UN nennen Sklavenhandel "schwerstes Verbrechen gegen Menschlichkeit"
Die UN-Generalversammlung hat den transatlantischen Sklavenhandel als das "schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit" eingestuft. Eine von Ghana eingebrachte Resolution, die unter anderem die Rückgabe von Kulturgütern und Wiedergutmachung fordert, erhielt die Zustimmung von 123 Staaten.

Briefing Summary
AI-generatedDie UN-Generalversammlung hat den transatlantischen Sklavenhandel als das "schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit" eingestuft. Eine von Ghana eingebrachte Resolution, die unter anderem die Rückgabe von Kulturgütern und Wiedergutmachung fordert, erhielt die Zustimmung von 123 Staaten. Israel, die USA und Argentinien stimmten gegen die Resolution, Deutschland enthielt sich. Die Resolution ist rechtlich nicht bindend, wird aber als historisch angesehen. Kritiker, wie die USA, argumentieren, dass die UN nicht für die Förderung spezifischer Interessen gegründet wurde und berufen sich auf den Grundsatz der Nicht-Rückwirkung von Gesetzen in Bezug auf Wiedergutmachungsforderungen. UN-Generalsekretär Guterres betonte die zerstörerische Wirkung des Sklavenhandels und die damit verbundene rassistische Ideologie.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedUS-Vertreter Dan Negrea nannte die Resolution höchst problematisch.
Israel, die USA und Argentinien stimmten gegen den Text. Deutschland enthielt sich.
Resolution fordert unentgeltliche Rückgabe von Kulturgütern und Kunstobjekten an Herkunftsländer.
123 Staaten stimmten in der UN-Generalversammlung für eine von Ghana eingebrachte Resolution.
UN-Generalversammlung stuft transatlantischen Sklavenhandel als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein.