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SUN · 2026-04-12 · 02:30 GMTBRIEF NSR-2026-0412-63928
News/Krieg in Nahost: US-Blockade der Straße /Iran, USA und die Waffenruhe: Marathon-Gespräche in Islamaba…
NSR-2026-0412-63928News Report·DE·Diplomatic

Iran, USA und die Waffenruhe: Marathon-Gespräche in Islamabad gescheitert

Nach 21-stündigen Friedensgesprächen in Islamabad zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans wurde keine Einigung erzielt. US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass die iranische Seite die Bedingungen der USA nicht akzeptiert habe und beide Seiten von "überzogenen Forderungen" sprachen.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-04-12 · 02:30 GMTLean · Center-LeftRead · 4 min
Iran, USA und die Waffenruhe: Marathon-Gespräche in Islamabad gescheitert
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Nach 21-stündigen Friedensgesprächen in Islamabad zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans wurde keine Einigung erzielt. US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass die iranische Seite die Bedingungen der USA nicht akzeptiert habe und beide Seiten von "überzogenen Forderungen" sprachen. Ein zentraler Streitpunkt war laut Vance das iranische Atomprogramm, wobei die USA eine klare Verpflichtung forderten, dass Iran keine Nuklearwaffen anstrebt. Die USA hinterließen einen Vorschlag als endgültiges Angebot und traten den Rückflug an, während der Sprecher des iranischen Außenministeriums von "intensiven Verhandlungen" sprach. Vance stand während der Verhandlungen in ständigem Kontakt mit US-Präsident Donald Trump.

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The US delegation left a final offer for Iran to consider.

factualUS-Vize JD Vance
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Iran's Foreign Ministry stated that the success of the talks depends on the other side refraining from "excessive demands".

quoteIrans Außenministerium, Ismail Baghai
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The US wants a clear commitment from Iran that they will not pursue nuclear weapons.

quoteUS-Vize JD Vance
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Both the USA and Iran cited "excessive demands" from the other side as the reason for the failure.

factualUSA und Iran
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US-Iran peace talks in Islamabad failed after 21 hours of negotiations.

factualUS-Vize JD Vance
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Full report

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USA und Iran erzielen nach Marathon-Friedensgesprächen keine Einigung Nach 21 Stunden Verhandlungen mit der iranischen Seite steht laut US-Vize JD Vance fest: Es gibt keine Übereinkunft bei den Friedensgesprächen in Islamabad. Sowohl USA als auch Iran sprechen von »überzogenen Forderungen« der Gegenseite. US-Vizepräsident JD Vance in Pakistan: »Die schlichte Tatsache ist, dass wir eine eindeutige Verpflichtung sehen müssen« Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. Bei den Verhandlungen zwischen den USA und Iran unter Vermittlung Pakistans ist nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance keine Einigung erzielt worden. Man kehre nun in die USA zurück, sagte Vance nach stundenlangen direkten Gesprächen mit Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Nach 21 Stunden hätte sich die iranische Seite dazu entschieden, die Bedingungen der USA nicht zu akzeptieren, sagte Vance. Die USA hätten klargemacht, wo die roten Linien liegen und in welchen Punkten man bereit sei, Iran entgegenzukommen. Vance sagte nicht im Detail, was genau die Knackpunkte waren. Vor Journalisten sagte er jedoch: »Die schlichte Tatsache ist, dass wir eine eindeutige Verpflichtung sehen müssen, dass sie keine Nuklearwaffe anstreben werden – und auch nicht die Mittel, die sie in die Lage versetzen würden, rasch eine solche Waffe zu erlangen.« Er hoffe, dass dies künftig erkennbar werde. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Man verlasse den Ort der Verhandlungen und lasse einen Vorschlag für Iran zurück, der ein endgültiges Angebot darstelle, sagte Vance weiter. Während der Verhandlungen sei er in ständigem Kontakt mit US-Präsident Donald Trump gewesen. Nach seiner Erklärung vor der Presse trat Vance mit der Air Force Two den Rückflug aus Pakistan an.Straße von Hormus als zentraler StreitpunktEs sei ein «arbeitsreicher und langer Tag» für die Delegation der Islamischen Republik in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gewesen, schrieb der Sprecher von Irans Außenministerium, Ismail Baghai, in den frühen Morgenstunden auf X. Von Samstagmorgen bis in den Sonntag hinein hätten «intensive Verhandlungen» stattgefunden. Dabei seien «zahlreiche Nachrichten und Texte» zwischen den beiden Seiten ausgetauscht worden. Medienzentrum in der Nähe des Serena-Hotels, dem Veranstaltungsort des US-Iran-Treffens: »Überzogene Forderungen« Der Erfolg des diplomatischen Prozesses hänge aber «von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen der Gegenseite ab, von überzogenen und unzulässigen Forderungen abzusehen und die legitimen Rechte und Interessen des Irans anzuerkennen», schrieb Baghai weiter. Pakistan dankte er für die Ausrichtung der Gespräche. Über eine mögliche Fortsetzung der Gespräche äußerte er sich nicht. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Iranische Medien hatten zuvor über große Differenzen bei den Verhandlungen mit den USA berichtet. Die Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars sprachen von »überzogenen Forderungen« der US-Seite. Konkret wurde die Straße von Hormus als zentraler Streitpunkt genannt. Der Fortschritt der Verhandlungen sei damit aus iranischer Sicht behindert worden. Tasnim zufolge bestand die iranische Delegation auf der »Wahrung der militärischen Errungenschaften«, eine mögliche Anspielung auf das Raketenprogramm der Islamischen Republik. Den größten Streit soll es beiden Berichten zufolge jedoch bei Fragen rund um die Straße von Hormus gegeben haben. Die Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Indischen Ozean und damit die großen Ölförderländer der Region mit den Weltmärkten. Iran hat die Kontrolle der Seestraße seit Kriegsbeginn an sich gerissen. US-Präsident Donald Trump hatte ihre Öffnung zur Bedingung für die am vergangenen Mittwoch verkündete zweiwöchige Waffenruhe gemacht. Historisches TreffenDie Gespräche in Islamabad gelten trotz einer ausbleibenden Einigung als historisch. Am 28. Februar hatten die USA und Israel den Krieg gegen Iran begonnen. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit Raketenbeschuss und attackierten nicht nur Ziele in Israel, sondern in der ganzen Golfregion. Der Konflikt weitete sich damit zu einem regionalen Krieg aus. Am Mittwoch hatten sich die USA und Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt .Verhandlungsleiter für die USA in Islamabad war Vizepräsident Vance, für die Islamische Republik Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf. Die von Pakistan vermittelte Verhandlungsrunde war laut »New York Times« das hochrangigste direkte Treffen zwischen US-amerikanischen und iranischen Beamten seit der Islamischen Revolution in Iran 1979. Das Blatt berichtete unter Berufung auf zwei hochrangige iranische Beamte, dass Vance und Ghalibaf sich die Hand schüttelten. Die Stimmung des Treffens war zunächst als herzlich und ruhig beschrieben worden. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Trump sagte unterdessen am Samstagnachmittag (US-Ortszeit) kurz vor seinem Abflug nach Miami, ihm sei gleichgültig, ob ein Abkommen mit Iran erreicht werde oder nicht. »Wir gewinnen so oder so«, erklärte er vor Journalisten. »Wir haben sie militärisch besiegt.«China hat offenbar entscheidend zur Waffenruhe in Nahost beigetragen. Es gilt als Verbündeter Irans und ist auch mit dem Vermittlerland Pakistan befreundet. Dauerkrieg in Nahost kann Peking nicht gebrauchen. Lesen Sie hier mehr .
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