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FRI · 2026-03-27 · 04:02 GMTBRIEF NSR-2026-0327-38326
News/Arbeit: Beschäftigte täuschen laut Umfra/Umfrage: Beschäftigte täuschen auf Arbeit Produktivität vor
NSR-2026-0327-38326News Report·DE·Economic Impact

Umfrage: Beschäftigte täuschen auf Arbeit Produktivität vor

Eine Umfrage von Indeed und Appinio unter 1000 hybrid arbeitenden Beschäftigten in Deutschland zeigt, dass viele Angestellte Produktivität vortäuschen, um bei Führungskräften einen guten Eindruck zu hinterlassen. Zwei Drittel der Befragten gaben an, in den letzten zwölf Monaten Maßnahmen ergriffen zu haben, um engagierter zu wirken, beispielsweise durch künstlich aufrechterhaltenen Online-Status, längeres Verweilen im Büro oder E-Mails zu ungewöhnlichen Zeiten.

FAZFiled 2026-03-27 · 04:02 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Umfrage: Beschäftigte täuschen auf Arbeit Produktivität vor
FAZFIG 01
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2min
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389words
Sources cited
2cited
Entities identified
4entities
Quality score
75%
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Briefing Summary

AI-generated
NEWSAR · AI

Eine Umfrage von Indeed und Appinio unter 1000 hybrid arbeitenden Beschäftigten in Deutschland zeigt, dass viele Angestellte Produktivität vortäuschen, um bei Führungskräften einen guten Eindruck zu hinterlassen. Zwei Drittel der Befragten gaben an, in den letzten zwölf Monaten Maßnahmen ergriffen zu haben, um engagierter zu wirken, beispielsweise durch künstlich aufrechterhaltenen Online-Status, längeres Verweilen im Büro oder E-Mails zu ungewöhnlichen Zeiten. Über die Hälfte der Befragten gaben an, primär ins Büro zu kommen, um "Gesicht zu zeigen". Als Gründe für dieses Verhalten wurden eine von Präsenzkontrolle geprägte Unternehmenskultur, Sorgen um den Arbeitsplatz und Druck durch Vorgesetzte genannt. Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens kritisiert, dass in vielen Unternehmen die Sichtbarkeit der Arbeit wichtiger geworden sei als die Qualität.

Confidence 0.90Sources 2Claims 5Entities 4
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Article analysis

Model · rule-based
Framing
Economic Impact
Human Interest
Tone
Measured
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.70 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
2
Limited
FewMany
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Key claims

5 extracted
01

66.2% would sacrifice 5% or more of their salary for performance to be judged solely on results.

statisticIndeed and Appinio survey
Confidence
0.90
02

55.9% believe their employer values presence more than measurable results.

statisticIndeed and Appinio survey
Confidence
0.90
03

56.6% of employees go to the office primarily to 'show face'.

statisticIndeed and Appinio survey
Confidence
0.90
04

27.7% of employees artificially maintain an online 'present' status while working from home.

statisticIndeed
Confidence
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05

Two-thirds of hybrid workers in Germany admit to pretending to be more productive than they are.

statisticIndeed and Appinio survey
Confidence
0.90
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Full report

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Nächtens verschickte E-Mails und scheinbarer Online-Status: Viele Beschäftigte täuschen einer Umfrage zufolge Aktivität vor - weil das offenbar honoriert wird.In deutschen Büros täuschen Beschäftigte gezielt Produktivität vor, um Führungskräften zu imponieren. Die Jobseite Indeed und das Meinungsforschungsinstitut Appinio haben in einer Umfrage 1000 hybrid arbeitende Beschäftigte befragt. Zwei Drittel gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten Maßnahmen ergriffen zu haben, um produktiver oder engagierter zu wirken, als sie tatsächlich waren.Zu solchen Maßnahmen zählen laut Indeed unter anderem ein künstlich auf anwesend gehaltener Online-Status im Homeoffice (27,7 Prozent), längeres Verbleiben im Büro, weil die Führungskraft noch anwesend ist (25,4 Prozent), bewusst zu ungewöhnlichen Zeiten versendete E-Mails (23,2 Prozent) oder Wortmeldungen in Konferenzen ohne inhaltlichen Mehrwert, um Präsenz zu zeigen (22,3 Prozent). 17,3 Prozent haben schon einmal ihre Jacke oder Tasche im Büro gelassen, um Anwesenheit vorzutäuschen. 56,6 Prozent sagten offen, sie kämen primär ins Büro, um „Gesicht zu zeigen“. Sichtbarkeit statt Qualität„Die Debatte um Büropräsenz hat in vielen Unternehmen ein problematisches Signal hinterlassen: Nicht die Qualität der Arbeit entscheidet, sondern ihre Sichtbarkeit“, sagte Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens zu den Umfrageergebnissen. „Doch wenn Beschäftigte anfangen, ihre Anwesenheit zu inszenieren, statt sich auf Ergebnisse zu konzentrieren, ist das weder effizient für Unternehmen noch nachhaltig für die Beschäftigten“, betonte er. Die Umfrage lege nahe, dass das Büro seine Funktion als produktiver Arbeitsort teilweise verloren hat. „Gerade in einer Zeit, in der viel über die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gesprochen wird, sollten wir uns fragen, ob wir wirklich die richtigen Anreize setzen, oder ob wir ein System geschaffen haben, in dem Präsenz wichtiger erscheint als Leistung.“ Und er fügte hinzu: „Wer vor allem Anwesenheit einfordert, darf sich nicht wundern, wenn genau diese optimiert wird.“Präsenzkontrolle prägt UnternehmenskulturDie Gründe für das Verhalten liegen den Umfrageergebnissen zufolge vor allem in unternehmensinternen Strukturen und der wirtschaftlichen Lage. 32,5 Prozent der Befragten hätten eine von Präsenzkontrolle geprägte Unternehmenskultur bemängelt, 31,6 Prozent führten Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz angesichts der wirtschaftlichen Lage an. 24,4 Prozent sehen Druck oder Mikromanagement durch Vorgesetzte als Auslöser.Eine Mehrheit der Befragten (55,9 Prozent) vertrat die Meinung, dass ihr Arbeitgeber Anwesenheit höher bewertet als messbare Ergebnisse. Aber 66,2 Prozent würden sogar auf fünf Prozent oder mehr ihres Gehalts verzichten, wenn ihre Leistung ausschließlich an Ergebnissen gemessen würde. Noch mehr, nämlich 70 Prozent, wären bereit, für die Möglichkeit, dauerhaft im Homeoffice zu arbeiten, derartige finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen.
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Entities

4 identified
Key playerOppositionContextPositiveNeutralNegative