NEWSAR
Multi-perspective news intelligence

Arbeit: Beschäftigte täuschen laut Umfrage gezielt Produktivität vor – mit Erfolg

4 articles
3 sources
0% diversity
Updated 27.3.2026
Key Topics & People
Indeed *Frank Hensgens Appinio Germany

Coverage Framing

4
Economic Impact(4)
Avg Factuality:68%
Avg Sensationalism:Low

Story Timeline

Mar 27 Morning

4 articles|3 sources
produktivität vortäuschenbüropräsenzunternehmenskulturhomeofficepräsenzkontrolle
Economic Impact(4)
Der SpiegelMar 27

Arbeit: Beschäftigte täuschen laut Umfrage gezielt Produktivität vor – mit Erfolg

Eine aktuelle Umfrage von Indeed zeigt, dass viele Beschäftigte in Deutschland gezielt Produktivität vortäuschen, um im Job besser dazustehen. Als Hauptgründe werden eine von Präsenzkontrolle geprägte Unternehmenskultur (32,5%) sowie Sorgen um den Arbeitsplatz (31,6%) genannt. Die Mehrheit (55,9%) glaubt, dass Arbeitgeber Anwesenheit höher bewerten als Ergebnisse. Interessanterweise wären 66,2% bereit, Gehaltseinbußen hinzunehmen, wenn ihre Leistung ausschließlich an Ergebnissen gemessen würde, und 70% würden für dauerhaftes Homeoffice auf Gehalt verzichten. Laut Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens ist diese Entwicklung weder effizient für Unternehmen noch nachhaltig für die Beschäftigten.

MeasuredMixed1 source
Neutral
FAZMar 27

Umfrage: Beschäftigte täuschen auf Arbeit Produktivität vor

Eine Umfrage von Indeed und Appinio unter 1000 hybrid arbeitenden Beschäftigten in Deutschland zeigt, dass viele Angestellte Produktivität vortäuschen, um bei Führungskräften zu punkten. Zwei Drittel der Befragten gaben an, in den letzten zwölf Monaten Maßnahmen ergriffen zu haben, um engagierter zu wirken, als sie tatsächlich waren. Zu diesen Maßnahmen gehören beispielsweise ein künstlich aufrechterhaltener Online-Status, längeres Verweilen im Büro und das Versenden von E-Mails zu ungewöhnlichen Zeiten. Als Gründe für dieses Verhalten werden eine von Präsenzkontrolle geprägte Unternehmenskultur und Sorgen um den Arbeitsplatz genannt. Laut Indeed deutet die Umfrage darauf hin, dass im Büro oft Sichtbarkeit statt Qualität zählt, was weder für Unternehmen noch für Beschäftigte effizient ist.

MeasuredFactual2 sources
Neutral
Die WeltMar 27

Viele Beschäftigte inszenieren laut Umfrage Produktivität

Eine Umfrage von Indeed und Appinio unter hybrid arbeitenden Beschäftigten in Deutschland zeigt, dass viele Angestellte Produktivität vortäuschen, um engagierter zu wirken. Zwei Drittel der Befragten gaben an, in den letzten zwölf Monaten Maßnahmen ergriffen zu haben, um ihre Aktivität zu inszenieren. Zu den Strategien gehören vorgetäuschter Online-Status, langes Verweilen im Büro, E-Mails zu ungewöhnlichen Zeiten und inhaltslose Wortmeldungen in Konferenzen. Laut Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens deutet die Umfrage darauf hin, dass die Büropräsenz oft wichtiger erscheint als die tatsächliche Leistung, was ineffizient für Unternehmen und nicht nachhaltig für Beschäftigte ist. Die Gründe für dieses Verhalten liegen vor allem in unternehmensinternen Strukturen und der wirtschaftlichen Lage.

MeasuredFactual2 sources
Neutral

Key Claims

statistic

32,5 Prozent der Befragten bemängelten eine von Präsenzkontrolle geprägte Unternehmenskultur.

— Indeed-Umfrage

statistic

55,9 Prozent meinen, ihr Arbeitgeber bewertet Anwesenheit höher als messbare Ergebnisse.

— Indeed-Umfrage

statistic

66,2 Prozent würden auf fünf Prozent oder mehr ihres Gehalts verzichten, wenn Leistung ausschließlich an Ergebnissen gemessen würde.

— Indeed-Umfrage

quote

Frank Hensgens said that companies are prioritizing visibility over quality.

— Frank Hensgens, Indeed-Geschäftsführer

quote

The debate about office presence has left a problematic signal: visibility matters more than quality.

— Frank Hensgens, Indeed-Geschäftsführer