PfadnavigationHomePolitikAuslandArtikeltyp:LivetickerKrieg in NahostTrump attackiert Meloni – „Ich dachte, sie hätte Mut, aber ich habe mich geirrt“Stand: 17:43 UhrLesedauer: 13 MinutenDie USA blockieren die
Straße von Hormus für iranische Schiffe, um Druck auf
Teheran auszüben. Ein von den USA sanktionierter chinesischer Tanker hat Schiffsdaten zufolge trotzdem die Passage durchquert.US-Präsident
Donald Trump kritisiert die aus seiner Sicht mangelnde Unterstützung Italiens im
Iran-Krieg. US-Vizepräsident Vance sieht in den Verhandlungen um ein Ende des Konflikts im Nahen Osten
Teheran am Zug. Mehr im Liveticker.Am 28. Februar begannen die USA und
Israel, den
Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in
Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nahmen
Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die
Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Nach der Einigung auf eine Waffenruhe scheiterten am Wochenende die Verhandlungen zwischen den USA und dem
Iran.Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:17:40 Uhr – Gespräche zwischen
Israel und
Libanon beginnenZum ersten Mal seit Jahrzehnten sind israelische und libanesische Vertreter zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen. Auf Bildern aus Washington zum Auftakt des Treffens war US-Außenminister Marco Rubio an der Seite der libanesischen Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, und dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, zu sehen. Laut libanesischen Regierungskreisen soll das Treffen rund eine Stunde dauern.Offiziell sind die beiden Nachbarstaaten im Kriegszustand. Bei den Gesprächen handelt es sich um die ersten direkten politischen Gespräche seit 1983.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten
Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem
Libanon an. Er fordert zudem eine Entwaffnung der libanesischen
Hisbollah-Miliz, die mit dem
Iran verbündet ist. Die Schiitenmiliz lehnt dies jedoch ab. Sie rief die Regierung in Beirut dazu auf, die Gespräche abzusagen. Zum Auftakt des Treffens feuerte sie nach eigenen Angaben Raketensalven in Richtung in
Israel. Israels Armee warnte am Abend, dass es möglich sei, dass sich der Beschuss der
Hisbollah auf Nordisrael ausweite.16:22 Uhr – Trump zeigt sich „schockiert“ über MeloniAngesichts mangelnder Unterstützung Italiens im
Iran-Krieg hat
Donald Trump der italienischen Ministerpräsidentin
Giorgia Meloni fehlenden Mut vorgeworfen. „Ich dachte, sie hätte Mut, aber ich habe mich geirrt“, sagte er in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. Er sei „schockiert über sie“ gewesen. Meloni sei es egal, dass der
Iran Atomwaffen habe und Italien in zwei Minuten in die Luft jagen könnte, so Trump.Lesen Sie auchMeloni wiederum hatte zuletzt Donald Trumps Attacke gegen Papst Leo als „inakzeptabel“ bezeichnet. Trump hatte den Papst beschuldigt, sich der „radikalen Linken“ zugewandt zu haben. Zudem bekannte er: „Ich bin kein Fan von Papst Leo.“ Hintergrund ist die Kritik des Papstes an Trumps Krieg im Nahen Osten.
