Zehn Verletzte bei iranischem Angriff auf US-Militärbasis in Saudi-ArabienBei dem Einschlag einer iranischen Rakete auf einem US-Stützpunkt in Saudi-Arabien sind einem Medienbericht zufolge zehn amerikanische Soldaten verletzt worden. Getroffen worden sei die Prince-Sultan-Luftwaffenbasis, berichtet das „
Wall Street Journal“. Eine Stellungnahme der Regierung in Washington liegt zunächst nicht vor. Dem Bericht zufolge wurden zwei US-Soldaten dabei schwer verletzt. Zudem sollen fünf US-Tankflugzeuge beschädigt worden sein, wie das „
Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-amerikanische und saudi-arabische Regierungsvertreter schreibt. An dem Angriff seien den Angaben zufolge auch Drohnen beteiligt gewesen.Philipp von ReinersdorffHuthis drohen militärisches Eingreifen anDie Huthi-Rebellen im Jemen drohen mit einem militärischen Eingreifen in den Krieg zwischen den USA,
Israel und
Iran. Dies gelte, falls sich neue Verbündete den USA und
Israel gegen
Iran anschließen oder das Rote Meer für Angriffe auf
Iran genutzt werde, sagt ein Sprecher in einer Fernsehansprache. Ein mögliches Ziel wäre die strategisch wichtige Meerenge
Bab al-Mandab. Die von
Iran unterstützte Miliz hatte bereits während des Gazakrieges mit Angriffen auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer für Chaos im Welthandel gesorgt. Philipp von ReinersdorffSechs Einschläge nach Raketenangriff im Großraum
Tel Aviv – ein ToterNach einem iranischen Raketenangriff spricht der israelische Rettungsdienst Magen David Adom von sechs Einschlägen im Großraum
Tel Aviv. Feuerwehr und Rettungsdienst seien unterwegs zu den Einschlagsorten, sagte ein Sprecher am späten Abend. In
Tel Aviv sei demnach ein etwa 60-jähriger Mann bewusstlos und in kritischem Zustand an einer der Einschlagstellen aufgefunden worden. Er sei wenig später an seinen schweren Verletzungen gestorben. Außerdem habe es zwei Leichtverletzte gegeben.Philipp von ReinersdorffUS-Sondergesandter Witkoff: Treffen mit
Iran in dieser WocheDer Sondergesandte der US-Regierung,
Steve Witkoff, rechnet noch in dieser Woche mit Gesprächen mit
Iran. „Wir denken, dass es in dieser Woche Treffen geben wird“, sagte er bei einem Kongress im US-Bundesstaat Florida. Es blieb unklar, in welchem Rahmen diese von Witkoff erwähnten Gespräche stattfinden. Er machte dazu keine Angaben.Witkoff bekräftigte, dass die Iraner einen 15-Punkte-Plan „schon seit langer Zeit vorliegen haben“. „Wir erwarten eine Antwort von ihnen, und damit wäre alles geklärt“, sagte er. Dabei solle unter anderem die Frage zur Anreicherung von Uran ausgeräumt werden. Auch wäre damit aus Sicht Witkoffs geklärt, dass
Iran seine Bestände an angereichertem Uran abgeben müsse. Über den Plan hatten mehrere US-Medien berichtet. Witkoff betonte, die USA dürften sich „kein zweites Nordkorea im Nahen Osten“ leisten, weil das „die Region und die Welt völlig destabilisieren“ würde.Philipp von ReinersdorffIsrael fliegt abermals Angriffe gegen HizbullahDas israelische Militär am späten Abend abermals Hizbullah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen, wie ein Sprecher mitteilte. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hatte am Abend bei einem Truppenbesuch in Südlibanon von „bedeutenden Plänen zur Fortsetzung des Einsatzes“ gesprochen. „Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt“, sagte Zamir.
