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MON · 2026-04-13 · 14:18 GMTBRIEF NSR-2026-0413-66172
News/Probleme im Flugverkehr: Was Sie über di/Liveblog Irankrieg: Seeblockade der Straße von Hormus hat be…
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Liveblog Irankrieg: Seeblockade der Straße von Hormus hat begonnen

Die USA haben angeblich mit der Blockade der Straße von Hormus begonnen, wobei Schiffe mit iranischem Ziel- oder Startpunkt betroffen sein sollen. Das US-Militär präzisierte, dass Schiffe ohne iranische Verbindung weiterhin passieren dürfen.

Jonas WagnerFAZFiled 2026-04-13 · 14:18 GMTLean · Center-RightRead · 7 min
Liveblog Irankrieg: Seeblockade der Straße von Hormus hat begonnen
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Die USA haben angeblich mit der Blockade der Straße von Hormus begonnen, wobei Schiffe mit iranischem Ziel- oder Startpunkt betroffen sein sollen. Das US-Militär präzisierte, dass Schiffe ohne iranische Verbindung weiterhin passieren dürfen. Trotz einer Waffenruhe will die iranische Justiz weiterhin hart gegen mutmaßliche Kollaborateure vorgehen und Urteile im Schnellverfahren fällen. Die Bundesregierung erwartet keine vollständige Sperrung der Straße von Hormus durch die USA, sondern interpretiert die Maßnahme als Erhöhung des Drucks auf Iran. Die Ölpreise sind im Zuge der Entwicklungen gestiegen.

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Centcom announced a blockade of ships with Iranian ports as their origin or destination.

factualCentcom
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The German government does not expect a complete closure of the Strait of Hormuz by the USA.

quoteStefan Kornelius
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Iran's judiciary will continue to act as if at war against alleged collaborators.

quoteGholam-Hussein Mohseni-Edschehi
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The US-planned blockade of the Strait of Hormuz was supposed to take effect in the afternoon.

factualnull
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Germany has made precautionary plans regarding the situation in the Strait of Hormuz.