Giorgia Meloni galt lange Zeit als eine der Politikerinnen, die einen guten Draht zu Trump hatten. Italien wie auch andere europäische Nato-Partner weigern sich, die USA im Krieg gegen den
Iran zu unterstützen. 15:32 Uhr – Britische Finanzministerin wirft Trump „Torheit“ vorAngesichts der gravierenden wirtschaftlichen Folgen des
Iran-Krieges hat die britische Finanzministerin Rachel Reeves US-Präsident
Donald Trump „Torheit“ vorgeworfen. „Das ist ein Krieg, den wir nicht begonnen haben. Es ist ein Krieg, den wir nicht wollten“, sagte Reeves der Zeitung „Daily Mirror“. „Ich bin sehr frustriert und wütend darüber, dass die USA in diesen Krieg gezogen sind, ohne einen klaren Exit-Plan, ohne eine klare Vorstellung davon, was sie erreichen wollten.“ 14:40 Uhr – Vance glaubt, „dass der Ball im Feld der Iraner liegt“In den Verhandlungen um ein Ende des
Iran-Krieges sieht US-Vizepräsident J.D. Vance
Teheran am Zug. Er glaube, „dass der Ball im Feld der Iraner liegt, weil wir sehr viel auf den Tisch gelegt haben“, sagte Vance am Montag. US-Berichten zufolge fordern die USA eine 20-jährige Pause der iranischen Urananreicherung, während
Teheran vorschlägt, seine nuklearen Aktivitäten für fünf Jahre auszusetzen. Vermittler Pakistan bemühte sich unterdessen um eine zweite Verhandlungsrunde.Lesen Sie auch„Wir haben tatsächlich sehr klar gemacht, wo unsere roten Linien verlaufen“, sagte Vance dem Sender Fox News. Besonders in zwei Punkten habe US-Präsident
Donald Trump deutlich gemacht, „dass wir keinerlei Spielraum haben“. Dies seien die US-Kontrolle über das angereicherte Uran des
Iran und ein Überprüfungsmechanismus, um sicherzustellen, dass
Teheran in Zukunft keine Atomwaffe entwickelt. 14:36 Uhr –
Iran-Krieg befeuert Russlands ÖleinnahmenRussland hat die Einnahmen aus seinem für die eigene Kriegswirtschaft wichtigen Ölgeschäft dank der höheren Preise im Zuge des Konflikts im Nahen Osten im März wieder kräftig gesteigert. Die Exporterlöse hätten sich im vergangenen Monat auf 19 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt, teilte die Internationale Energieagentur (IEA) mit. Im Februar, vor Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen den
Iran, waren sie den Angaben zufolge noch auf 9,75 Milliarden Dollar und damit den niedrigsten Stand seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor vier Jahren gefallen. Lesen Sie auchDie Rohölexporte stiegen der IEA zufolge um 270.000 Barrel pro Tag auf 4,6 Millionen Barrel pro Tag. Dies sei vorwiegend auf höhere Lieferungen über den Seeweg zurückzuführen, da die Druschba-Pipeline durch die Ukraine weiterhin außer Betrieb sei. Die russische Rohölproduktion sei im März auf 8,96 Millionen Barrel pro Tag von 8,67 Millionen im Februar gestiegen.14:20 Uhr – Italien setzt Verlängerung von Verteidigungsabkommen mit
Israel ausItalien setzt die automatische Verlängerung eines Verteidigungsabkommens mit
Israel aus. Das habe die Regierung „angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten“ entschieden, erklärte Ministerpräsidentin
Giorgia Meloni am Dienstag in Verona italienischen Nachrichtenagenturen zufolge. Details zu dem Abkommen nannte sie nicht. Aus dem Verteidigungsministerium verlautete, eine der Konsequenzen sei es, dass Italien nicht mehr mit
Israel bei der militärischen Ausbildung zusammenarbeiten werde. Meloni habe die Entscheidung, die Verlängerung des Abkommens auszusetzen, gemeinsam mit Außenminister Antonio Tajani, Verteidigungsminister Guido Crosetto und Vizeministerpräsident Matteo Salvini getroffen, hieß es weiter. Melonis rechtsgerichtete Regierung zählte zu Israels engsten Verbündeten in Europa, kritisierte aber in den vergangenen Wochen die israelischen Angriffe auf den
Libanon. 13:27 Uhr – EU-Kommission warnt vor Kerosin-Engpässen „in naher Zukunft“Die EU-Kommission hat angesichts der anhaltenden Blockade der
