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TUE · 2026-03-31 · 12:14 GMTBRIEF NSR-2026-0331-45555
News/Mecklenburg-Vorpommern: Experten raten a/Wal „ist rechts abgebogen“, sagt der Umweltminister, „und je…
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Wal „ist rechts abgebogen“, sagt der Umweltminister, „und jetzt sitzt er fest“

Ein Buckelwal, von der "Bild"-Zeitung "Timmy" genannt, hat sich erneut in der Ostsee verirrt und sitzt in der Bucht Kirchsee auf der Insel Poel fest. Der Wal, der seit etwa vier Wochen in der Ostsee umherirrt, war bereits zuvor gestrandet und befreit worden.

Die WeltFiled 2026-03-31 · 12:14 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Wal „ist rechts abgebogen“, sagt der Umweltminister, „und jetzt sitzt er fest“
Die WeltFIG 01
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Ein Buckelwal, von der "Bild"-Zeitung "Timmy" genannt, hat sich erneut in der Ostsee verirrt und sitzt in der Bucht Kirchsee auf der Insel Poel fest. Der Wal, der seit etwa vier Wochen in der Ostsee umherirrt, war bereits zuvor gestrandet und befreit worden. Laut Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat das Tier sich nicht an seine Route gehalten und ist "rechts abgebogen". Experten vermuten, dass der Wal geschwächt ist und unter Hautproblemen aufgrund des geringen Salzgehalts der Ostsee leidet. Ziel ist es, den Wal zu motivieren, die Bucht zu verlassen und seinen Weg zurück in den Atlantik zu finden, da größere Wale in der Ostsee nicht heimisch sind.

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Der Wal leidet Experten zufolge unter anderem unter massiven Hautproblemen infolge des niedrigen Salzgehalts der Ostsee.

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Größere Wale sind in der Ostsee nicht heimisch, da die Bedingungen dort für sie nicht geeignet sind.

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„In Ruhe lassen ist die Strategie der ersten Wahl“, sagt Jan Herrmann, Tierarzt und Wal-Experte.

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Buckelwal Timmy hat sich aus eigener Kraft von der Sandbank vor Wismar befreit.

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PfadnavigationHomePanoramaRettungsaktion in der OstseeWal „ist rechts abgebogen“, sagt der Umweltminister, „und jetzt sitzt er fest“Stand: 31.03.2026Lesedauer: 2 MinutenBuckelwal Timmy hat sich aus eigener Kraft von der Sandbank vor Wismar befreit. „In Ruhe lassen ist die Strategie der ersten Wahl“, sagt Jan Herrmann, Tierarzt und Wal-Experte.Der geschwächte Buckelwal in der Ostsee hat sich erneut verirrt: Statt seinen Weg Richtung Atlantik fortzusetzen, ist das Tier in flaches Gewässer geschwommen. „Das ist wieder nicht schön von ihm“, sagt der Umweltminister.Die Odyssee des Buckelwals in der Ostsee geht weiter: Nachdem das Tier in der Nacht auf Dienstag losgeschwommen ist, sitzt der Wal nun wieder fest. „Das ist wieder nicht schön von ihm. Er hat sich wieder nicht an seine Route gehalten“, sagte Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), am Dienstagmittag. Der Wal sei an diesem Tag von Schlauchbooten der Organisation Greenpeace begleitet worden. „Er ist jetzt, wenn man so will, rechts abgebogen und in den Kirchsee eingeschwommen“, erklärte Backhaus. „Und dort sitzt er jetzt fest.“ Der Kirchsee ist eine Bucht der Insel Poel, die Teil der Wismarer Bucht ist.Burkard Baschek, Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, erklärte, dass der Wal nicht feststecke – er „sitze auf“. Das Wasser sei flach, aber wenn das Tier wolle, könne es weiterschwimmen. Darum soll der Wal erneut motiviert werden, die Bucht zu verlassen und seinen Weg aus der Wismarer Bucht zurück in den Atlantik zu finden. Die Lage bestätige, dass das Tier sehr geschwächt sei.Der Wal irrt nach Behördenangaben seit rund vier Wochen durch die Ostsee. Am Montag vergangener Woche strandete er zunächst vor der schleswig-holsteinischen Küste auf einer Sandbank. Dort konnte er sich nach mehreren Tagen und einer aufwendigen Rettungsaktion mit Baggern befreien, strandete aber am Samstag erneut in der Wismarer Bucht. Inzwischen wird sein Schicksal bundesweit verfolgt.Größere Wale sind in der Ostsee nicht heimisch, da die Bedingungen dort für sie nicht geeignet sind. Der von der „Bild“-Zeitung „Timmy“ getaufte Buckelwal leidet Experten zufolge unter anderem unter massiven Hautproblemen infolge des niedrigen Salzgehalts der Ostsee. Zudem hat er nach wie vor Netzreste im Maul, die bisher nur teils entfernt werden konnten.Lesen Sie auchWie er in die Ostsee gelangte und warum er bislang nicht selbstständig den Weg hinausfand, ist nicht abschließend geklärt. Ziel aller Bemühungen ist es, dass der Meeressäuger den Weg zurück durch die Meerengen am Ausgang des Binnenmeeres zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden findet. Von dort könnte er in die Nordsee und den Atlantik schwimmen.AFP/nw
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