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Durchfahrt von Schiffen ohne iranischen Ziel- oder Startpunkt soll nicht beeinträchtigt werden +++ Streitkräfte präzisieren Trumps Ankündigung zur Straße von Hormus +++ Ölpreise steigen +++ alle Entwicklungen im LiveblogBlockade der Straße von Hormus beginntDie von den USA geplante Blockade der Straße von Hormus soll früheren Ankündigungen zufolge am Nachmittag in Kraft getreten sein. Unklar blieb zunächst, ob das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) tatsächlich seit 16 Uhr MESZ bestimmte Schiffe an der Durchfahrt durch die Meerenge hinderte.Angekündigt war zuvor eine Blockade von Schiffen, die einen iranischen Hafen als Start oder Ziel hatten. Dies schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein, hatte Centcom am Sonntag (Ortszeit) mitgeteilt. Zugleich hatte das US-Militär erläutert, dass die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus ohne iranischen Ziel- oder Startpunkt nicht beeinträchtigt werden solle.Irans Justiz weiter im Kriegszustand Trotz der zweiwöchigen Waffenruhe will die iranische Justiz wie im Krieg gegen mutmaßliche Kollaborateure ihrer Feinde vorgehen. „Die Justizbehörde befindet sich bis auf Weiteres bei der Bearbeitung der Fälle von Kollaborateuren des Feindes in einer kriegsorientierten Aufstellung“, sagte Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi der Nachrichtenagentur Misan zufolge. Fälle werden demnach „entschlossen und beschleunigt“ bearbeitet.Konkret heißt die Ankündigung des Justizchefs, dass Urteile im Schnellverfahren gesprochen werden können. Seit Beginn des Kriegs hat die Justiz bereits zahlreiche Todesurteile vollstrecken lassen. Menschenrechtler kritisieren die Prozesse teils als unfair und werfen der iranischen Justiz vor, Geständnisse auch unter Einsatz von Folter zu erzwingen. Bundesregierung erwartet keine Blockade der Straße von HormusDie Bundesregierung erwartet keine vollständige Sperrung der Straße ​von Hormus durch die USA. „Die vermeintliche Blockade … ist kein ⁠Ende dieses diplomatischen Prozesses“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin mit Blick auf eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump. „Wir interpretieren sie als ‌Bewegung, um den Druck zu erhöhen.“ Er verwies zudem auf eine Ankündigung des militärischen US-Oberkommandos, das nicht von der Blockade der Straße ‌von Hormus, „sondern von der ‌Blockade iranischer Häfen“ spreche. „Das ist eine andere Herangehensweise.“ Die Blockade soll nach US-Angaben am Montagnachmittag beginnen.Der Regierungssprecher ließ offen, ob Deutschland an der von Frankreich ​organisierten Konferenz zur Sicherung der ⁠Schifffahrt in der Straße von Hormus teilnehmen wird. „Deutschland hat vorsorgliche Planungen getroffen“, sagte der Regierungssprecher. Aber ​die Sequenz für die Bundesregierung sei eindeutig. Für einen Einsatz brauche es ein ⁠internationales Mandat und ‌ein Mandat des Bundestages. „Es gibt im Rahmen der vorläufigen Planung Überlegungen, was Deutschland beitragen könnte“, sagte der Regierungssprecher. Diese Überlegungen werde man sicherlich auf dem ⁠geeigneten Weg ⁠auch mit Frankreich teilen, sagte er auf die Nachfrage einer Teilnehmerin. Kanzler Friedrich ⁠Merz ​hatte angekündigt, ⁠dass Deutschland etwa einen Minenräumverband ​zur Verfügung stellen könnte – aber erst nach Ende ‌des Krieges. Oberstes Ziel sei derzeit, „auf diplomatischem Weg ein dauerhaftes Ende dieses Krieges ​auszuhandeln“, betonte der Sprecher. Rebecca BoucseinIrans Militär bezeichnet Seeblockade als „Akt der Piraterie“Irans Streitkräfte haben die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade in der Straße von Hormus als „Akt der Piraterie“ bezeichnet. Einschränkungen für den Schiffsverkehr in internationalen Gewässern seien eine illegale Maßnahme, sagte ein Sprecher der iranischen Militärführung laut der Nachrichtenagentur Tasnim. „Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden“, sagte der Sprecher weiter.Tim NiendorfUS-Militär beginnt Seeblockade IransDie von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch das US-Militär sollte am Montag beginnen. Jedoch handelt es sich offenbar nicht um eine Seeblockade der Straße von Hormus, sondern um eine Seeblockade Irans.Von 16 Uhr (MESZ) an werde der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, kündigte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X an. Dies schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein. Die Blockade werde gegenüber Schiffen aller Nationen durchgesetzt, hieß es weiter.Zugleich erläuterte Centcom, dass die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus, deren Ziel oder Startpunkt nicht ein iranischer Hafen ist, durch das US-Militär nicht beeinträchtigt werde.Sabrina FrangosMalaysia setzt Tanker wegen Treibstoffschmuggels festDie malaysische Küstenwache hat zwei ⁠Tanker wegen des Verdachts auf illegalen Treibstoffschmuggel festgesetzt. Das Land geht derzeit verstärkt gegen solche Aktivitäten vor, da der Krieg im Nahen Osten in der Region zu Engpässen und Lieferausfällen ‌führt. Die beiden Schiffe sollen vor der Küste illegal rund 700.000 Liter Diesel umgepumpt haben, teilten die Behörden mit. 22 Besatzungsmitglieder seien festgenommen worden. Sabrina FrangosTrump: Rückkehr von Iran an den Verhandlungstisch würde keine Rolle spielenEine Rückkehr Teherans zu Verhandlungen über eine dauerhafte Beendigung des Irankrieges würde US-Präsident Donald Trump zufolge keine Rolle spielen. „Es ist mir egal, ob sie zurückkommen oder nicht“, sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) vor