Sklavenhandel ist laut UN schwerstes Menschheitsverbrechen
Die UN-Generalversammlung hat am 26. März 2026 eine von Ghana eingebrachte Resolution angenommen, die den transatlantischen Sklavenhandel als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. 123 Staaten stimmten dafür, während die USA, Israel und Argentinien dagegen stimmten und Deutschland sich enthielt. Die Resolution fordert Mitgliedstaaten auf, sich für Reparationszahlungen und die Rückgabe von Kulturgütern einzusetzen, ist aber rechtlich nicht bindend. UN-Generalsekretär Guterres betonte die zerstörerische Natur des Sklavenhandels und die damit verbundene rassistische Ideologie. Die USA begründeten ihre Ablehnung unter anderem mit dem Grundsatz der Nicht-Rückwirkung von Gesetzen und der Ansicht, dass die UN nicht für die Etablierung von "internationalen Nischentagen" gegründet wurde. Die Abstimmung erfolgte am Gedenktag für die Opfer der Sklaverei.