liveblog Krieg im Nahen Osten ++ Gespräche zwischen
Israel und Libanon gestartet ++ Stand: 14.04.2026 • 17:50 Uhr Zum ersten Mal seit Jahrzehnten sind israelische und libanesische Vertreter zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen.
Pakistan arbeitet Diplomatenkreisen zufolge an einer neuen Gesprächsrunde zwischen
Iran und den USA. Macron fordert Wiederaufnahme der Gespräche Bericht:
Pakistan arbeitet an neuer Verhandlungsrunde Klingbeil sieht US-
Iran-Politik kritisch Guterres fordert weitere Verhandlungen Zum ersten Mal seit Jahrzehnten sind israelische und libanesische Vertreter zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen. Laut libanesischen Regierungskreisen soll das Treffen rund eine Stunde dauern. Offiziell sind die beiden Nachbarstaaten im Kriegszustand. Bei den Gesprächen handelt es sich um die ersten direkten politischen Gespräche seit 1983.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert zudem eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit
Iran verbündet ist. Die Schiitenmiliz lehnt dies jedoch ab. Sie rief die Regierung in Beirut dazu auf, die Gespräche abzusagen. 17:28 Uhr Trump: Gespräche mit dem
Iran vielleicht in kommenden zwei Tagen US-Präsident
Donald Trump zufolge könnten neue Gespräche mit
Iran in den kommenden zwei Tagen in
Pakistan stattfinden. Das berichtet die Zeitung "New York Post". 17:26 Uhr Weiter heftige Kämpfe in libanesischem Grenzort In der von Israels Armee umstellten südlibanesischen Ortschaft
Bint Dschubail gibt es weiter heftige Kämpfe zwischen israelischen Soldaten und Kämpfern der Hisbollah-Miliz. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, es habe im Laufe des Tages wegen schweren Beschusses erhebliche Schäden gegeben. Nach Angaben der israelischen Armee wurden in der Nacht bei einem Angriff der Hisbollah in dem Grenzort
Bint Dschubail zehn Soldaten verletzt, einige von ihnen schwer. Der Ort gilt als Hochburg der Hisbollah. 17:23 Uhr 17 Staaten rufen
Israel und Libanon zur Einigung auf Die Außenminister aus 17 Ländern haben
Israel und den Libanon vor Gesprächen in Washington aufgerufen, "diese Möglichkeit zu nutzen". In einer Erklärung, die das britische Außenministerium veröffentlichte, hieß es: "Direkte Verhandlungen können den Weg zu dauerhafter Sicherheit für den Libanon und
Israel sowie die Region ebnen." Neben Großbritannien und Frankreich sind die weiteren Unterzeichnerstaaten Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Malta, Norwegen, Portugal, Schweden, Slowenien, Spanien und Zypern. In der Erklärung verurteilen die Außenminister auch "in den schärfsten Worten" die Angriffe der pro-iranischen Miliz Hisbollah auf
Israel sowie die "massiven israelischen Luftangriffe auf den Libanon am 8. April, bei denen nach den jüngsten von den libanesischen Behörden veröffentlichten Informationen mehr als 350 Menschen getötet und über 1000 verletzt wurden. In Washington sollen heute Verhandlungen zwischen
Israel und dem Libanon beginnen. 17:10 Uhr Trump: Italiens Regierungschefin Meloni hat keinen Mut Angesichts ausbleibender Unterstützung Italiens im
Iran-Krieg hat US-Präsident
Donald Trump der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fehlenden Mut vorgeworfen. "Ich dachte, sie hätte Mut, aber ich habe mich geirrt", sagte er in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera". Er sei "schockiert über sie" gewesen. Die seit Oktober 2022 regierende Politikerin galt als eine der Verbündeten Trumps in Europa und versuchte in der Vergangenheit, zwischen ihm und Kritikern in der EU vermitteln. Italien wie auch andere europäische NATO-Partner weigern sich jedoch, die USA im Krieg gegen
Iran zu unterstützen. 15:49 Uhr Südkorea kündigt humanitäre Hilfen für
Iran an Die südkoreanische Regierung hat humanitäre Hilfen für die iranische Bevölkerung angekündigt. Das Außenministerium in Seoul teilte mit, geplant seien Hilfen im Umfang von 500.000 US-Dollar. Diese sollten über das Rote Kreuz übermittelt werden, hieß es. Dem vom wieder aufgeflammten Konflikt zwischen