Israel verfolge einen Plan, „um die Sicherheitslage – von Teheran bis Beirut – grundlegend zu verändern.“Philipp von ReinersdorffRussland will Export von Benzin verbietenDer russische Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak weist das Energieministerium an, einen Beschluss für ein Exportverbot von Benzin ab dem 1. April auszuarbeiten. Nowak begründet den Schritt in einer Erklärung mit starken Preisschwankungen auf dem Weltmarkt infolge der Krise im Nahen Osten. Zugleich sei die inländische Versorgung durch stabile Verarbeitungsmengen gesichert. Der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge soll der Ausfuhrstopp bis zum 31. Juli gelten. Russland schränkte bereits im vergangenen Jahr die Ausfuhr von Kraftstoffen zeitweise ein, um Engpässe und Preissteigerungen im Inland zu bekämpfen. Die Ukraine hat russische Energieanlagen ins Visier genommen.Sara WagenerMedien: Über 20 Tote bei Angriffen in
Iran Bei Angriffen auf Wohngebiete in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Kurdenprovinz Kermanschah sind Medienberichten zufolge mehr als 20 Zivilisten ums Leben gekommen. In Teheran starben im Stadtviertel Schahr-e Rey zehn Bewohner eines Wohnkomplexes bei einem Raketenangriff der amerikanisch-israelischen Streitkräfte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher berichtete.In der Stadt Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter 2 Kinder und 4 Frauen.Zudem gab es Angriffe auf die beiden Stahlwerke in Isfahan in Zentral- und Ahwas im Südwestiran. Teile der Stromversorgungsanlagen sowie eine Werkhalle der beiden Fabriken wurden Berichten zufolge beschädigt. Demnach gab es in Isfahan einen Toten und zwei Verletzte. Das genaue Ausmaß der Angriffe soll nach Abschluss der Untersuchungen bekanntgegeben werden. Sara WagenerUN wollen Düngemittel-Handel in der Straße von Hormus erleichtern Die Vereinten Nationen (UN) richten eine Arbeitsgruppe ein, um einen neuen Mechanismus für die Straße von Hormus zu entwickeln. Dieser soll den Handel mit Düngemitteln und den Transport der entsprechenden Rohstoffe erleichtern, teilt UN-Sprecher Stephane Dujarric mit. Dünger gehört zu den Gütern, die von der Teilblockade der für den internationalen Handel wichtigen Wasserstraße betroffen sind. Sara WagenerMerz: Zweifel, dass Amerikaner und Israelis eine Strategie für den Irankrieg habenBundeskanzler Friedrich Merz hat nach eigenen Worten wenig Hoffnung, dass der Irankrieg schnell endet. „Zurzeit verstricken sich die Amerikaner und die Israelis in diesem Konflikt jeden Tag tiefer“, sagt der Kanzler beim F.A.Z.-Kongress. Er bezweifele, dass es eine wirkliche Strategie gebe. Wenn „Regime Change“, also der Sturz der Regierung in Teheran das Ziel sei, glaube er nicht, dass dieses Ziel erreicht werde. „Ich habe große Zweifel, ob es eine Strategie gibt und ob diese Strategie dann tatsächlich auch erfolgreich ausgeübt wird“, sagt Merz. „Insofern könnte es auch noch etwas länger dauern. Es wird wahrscheinlich nicht besser.“ Das ganze Gespräch mit Friedrich Merz können Sie im Deutschland-Blog verfolgen:Sara WagenerChinesische Frachter drehen vor Straße von Hormus umZwei chinesische Containerschiffe brechen einer Analyse der Datenplattform Kpler zufolge den Versuch ab, den Golf durch die Straße von Hormus zu verlassen. Dies geschieht trotz der Zusicherung der Regierung in Teheran, dass Schiffe aus befreundeten Staaten wie China die Meerenge passieren dürfen. Daten der Plattform LSEG zeigen, dass die beiden Frachter der Reederei Cosco über ihre Identifizierungssysteme signalisieren, dass sie chinesische Eigentümer und Besatzungen haben. Iranische Staatsmedien berichten unterdessen, dass drei Containerschiffe unterschiedlicher Nationalität nach Warnungen der Marine der Revolutionsgarden umkehren. Sara WagenerRubio: Keine Bodentruppen nötigDie USA können ihre Ziele im
Iran nach Darstellung von Außenminister Marco Rubio ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er nach einem Treffen der G7-Außenminister in Frankreich zudem. Der Einsatz in
Iran werde voraussichtlich in Wochen, nicht in Monaten abgeschlossen sein. Gegenwärtig warteten die USA auf eine Klarstellung, mit wem sie auf iranischer Seite verhandeln werden. Sara WagenerIsraelische Armee rückt im südlichen Libanon vorDie israelische Armee rückt mit Bodentruppen weiter im südlichen Libanon vor. Die Truppen seien im Süden acht Kilometer weit von der Grenze ins Landesinnere vorgedrungen, sagte der libanesische Verteidigungsminister Michel Menassa in einer Kabinettssitzung. Die Regierung wolle voraussichtlich eine Beschwerde beim UN-Sicherheitsrat einreichen. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus Sicherheitskreisen ebenfalls, dass die israelische Armee weiter vordringe. Demnach waren dort auch israelische Panzer zu sehen.Israels Armee teilte mit, die Truppen hätten in einer Schule im Ort al-Chiam Hunderte Waffen entdeckt, darunter Panzerabwehrraketen, Mörsergranaten und Sprengsätze. Die vom