Straße von Hormus vor Kerosin-Engpässen gewarnt. „Derzeit gibt es keine Hinweise auf Treibstoffknappheit in der Europäischen Union, aber es könnte in naher Zukunft zu Engpässen kommen“, sagte eine Kommissionssprecherin am Dienstag in Brüssel. Die Versorgung mit Kerosin sei dabei die „Hauptsorge“. Nach den Worten der Sprecherin decken Raffinerien innerhalb der EU derzeit rund 70 Prozent des Kerosinverbrauchs. Für den Rest ist die EU von Importen abhängig. Lesen Sie auch11:24 Uhr –
Iran schätzt Kriegsschäden auf rund 230 Milliarden EuroDie iranische Regierung schätzt die Kriegsschäden nach mehr als fünf Wochen der Bombardierungen auf umgerechnet gut 229 Milliarden Euro. Es handele sich dabei um eine vorläufige Schätzung, sagte Irans Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti in einem Interview.Um das gesamte Ausmaß bewerten zu können, sollen der Sprecherin zufolge in einem ersten Schritt die Schäden an Gebäuden begutachtet werden. Danach würden wirtschaftliche Verluste und ausgefallene Steuereinnahmen analysiert. Irans Regierung werde Entschädigungen einfordern. Dies sei auch ein Thema in den Verhandlungen am vergangenen Wochenende mit den USA gewesen.11:21 Uhr – Frankreich:
Libanon muss Teil von Waffenruhe-Abkommen seinDer französische Außenminister Jean-Noël Barrot hat eine Berücksichtigung des Libanons im Waffenruhe-Abkommen im Krieg der USA und Israels gegen den
Iran gefordert. „Die Waffenruhe muss unbedingt den
Libanon miteinschließen, der unter keinen Umständen der Sündenbock der israelischen Regierung sein darf“, sagte Barrot am Dienstag im französischen Radiosender RFI.Die israelischen Angriffe auf den
Libanon seien „nicht hinnehmbar“, da sie die Waffenruhe zwischen den USA und dem
Iran untergrabten und die militante
Hisbollah stärkten, sagte Barrot. „Den
Libanon zu zerstören, den libanesischen Staat anzugreifen, schwächt die
Hisbollah nicht – im Gegenteil, es stärkt sie.“10:56 Uhr – Pakistan bemüht sich um zweite Gesprächsrunde zwischen USA und IranPakistan bemüht sich nach Angaben aus informierten Kreisen um eine zweite Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem
Iran. Zudem gebe es Bemühungen um eine Verlängerung der Waffenruhe, um Zeit für Diplomatie zu schaffen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Islamabad. Vertreter Washingtons und Teherans hatten am Wochenende unter Vermittlung Pakistans über eine Beilegung des
Iran-Krieges verhandelt, aber keine Einigung erzielt.„Es laufen Bemühungen, um beide Parteien zurück an den Verhandlungstisch zu bringen, natürlich wollen wir sie wieder in Islamabad haben, aber der Ort ist noch nicht klar“, erfuhr AFP von einem pakistanischen Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte. „Das Treffen könnte bald stattfinden, die Daten müssen allerdings noch bestätigt werden“, sagte der Regierungsvertreter. „Wir arbeiten zudem an einer Verlängerung der Waffenruhe über die aktuelle Frist hinaus, um mehr Zeit zu schaffen.“ 10:51 Uhr – Sánchez betrachtet
China als wichtigsten Partner bei FriedenssucheDer spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat
China zu mehr Einsatz für ein Ende des
Iran-Kriegs aufgefordert. „Ich finde es sehr schwierig, außer
China noch andere Gesprächspartner zu finden, die diese im
Iran und in der
Straße von Hormus entstandene Situation lösen können“, sagte Sánchez am Dienstag nach einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Peking. Er betrachte
China als wichtigsten globalen Gesprächspartner, der helfen könne, den Krieg im
Iran und andere Konflikte wie den Ukraine-Krieg zu beenden.Lesen Sie auchSánchez forderte die Volksrepublik auf, sich stärker diplomatisch zu engagieren. Spanien wolle verhindern, dass diejenigen, die Verbrechen begehen, straffrei ausgehen. „Das Völkerrecht wird heute verletzt, und zwar im Wesentlichen von einem Land: der israelischen Regierung“, sagte er und warf
Israel Völkermord im Gazastreifen vor. Die Reaktion des
Iran auf den Krieg sei ebenfalls „absolut illegal“. Das Wichtigste zur Seeblockade in Kürze: Kriegsschiffe der USA blockieren ab sofort die