Israel und der Schiitenmiliz Hisbollah betroffenen Libanon sei bereits humanitäre Hilfe im Umfang von zwei Millionen Dollar zur Verfügung gestellt worden. Die Hoffnung sei, dass der südkoreanische Beitrag helfen könne, die humanitäre Krise in den betroffenen Regionen zu lindern, erklärte das Ministerium. 15:14 Uhr IWF senkt Prognosen für Deutschland Der Internationale Währungsfonds (IWF) schraubt seine Erwartungen für das Wachstum der deutschen Wirtschaft angesichts der Folgen des
Iran-Krieges deutlich herunter. 2026 dürfte die deutsche Wirtschaft demnach um 0,8 Prozent wachsen - noch im Januar hatten die Konjunkturexperten ihre Erwartungen auf 1,1 Prozent nach oben gehievt. Der Anstieg der Energiepreise dürfte auch das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr abbremsen. 15:11 Uhr Europas Fluglinien fordern Notfallmaßnahmen In Europas Luftfahrt wächst die Sorge über eine Kerosin-Krise durch den
Iran-Krieg. Europäische Fluggesellschaften fordern von der Europäischen Union aus Sorge über Treibstoffmangel Notfallmaßnahmen. Das geht aus einem Dokument des Verbands Airlines for Europe (A4E) hervor, das den Nachrichtenagenturen dpa und Reuters vorliegt. Der Verband bringt unter anderem Vorschriften zur Mindestbevorratung von Flugtreibstoff und einen gemeinsamen Kerosineinkauf auf EU-Ebene ins Spiel. Auch Maßnahmen für finanzielle Entlastungen werden in dem Dokument gefordert. Viele große Fluggesellschaften sind Mitglied des Verbands, etwa die Lufthansa, Air
France oder Ryanair. 14:32 Uhr Italien setzt Verteidigungsvereinbarung mit
Israel aus Italien hat eine Vereinbarung zur Verteidigungskooperation mit
Israel ausgesetzt. Das habe die Regierung "angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten" entschieden, erklärte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Verona italienischen Nachrichtenagenturen zufolge. Details zu dem Abkommen nannte sie nicht. Aus dem Verteidigungsministerium verlautete, eine der Konsequenzen sei es, dass Italien nicht mehr mit
Israel bei der militärischen Ausbildung zusammenarbeiten werde. Meloni und ihre Regierung gehören in Europa zu den engsten Verbündeten Israels. Zuletzt verschärfte Rom aber die Kritik an Israels militärischem Vorgehen im Libanon. 13:42 Uhr Macron fordert Wiederaufnahme der Gespräche In Telefonaten hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
Iran und die USA dazu aufgerufen, die Gespräche wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu verhindern. Er habe am Montag mit Irans Präsidenten Massud Peseschkian und US-Präsident
Donald Trump telefoniert, teilte Macron auf der Plattform X mit. Es sei unerlässlich, dass die Waffenruhe von allen Parteien eingehalten werde - und dass dieser auch den Libanon einschließe, hieß es weiter. 13:36 Uhr EU-Kommission: Derzeit kein Kerosin-Mangel In der Europäischen Union gibt es nach Angaben der EU-Kommission derzeit keine Anzeichen für einen Mangel an Kerosin. Es könnten jedoch in naher Zukunft Versorgungsprobleme auftreten, sagte ein Sprecher der Kommission in Brüssel. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat eigenen Angaben zufolge mehr als 171 Tonnen Hilfsgüter in den
Iran geschickt. Gestern seien die ersten fünf von insgesamt 14 entsandten IKRK-Lieferungen seit Kriegsbeginn angekommen, teilte die Hilfsorganisation mit. Sie sollen ausreichen, um den Bedarf von rund 25.000 Menschen zu decken. Zu den Lieferungen gehören unter anderem Decken, Küchensets, Hygienepakete und Solarlampen. Ein Gebäude im Süden Teherans, das bei US-amerikanischen-israelischen Luftangriffen zerstört worden ist. 12:29 Uhr IEA rechnet mit geringerer Öl-Nachfrage Die internationale Energieagentur IEA rechnet mit einer geringeren Öl-Nachfrage in diesem Jahr. Aufs Jahr gesehen erwartet die IEA einen Nachfragerückgang von 84.000 Barrel pro Tag, wie es in ihrem monatlichen Ölmarktbericht heißt. Damit senkt die in Paris ansässige Agentur ihre Prognose deutlich. Hintergrund sind die Auswirkungen des
