geäußert, dass die anstehenden Gespräche mit
Iran als Sprungbrett für einen dauerhaften Frieden in der Region dienen, teilt das Büro des Ministerpräsidenten mit. An dem Treffen nahmen dem US-Präsidialamt zufolge auch der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident
Donald Trump, Jared Kushner, teil.Sara WagenerMedien: Israelische Truppen kreisen Hochburg der Hizbullah einIsraelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hochburg der proiranischen Hizbullah-Miliz in Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hizbullah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal „ynet“. Ähnliche Berichte kamen aus Libanon. Israelische Truppen rückten demnach von Jarun, Marun al-Ras und Aitarun aus voran, um Bint Dschubail von verschiedenen Seiten aus von der umgebenden Region abzuschneiden. Die Schiitenstadt gilt als wichtige Front der Hizbullah. Der 2024 von
Israel getötete Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah hatte dort seine erste Kundgebung nach dem israelischen Truppenabzug aus dem Süden Libanons im Mai 2000 gehalten. Israelische Medien bezeichneten den Ort teilweise als „Hauptstadt der Hizbullah“, die Hizbullah selbst als „Hauptstadt des Widerstands (gegen
Israel)“. Sara WagenerVor Verhandlungen: Iranische Delegation trifft Pakistans RegierungschefVor Beginn der US-iranischen Verhandlungen über eine Beendigung des Irankriegs in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist die iranische Delegation Medienberichten zufolge mit Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif zusammengekommen. „Die Modalitäten für die Gespräche zwischen
Iran und den USA werden am Ende dieses Treffens festgelegt“, berichtete das staatliche iranische Fernsehen am Samstag. Sara WagenerWeitere Angriffe von
Israel und HizbullahDas israelische Militär und die proiranische Hizbullah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. In Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte.Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hizbullah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hizbullah, die zerstört worden seien, sowie von Hizbullah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf
Israel beschossen worden seien. Die Hizbullah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.Die Intensität der gegenseitigen Angriffe hat zuletzt nachgelassen. Vorausgegangen war dem eine großangelegte Angriffswelle des israelischen Militärs in Libanon.
Iran hatte ein Ende der israelischen Angriffe auf Libanon zu einer Voraussetzung für die amerikanisch-iranischen Friedensgespräche erklärt, die am heutigen Samstag in
Pakistan beginnen sollen.Sara WagenerPakistan hofft auf „dauerhafte und tragfähige Lösung"
Pakistan hofft auf förderliche Gespräche zwischen den USA und
Iran. Außenminister Ishaq Dar sagte anlässlich der Ankunft der US-Delegation in Islamabad, er hoffe, die beiden Staaten würden sich konstruktiv einbringen. Zudem bekräftigt er seinem Ministerium zufolge den Wunsch der pakistanischen Regierung, die Parteien weiterhin dabei zu unterstützen, eine „dauerhafte und tragfähige Lösung für den Konflikt“ zu finden. Sabrina FrangosVance, Witkoff und Kushner in Islamabad eingetroffen US-Vizepräsident J.D. Vance ist zu den geplanten Verhandlungen über eine Beendigung des Irankriegs in
Pakistan eingetroffen. Das Flugzeug mit Vance an Bord landete am Samstagvormittag auf dem Luftwaffenstützpunkt Nur Khan nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Der Vizepräsident leitet eine US-Delegation, die ab dem heutigen Samstag unter Vermittlung Pakistans Verhandlungen mit Vertretern aus Teheran über eine dauerhafte Friedenslösung für den Irankrieg führen soll.Vance wurde vom pakistanischen Generalstabschef Asim Munir empfangen. Vor seinem Abflug nach
Pakistan am Freitag hatte sich der US-Vizepräsident „optimistisch“ geäußert, dass es zu einer Einigung kommen werde. Gleichzeitig warnte er Teheran davor, „Spielchen zu spielen“.Die iranische Delegation unter Führung von Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf und Außenminister Abbas Araghchi war am Freitag in Islamabad eingetroffen. Die USA und
Israel hatten Ende Februar Angriffe auf
Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien am Dienstag auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Vermittlung Pakistans über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden. Mehr ladenTickarooLive Blog Software