Warten auf Ausschreibung: Ein Haus verfällt, weil der Stadt Personal fehlt
Im Jahr 2022 beschloss das Frankfurter Stadtparlament, ein städtisches Wohn- und Geschäftshaus in der Stiftstraße per Konzeptvergabe auszuschreiben. Aufgrund fehlender Personalkapazitäten in den zuständigen Ämtern verzögert sich das Verfahren jedoch erheblich. Obwohl 2022 ein Baubeginn im Jahr 2024 in Aussicht gestellt wurde, ist die Ausschreibung bis heute nicht erfolgt. Baudezernentin Weber begründet die Verzögerung mit der noch ausstehenden Klärung des grundsätzlichen Vorgehens bei Konzeptverfahren und dem Personalmangel. Ein früherer Plan von 2021, das Grundstück per Erbbaurecht an einen Investor für den Bau von Wohnungen, darunter geförderter Wohnraum, zu vergeben, wurde verworfen. Das Gebäude verfällt währenddessen zusehends.