Iran-Krieges. Durch den Krieg sind die Öllieferungen im März abrupt eingebrochen, im April hat sich der Negativtrend fortgesetzt, so die IEA. Die Energieagentur geht davon aus, dass sich die Lieferketten ab Mai wieder normalisieren könnten und die Ölpreise wieder sinken. 12:24 Uhr Konferenz für Hormus-Mission am Freitag Die Konferenz für eine mögliche Mission in der Straße von Hormus, die Frankreich und Großbritannien bereits angekündigt haben, soll am Freitag stattfinden. Das teilten die beiden Regierungen mit. Bei der Konferenz sollen die Arbeiten an einem Plan zur Sicherung der internationalen Schifffahrt vorangetrieben werden, so ein Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer. Wie es aus dem Élysée-Palast in Paris hieß, soll das Treffen als Videokonferenz stattfinden. 12:18 Uhr Sprit-Engpass: Thailand spürt die Folgen Wie viele Länder Südostasiens bekommt Thailand Öl und Gas vor allem aus den Golfstaaten. Seit Beginn des dortigen Krieges werden steigende Energiepreise und Lieferengpässe immer mehr zum Problem. 12:06 Uhr
Iran kritisiert fehlenden US-Willen Der iranische Präsident Massud Peseschkian macht mangelnden guten Willen und Maximalforderungen der USA für das Scheitern der Gespräche verantwortlich. Das äußert er in einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur Irna meldete. Europa könne eine konstruktive Rolle spielen, um die USA zur Einhaltung des Völkerrechts zu bewegen, sagte Peseschkian demnach weiter. Und Diplomatie sei der bevorzugte Weg zur Beilegung von Streitigkeiten. Die iranische Regierung schätzt die Kriegsschäden nach mehr als fünf Wochen der Bombardierungen auf umgerechnet gut 229 Milliarden Euro. Es handele sich dabei um eine vorläufige Schätzung, sagte Irans Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti in einem Interview. Um das gesamte Ausmaß bewerten zu können, sollen der Sprecherin zufolge in einem ersten Schritt die Schäden an Gebäuden begutachtet werden. Danach würden wirtschaftliche Verluste und ausgefallene Steuereinnahmen analysiert. Irans Regierung werde Entschädigungen einfordern. 11:22 Uhr Sánchez: China wichtigster Partner für Frieden Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat China zu mehr Einsatz für ein Ende des
Iran-Kriegs aufgefordert. "Ich finde es sehr schwierig, außer China noch andere Gesprächspartner zu finden, die diese im
Iran und in der Straße von Hormus entstandene Situation lösen können", sagte Sánchez nach einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Peking. Er betrachte China als wichtigsten globalen Gesprächspartner, der helfen könne, den Krieg im
Iran und andere Konflikte wie den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. 11:05 Uhr Die US-Blockade - was kann sie bewirken? Mit der US-Blockade der von
Iran gesperrten Straße von Hormus geht Präsident Trump neues Risiko ein. Kann die Blockade der Blockade etwas bewirken? 10:44 Uhr Welthungerhilfe befürchtet regionale Hungerkrisen Die Blockade der Straße von Hormus könnte nach Einschätzung der Welthungerhilfe Auswirkungen auf die globale Ernährungslage haben. Das Risiko, dass Millionen Menschen wegen des Krieges von USA und
Israel gegen den
Iran und dessen Verbündete verarmten, sei sehr hoch, sagte die Referentin Welthunger-Index der Hilfsorganisation, Miriam Wiemers, im Deutschlandfunk. Sie befürchte "eine Zuspitzung der ohnehin sehr fragilen Ernährungssituation bis hin zu regionalen Hungerkrisen". 10:30 Uhr Bericht:
Pakistan arbeitet an neuer Verhandlungsrunde
Pakistan arbeitet an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen
Iran und den USA. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus pakistanischen Diplomatenkreisen. Auch China, Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei seien mit beiden Kriegsparteien im Gespräch. Die Länder hätten einen Vorschlag eingebracht, noch in dieser Woche in Islamabad weiterzuverhandeln, hieß es. Den Angaben zufolge hat China