Journalisten auf dem Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews vor den Toren der US-Hauptstadt Washington. „Wenn sie nicht zurückkommen, ist das für mich in Ordnung“, fügte er hinzu.Sabrina FrangosSchifffahrtsdaten: Viele Öltanker meiden Straße von Hormus vor US-BlockadeVor Beginn der angekündigten US-Blockade iranischer Häfen meiden viele Öltanker Schifffahrtsdaten zufolge die Straße von Hormus. Ein unter der Flagge Maltas fahrendes Schiff hat ‌demnach an der Meerenge bereits kehrtgemacht. Andere Tanker mit Ziel in arabischen Nachbarstaaten passieren die wichtige Wasserstraße jedoch weiterhin. Die US-Streitkräfte wollen ‌von 16.00 Uhr (MESZ) an den ‌Schiffsverkehr zu und von iranischen Häfen blockieren, nachdem die Friedensgespräche gescheitert waren. Die iranischen Revolutionsgarden drohen im Gegenzug mit einem harten Vorgehen gegen US-Militärschiffe. Sabrina FrangosIran: USA blockieren Einigung zur Beendigung des KriegesIran gibt den USA die Schuld am Scheitern einer ‌Einigung ‌zur Beendigung des Krieges. In den intensivsten Gesprächen auf höchster ​Ebene seit ⁠47 Jahren habe sich Iran in gutem Glauben ​engagiert, teilt der iranische ⁠Außenminister Abbas Araghchi mit. ‌Kurz vor dem Abschluss der Gespräche in Islamabad sei ⁠man jedoch ⁠auf Maximalforderungen, immer neue Bedingungen ⁠und eine ​Blockade ⁠gestoßen. Es ​seien „null Lehren“ gezogen worden, kritisiert ‌der Minister. Sabrina Frangos„Wall Street Journal“: Trump erwägt begrenzte Militärschläge in IranUS-Präsident Donald Trump und seine Berater erwägen einem ‌Zeitungsbericht zufolge die Wiederaufnahme begrenzter Militärschläge in Iran. Diese Maßnahme sei zusätzlich zur US-Blockade der Straße ‌von Hormus ‌im Gespräch, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider. Damit solle der Stillstand bei ​den Friedensgesprächen überwunden werden. Ben MenglerRevolutionsgarden warnen: Kein Militär in der Straße von HormusDie iranischen Revolutionsgarden haben abermals davor gewarnt, dass sich Militärschiffe der Straße von Hormus nähern. Dies würde als „klarer Verstoß gegen die bestehende Waffenruhe betrachtet“, hieß es in einer Mitteilung am Abend (Ortszeit). Die Meeresenge sei ausschließlich für die friedliche Durchfahrt ziviler Schiffe geöffnet, nicht jedoch für Militärschiffe. Jegliche Annäherung, „unter welchem Vorwand auch immer“, werde von den Garden als Bruch der Waffenruhe gewertet und daher auch entschlossen und konsequent beantwortet.Simon HüsgenTrump räumt ein: Ölpreis könnte bis zu Zwischenwahlen hoch bleibenUS-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Worten davon aus, dass die Öl- ​und Benzinpreise bis zu den Zwischenwahlen in den USA im November hoch bleiben werden. Das ist ⁠ein seltenes Eingeständnis der möglichen politischen Folgen seiner Entscheidung von Ende Februar, Iran anzugreifen.„Es könnte so sein oder gleich bleiben oder vielleicht ein bisschen höher, aber es dürfte in etwa gleich bleiben“, ‌sagte Trump am Sonntag dem Sender Fox auf die Frage, ob die Kosten für Öl und Benzin bis zum Herbst sinken würden. Seine Äußerungen folgen auf wochenlange Behauptungen, der Preisanstieg werde ‌nur ein kurzfristiges Phänomen sein. Trump ‌hatte kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf Iran Ende Februar auch gesagt, der Krieg werde vier Wochen „oder kürzer“ dauern.Der Durchschnittspreis für Benzin an US-Tankstellen lag laut Daten des Dienstes Gas Buddy ​den größten Teil des Aprils bei über vier Dollar ⁠pro Gallone (knapp 3,8 Liter). Das sind fast 30 Prozent mehr als üblich. Am Ölmarkt ist der Preis für ein ​Fass (159 Liter) Rohöl von knapp 73 Dollar vor Beginn der Angriffe auf bis zu 114 Dollar gestiegen. Aktuell liegt ⁠er bei rund ‌96 Dollar, nachdem Trump eine Deeskalation im Irankrieg in Aussicht gestellt hatte. Gespräche darüber haben am Wochenende aber zu keiner Einigung geführt. In zahlreichen Ländern weltweit ist infolge der Entwicklung der Benzinpreis gestiegen, was ⁠zu politischen Turbulenzen führt.Jonas WagnerIran bekräftigt „harte“ Reaktion gegen Militärschiffe in Straße von HormusDie iranische Revolutionsgarde hat erklärt, jeder Versuch von Militärschiffen, sich der Straße von Hormus zu nähern, werde als Verstoß gegen den von den USA ausgerufenen Waffenstillstand gewertet. Iran werde darauf „hart und entschlossen“ reagieren. ​Die Meerenge stehe unter der Kontrolle und dem „intelligenten Management“ der iranischen Marine. Sie sei für die „sichere Durchfahrt nicht militärischer Schiffe gemäß spezifischer Vorschriften“ offen. Fast wortgleich hatte sich Iran bereits am Samstag geäußert.Jonas WagnerIrans Präsident wirft USA Doppelstandards vorDer iranische Präsident Massud Peseschkian hat die angeblichen Doppelstandards der USA als das größte Hindernis für eine Einigung im derzeitigen Konflikt bezeichnet. „Bei den Verhandlungen in Islamabad waren das anhaltende Festhalten der USA an Doppelstandards sowie ihr machtpolitischer Anspruch das größte Hindernis“, sagte Peseschkian in einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, wie das iranische Präsidialamt mitteilte. Nähere Erläuterungen machte er dazu demnach nicht.Iran ist laut Peseschkian grundsätzlich zu einem fairen Abkommen bereit, um so einen dauerhaften Frieden in der Region zu ermöglichen. „Eine Einigung ist auch durchaus machbar, nur müssen sich die USA an die international anerkannten Vorschriften und das Völkerrecht halten“, so der Präsident laut der Mitteilung.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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