Straße von Hormus.US-Präsident Trump drohte mit Angriffen auf iranische Schnellboote: „Wenn sich eines dieser Schiffe unserer Blockade auch nur nähert, wird es sofort eliminiert“, erklärte er.Der
Iran warf den USA „Piraterie“ vor und drohte seinerseits mit Angriffen auf Häfen in der Region.Trotz der vorerst gescheiterten Friedensgespräche und der begonnenen Blockade scheinen die Märkte auf eine baldige Einigung in Nahost zu setzen. Die Leitindizes der ostasiatischen Börsen sind mit deutlichen Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. 07:22 Uhr – Tanker passiert
Straße von Hormus trotz SeeblockadeEin von den USA sanktionierter chinesischer Tanker hat Schiffsdaten zufolge trotz einer US-Blockade die Straße von Hormus durchquert. Laut den Daten der Anbieter LSEG, MarineTraffic und Kpler ist es das erste Schiff, dem die Durchfahrt aus dem Persischen Golf seit Beginn der US-Blockade am Montag gelungen ist. Der Tanker mittlerer Größe hat den Angaben zufolge rund 250.000 Barrel Methanol an Bord, die er im Hafen von Hamrija in den Vereinigten Arabischen Emiraten geladen habe. Das Schiff und seine Eignergesellschaft Shanghai Xuanrun Shipping wurden von den USA wegen Geschäften mit dem
Iran auf eine Sanktionsliste gesetzt. 06:18 Uhr –
Teheran: US-Teilblockade der
Straße von Hormus verletzt Souveränität des IranDie US-Blockade iranischer Häfen in der
Straße von Hormus stellt nach den Worten des iranischen Botschafters an die Vereinten Nationen eine „schwere Verletzung“ der „Souveränität und territorialen Integrität“ des
Iran dar. Die „rechtswidrige“ Blockade sei außerdem „eine schwerwiegende Verletzung der grundlegenden Prinzipien des internationalen Seerechts“, schrieb Irans UN-Botschafter Amir Saeid Iravani in einem an UN-Generalsekretär António Guterres adressierten Brief, der der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.03:11 Uhr – Irans Präsident wirft USA mangelnden politischen Willen vorDer iranische Präsident Massud Peseschkian hat erneut die US-Seite für das Scheitern der Friedensgespräche zwischen den beiden Kriegsparteien in Islamabad verantwortlich gemacht. „Übertriebene Forderungen“ und der „mangelnde politische Wille hochrangiger US-Beamter“ hätten eine Einigung verhindert, sagte Peseschkian laut einem Bericht des staatlichen englischsprachigen Senders PressTV in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Lesen Sie auch02:01 Uhr – Vance: Haben in
Iran-Gesprächen „große Fortschritte“ gemachtDie Gespräche zwischen den USA und dem
Iran haben nach der Darstellung von US-Vizepräsident J.D. Vance zu echten Fortschritten geführt. Trotz bestehender Differenzen sei vieles in die richtige Richtung gelaufen, sagte Vance dem Sender Fox News. „Wir haben große Fortschritte gemacht.“ Er fügte allerdings hinzu: „Wir haben tatsächlich sehr klargemacht, wo unsere roten Linien verlaufen“. Jetzt sei
Teheran am Zug, bei dem wichtigsten Punkt aus US-Sicht Zugeständnisse zu machen – nämlich deren Atomprogramm. Die USA hatten den
Iran Medienberichten zufolge dazu aufgefordert, 20 Jahre lang auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Die Gespräche in Islamabad am Wochenende endeten jedoch ohne greifbares Ergebnis.00:45 Uhr – Russland bietet Vermittlung anRusslands Außenminister Sergej Lawrow sieht es als wichtig an, eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen im Nahen Osten zu verhindern. Dies sagt er seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araqchi in einem Telefonat, wie das russische Außenministerium mitteilt. Lawrow bekräftigt zudem Russlands Bereitschaft, bei einer Lösung der Krise zu helfen. Diese habe keine militärische Lösung. Araqchi informiert Lawrow den Angaben zufolge über die am Wochenende gescheiterten amerikanisch-iranischen Gespräche in Pakistan. Montag, 13. April23:45 Uhr – Trump droht mit Zerstörung iranischer BooteUS-Präsident