Iran geraten, weitere Gespräche einzugehen. Eine offizielle Bestätigung über weitere Verhandlungen liegt bisher nicht vor. 09:57 Uhr China kritisiert US-Blockade China hat eine Blockade iranischer Häfen durch die USA als "gefährlich und unverantwortlich" kritisiert. Die USA hätten trotz einer vereinbarten Waffenruhe ihre Militärpräsenz verstärkt und eine gezielte Blockade verhängt, sagt der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun. Dieses Vorgehen verschärfe den Konflikt, untergrabe die brüchige Waffenruhe und gefährde zudem die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus. China fordere alle Parteien auf, die Waffenruhe zu achten, auf Dialog zu setzen und praktische Schritte zur Deeskalation der Spannungen in der Region zu unternehmen. 08:27 Uhr Medienbericht: USA forderten 20 Jahre Pause der Urananreicherung Die USA haben bei den Verhandlungen mit
Iran in
Pakistan US-Medienberichten zufolge eine 20-jährige Pause der iranischen Urananreicherung gefordert. Washington habe Teheran aufgefordert, zuzustimmen, 20 Jahre lang kein Uran anzureichern, berichtete die Zeitung "Wall Street Journal" am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf mit den US-iranischen Verhandlungen am Wochenende vertraute Kreise. Im Gegenzug sah der US-Vorschlag demnach eine Lockerung der Sanktionen vor. Die Ölpreise sind mit der Hoffnung auf eine Einigung zwischen den USA und
Iran gesunken. Am Morgen wurden für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee 98,62 US-Dollar gezahlt und damit 0,74 Prozent weniger als am Vortag. Noch stärker fiel der Preis für Rohöl aus den USA. Hier ging die Notierung um 1,72 Prozent auf 97,38 Dollar zurück. 07:44 Uhr Bericht:
Pakistan schlägt zweite Verhandlungsrunde vor
Pakistan hat eine zweite Verhandlungsrunde zwischen den USA und
Iran in Islamabad in den kommenden Tagen vorgeschlagen. Das sagten zwei pakistanische Regierungsvertreter, die anonym bleiben wollten, der Nachrichtenagentur AP. Die Gespräche sollten demnach stattfinden, bevor die Waffenruhe im Krieg am 22. April ausläuft. Obwohl die erste Verhandlungsrunde am vergangenen Wochenende ohne Abkommen zu Ende ging, sei diese Teil eines andauernden diplomatischen Prozesses gewesen und keine einmalige Angelegenheit. Aus US-Regierungskreisen verlautete, dass die USA und
Iran vor dem Auslaufen der Waffenruhe neue direkte Gespräche in Erwägung zögen und diese am Donnerstag stattfinden könnten. Die Gespräche über eine neue Verhandlungsrunde seien noch im Gange, hieß es. 07:38 Uhr Lawrow zu Gesprächen in China Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist zu Gesprächen in Peking eingetroffen, um unter anderem vor dem Hintergrund des Krieges in der Golfregion die Zusammenarbeit mit China zu intensivieren. In China wurden noch weitere Vertreter von Ländern begrüßt, die vom
Iran-Krieg und seinen wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen sind, darunter der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, To Lam, und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sayed Al Nahyan. 07:19 Uhr Sanktionierter Tanker durchquert Straße von Hormus Ein von den USA sanktionierter chinesischer Tanker hat Schiffsdaten zufolge trotz einer US-Blockade die Straße von Hormus durchquert. Laut den Daten der Anbieter LSEG, MarineTraffic und Kpler ist es das erste Schiff, dem die Durchfahrt aus dem Persischen Golf seit Beginn der US-Blockade am Montag gelungen ist. Der Tanker mittlerer Größe hat den Angaben zufolge rund 250.000 Barrel Methanol an Bord, die er im Hafen von Hamrija in den Vereinigten Arabischen Emiraten geladen habe. Das Schiff und seine Eignergesellschaft Shanghai Xuanrun Shipping wurden von den USA wegen Geschäften mit dem
Iran auf eine Sanktionsliste gesetzt. Ein weiterer von den USA mit Sanktionen belegter Tanker nahm den LSEG-Daten zufolge ebenfalls Kurs auf die Meerenge. 06:42 Uhr China spürt Auswirkungen des
Iran-Kriegs Die wirtschaftlichen Folgen des
