Arbeit: Beschäftigte täuschen laut Umfrage gezielt Produktivität vor – mit Erfolg
Eine aktuelle Umfrage von Indeed zeigt, dass viele Beschäftigte in Deutschland gezielt Produktivität vortäuschen, um im Job besser dazustehen. Als Hauptgründe werden eine von Präsenzkontrolle geprägte Unternehmenskultur (32,5%) sowie Sorgen um den Arbeitsplatz (31,6%) genannt.

Briefing Summary
AI-generatedEine aktuelle Umfrage von Indeed zeigt, dass viele Beschäftigte in Deutschland gezielt Produktivität vortäuschen, um im Job besser dazustehen. Als Hauptgründe werden eine von Präsenzkontrolle geprägte Unternehmenskultur (32,5%) sowie Sorgen um den Arbeitsplatz (31,6%) genannt. Die Mehrheit (55,9%) glaubt, dass Arbeitgeber Anwesenheit höher bewerten als Ergebnisse. Interessanterweise wären 66,2% bereit, Gehaltseinbußen hinzunehmen, wenn ihre Leistung ausschließlich an Ergebnissen gemessen würde, und 70% würden für dauerhaftes Homeoffice auf Gehalt verzichten. Laut Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens ist diese Entwicklung weder effizient für Unternehmen noch nachhaltig für die Beschäftigten.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extracted66,2 Prozent würden auf fünf Prozent oder mehr ihres Gehalts verzichten, wenn Leistung ausschließlich an Ergebnissen gemessen würde.
55,9 Prozent meinen, ihr Arbeitgeber bewertet Anwesenheit höher als messbare Ergebnisse.
32,5 Prozent der Befragten bemängelten eine von Präsenzkontrolle geprägte Unternehmenskultur.
Nicht die Qualität der Arbeit entscheidet, sondern ihre Sichtbarkeit.
Beschäftigte täuschen gezielt Produktivität vor.