Tod von Afrika Bambaataa: Ein Leben zwischen Hip-Hop-Revolution und Skandalen
Afrika Bambaataa, der als einer der Mitbegründer der Hip-Hop-Kultur gilt, ist im Alter von 68 Jahren an Krebs gestorben. Geboren als Lance Taylor in der Bronx im Jahr 1957, gründete er in den 1970er Jahren die Aktivistengruppe "Universal Zulu Nation", aus der Blockpartys hervorgingen, die als Fundament für Hip-Hop dienten. Er prägte die vier Elemente des Hip-Hop: DJing, Breakdance, Rap und Graffiti. Ab den 1980er Jahren feierte er kommerzielle Erfolge, unter anderem mit dem Welthit "Planet Rock" (1982), der von der deutschen Band Kraftwerk inspiriert war. Bambaataa, bekannt als der "Godfather of Hip Hop", beeinflusste neben Rap auch Genres wie Electro Funk und House. Zuletzt geriet er wegen Missbrauchsvorwürfen in die Schlagzeilen.