Iran-Kriegs sind weltweit spürbar - auch in China. Dort hat das Exportwachstum im März deutlich an Tempo verloren. Die Ausfuhren stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch um 2,5 Prozent, wie aus Daten der chinesischen Zollbehörde hervorgeht. Damit fiel das Exportwachstum erheblich schwächer aus als von Analysten erwartet. In den ersten beiden Monaten des Jahres hatten Chinas Exporte noch deutlich stärker zugelegt. Seit dem Beginn des
Iran-Kriegs sorgen steigende Energiepreise und neue Unsicherheit über Lieferketten für Belastungen. Eine besondere Rolle spielt dabei die Straße von Hormus, über die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports läuft. 06:36 Uhr Klingbeil kritisiert US-
Iran-Politik Vizekanzler Lars Klingbeil hält die Blockade der Straße von Hormus durch die USA nicht für den richtigen Weg: "Das führt alles dazu, dass die Lage noch instabiler wird und dass wir wirtschaftliche Konsequenzen bei Energiepreisen und Lieferketten weiter auch bei uns spüren", sagte der SPD-Politiker der Nachrichtenagentur dpa. "Die USA und der
Iran stehen in der Verantwortung, eine tragfähige Lösung für Frieden zu finden." Niemand habe Sympathien für die Führung in Teheran. "Aber das ist ein Scherbenhaufen, den die Amerikaner im
Iran angerichtet haben." 04:53 Uhr Botschafter Israels und Libanons verhandeln in Washington Israels Angriffe auf die Hisbollah verschärfen die ohnehin katastrophale Lage im Libanon. Gespräche zwischen israelischen und libanesischen Vertretern sollen einen Ausweg zeigen - die Hisbollah ist nicht vertreten. Sabina Matthay blickt auf die Gespräche in Washington: 04:30 Uhr Peseschkian: US-Forderungen waren übertrieben Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat erneut die USA für das Scheitern der Friedensgespräche zwischen den beiden Kriegsparteien verantwortlich gemacht. Übertriebene Forderungen und der "mangelnde politische Wille hochrangiger US-Beamter" hätten eine Einigung verhindert, sagte Peseschkian laut einem Bericht des staatlichen englischsprachigen Senders PressTV in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. 03:36 Uhr Vance schätzt Gespräch mit Teheran positiv ein Nach Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance haben die Gespräche zwischen den USA und dem
Iran Fortschritte erzielt. Trotz bestehender Differenzen sei vieles in die richtige Richtung gelaufen, sagte Vance dem Sender Fox News. Jetzt sei allerdings Teheran am Zug, bei dem wichtigsten Punkt aus US-Sicht Zugeständnisse zu machen - nämlich deren Atomprogramm. Die USA und der
Iran hatten am Wochenende in Islamabad direkte Gespräche unter Vermittlung Pakistans geführt. Die Friedensgespräche waren ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. 01:38 Uhr Guterres setzt auf US-
Iran-Verhandlungen UN-Generalsekretär António Guterres hofft weiter auf eine Verhandlungslösung des Konflikts zwischen den USA und
Iran. Auch wenn es am Wochenende keine Einigung gegeben habe, so hätten die Gespräche selbst doch die "Ernsthaftigkeit des Engagements" betont und stellten somit einen bedeutenden Schritt hin zu einem neuen Dialog dar, teilte der Sprecher des UN-Chefs mit. "Angesichts der tief verwurzelten Differenzen kann eine Einigung nicht über Nacht erzielt werden, und der Generalsekretär ruft dazu auf, die Gespräche konstruktiv fortzusetzen, um eine Einigung zu erreichen", so der Sprecher. Zugleich müssten die zweiwöchige Waffenruhe eingehalten und die Freiheit der Schifffahrt bewahrt bleiben, betonte Guterres demnach. Dies gelte auch für die Straße von Hormus. 00:50 Uhr Japan betont wichtige Rolle freier Seerouten Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi lobt die pakistanischen Vermittlungsversuche zwischen
Iran und den USA. Nach einem Telefonat mit dem pakistanischen Regierungschef Shehbaz Sharif betonte sie, wie wichtig die freie und sichere Passage durch die Straße von Hormus sei. Japan importiert Erdöl und ist dafür auch auf die Schifffahrt durch die Straße von Hormus angewiesen. 00:21 Uhr Der Liveblog von Montag zum Nachlesen Der US-Präsident droht, Boote der Revolutionsgarde anzugreifen, wenn diese sich US-Schiffen nähern sollten. Die von den USA angekündigte Blockade der Straße von Hormus soll in Kraft getreten sein.