Iran unterstützte Hizbullah-Miliz berichtete von Bodenkämpfen mit israelischen Truppen im Grenzgebiet. Sie beanspruchte dabei mehrere Angriffe auf israelische Stellungen im südlichen Libanon für sich. Sara WagenerG7 fordern Stopp von Angriffen auf zivile Ziele im Irankrieg Die G-7-Staaten haben einen „sofortigen Stopp der Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturen“ im Irankrieg gefordert. Nichts rechtfertigte es, Zivilisten ins Visier zu nehmen oder diplomatische Einrichtungen anzugreifen, betonten die G-7-Außenminister, darunter auch US-Außenminister Marco Rubio, am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung.Der Adressat des Aufrufs wurde nicht genannt. Sowohl die USA und
Israel als auch der
Iran greifen seit Beginn des Krieges immer wieder zivile Infrastruktur an, etwa Energieanlagen. Die Abschlusserklärung der G-7-Außenminister fiel mit Meldungen über Angriffe auf einen Schwerwasserreaktor und eine Uran-Aufbereitungsanlage in
Iran zusammen. Die G-7-Außenminister bekräftigten in ihrer Erklärung zudem die „absolute Notwendigkeit, die freie und sichere Schifffahrt im Golf von Oman dauerhaft wiederherzustellen“. US-Außenminister Rubio werde demnächst den EU-Außenministerrat über die Strategie der USA informieren, erklärte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot. Auch eine gemeinsame Sitzung der G-7-Außenminister mit denen des Golf-Kooperationsrats sei geplant. Sara WagenerUN-Sicherheitsrat tagt zum IrankriegDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen tagt in New York zum Irankrieg. Das Gremium kam am Donnerstagmorgen (Ortszeit) zu einer geschlossenen Sitzung auf eine Initiative Russlands zusammen. Das von Moskau festgelegte Thema der Sitzung seien „Angriffe auf zivile Infrastruktur in
Iran, darunter eine Mädchenschule in Minab“, hieß es aus Diplomatenkreisen. Bei dem Angriff in Minab am Persischen Golf waren Ende Februar mindestens 168 Schülerinnen, 26 Lehrerinnen sowie 4 Eltern ums Leben gekommen. US-Medienberichten zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich, Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte dazu eine Untersuchung angekündigt.Auf die Frage eines Journalisten nach dem Grund für die kurzfristig angesetzte Sitzung antwortete der russische UN-Botschafter: „Weil sie die Atomkraftwerke angreifen.“
Iran hatte diese und vergangene Woche Geschoss-Einschläge auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Schäden an der Anlage oder Verletzte gab es beide Male nicht. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. Franca WittenbrinkStaatsmedien: Angriff auf Schwerwasserreaktor in
Iran Im Irankrieg hat die iranische Atombehörde neue Angriffe auf Atomanlagen des Landes gemeldet. Demnach wurde der Schwerwasserreaktor Chondab in der Provinz Markazi angegriffen. Das Gouverneursbüro erklärte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, wegen der im Vorfeld getroffenen Sicherheitsmaßnahmen bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.Der Schwerwasser-Forschungsreaktor in der Nähe der Stadt Arak war bereits im Vorjahr getroffen worden, als
Israel und die USA iranische Atomanlagen angriffen. Damals hatte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA klargestellt, dass an dem Forschungsreaktor noch gebaut worden sei und dort deshalb kein Nuklearmaterial vorhanden sei.Das israelische Militär bestätigte den Angriff und begründete ihn mit wiederholten Wiederaufbauversuchen Irans nach den Zerstörungen im Vorjahr. „Die israelische Armee wird nicht zulassen, dass das iranische Terrorregime seine Bemühungen um die Weiterentwicklung seines Atomwaffenprogramms fortsetzt, das eine existenzielle Bedrohung für den Staat
Israel und die gesamte Welt darstellt“, sagte ein Militärsprecher. Ein weiterer Angriff richtete sich nach Angaben der iranischen Atombehörde gegen eine Produktionsanlage für „Yellowcake“, den Ausgangsstoff für die Herstellung von Brennelementen in Ardakan in Zentraliran. Der Staatssender IRIB berichtete, es seien keine radioaktiven Stoffe freigesetzt worden. Die iranische Atombehörde erklärte, es habe bei beiden Angriffen keine Schäden gegeben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Mehr ladenTickarooLive Blog Software