Donald Trump hat nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen mit
Teheran den Beginn einer Blockade iranischer Häfen in der
Straße von Hormus verkündet und mit Angriffen auf iranische Schnellboote gedroht. „Wenn sich eines dieser Schiffe unserer Blockade auch nur nähert, wird es sofort eliminiert“, erklärte Trump. Der
Iran warf den USA „Piraterie“ vor und drohte seinerseits mit Angriffen auf Häfen in der Region. Zahlreiche Länder riefen zu weiteren Verhandlungen über ein Kriegsende auf.23:03 Uhr –
Israel bestellt italienischen Botschafter nach Kritik an israelischen Angriffen einNach der Kritik von Italiens Außenminister Antonio Tajani an den israelischen Angriffen im
Libanon hat
Israel den italienischen Botschafter einbestellt. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus diplomatischen Kreisen in Rom. Tajani hatte in Beirut deutliche Kritik am Vorgehen der israelischen Armee geübt. Er sei in die libanesische Hauptstadt gereist, um „die Solidarität Italiens nach den inakzeptablen Angriffen Israels auf die Zivilbevölkerung“ zum Ausdruck zu bringen, erklärte Tajani im Onlinedienst X.22:59 Uhr – USA fordern laut Berichten 20 Jahre keine Urananreicherung von IranDie USA haben den
Iran Medienberichten zufolge dazu aufgefordert, 20 Jahre lang auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Einen entsprechenden Vorschlag hätten sie
Teheran bei den Verhandlungen am Wochenende vorgelegt, berichten das Nachrichtenportal „Axios“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle beziehungsweise mit der Angelegenheit vertraute Personen.Mit einer entsprechenden Forderung würden die USA ihre bisherige Position aufweichen. US-Präsident
Donald Trump etwa hatte erst jüngst betont, es werde keine Uran-Anreicherung geben – ohne seine Forderung dabei auf einen bestimmten Zeitraum zu begrenzen. 21:28 Uhr – UN-Generalsekretär Guterres fordert freie Schifffahrt durch Straße von HormusUN-Generalsekretär António Guterres hat „alle Parteien“ im
Iran-Krieg dazu aufgefordert, eine freie Schifffahrt durch die
Straße von Hormus zu gewährleisten. Im Einklang mit dem Völkerrecht müsse „die Freiheit der Schifffahrt auch in der
Straße von Hormus“ respektiert werden, erklärte Guterres laut seinem Sprecher Stéphane Dujarric. Der UN-Generalsekretär forderte zudem ein Ende jeglicher Verstöße gegen den geltenden Waffenstillstand und eine Fortsetzung der Verhandlungen.20:49 Uhr – Trump bestätigt Hormus-BlockadeUS-Präsident
Donald Trump hat den Beginn einer von den USA angekündigten Blockade iranischer Häfen in der
Straße von Hormus bestätigt. Er äußerte sich bei einem Auftritt im Oval Office.19:36 Uhr –
Iran will laut Trump „unbedingt“ ein Abkommen schließenDer
Iran hat nach Angaben von US-Präsident
Donald Trump nach den gescheiterten Verhandlungen in Pakistan seine Bereitschaft für ein Friedensabkommen mit den USA bekundet. „Ich kann Ihnen sagen, dass wir von der anderen Seite angerufen wurden“, sagte Trump am Montag im Weißen Haus. „Sie möchten ein Abkommen schließen. Unbedingt, unbedingt.“ Weitere Angaben zu den iranischen Vertretern, die nach seiner Aussage die USA kontaktiert haben, machte er nicht.18:30 Uhr – Mehr als 15 US-Kriegsschiffe könnten Einsatz unterstützenDas „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten, dass mehr als 15 US-Kriegsschiffe bereit seien, den Einsatz zu unterstützen. Laut Vertretern des Militärs hätten die USA einen Flugzeugträger, mehrere Lenkwaffenzerstörer, ein amphibisches Angriffsschiff sowie weitere Kriegsschiffe im Nahen Osten, schreibt die Zeitung. Lesen Sie auchEinige der Schiffe seien dazu in der Lage, Handelsschiffe in bestimmte Gebiete zu eskortieren, um sie dort festzuhalten. Das Blatt zitiert einen ehemaligen hochrangigen Soldaten der US-Marine mit der Einschätzung, dass die Kriegsschiffe wahrscheinlich außerhalb der
Straße von Hormus eingesetzt würden, um eine Bedrohung durch den
Iran zu vermeiden. dpa/AFP/Reuters/ceb/saha/mol/jmr/doli/jho/rct/säd