Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs Irans Revolutionsgarde hat den Tod ihres Geheimdienstchefs bei einem amerikanisch-israelischen Angriff gemeldet. Der „einflussreiche und gebildete Chef des Geheimdienstes des Korps der Islamischen Revolutionsgarde, Madschid Khademi“, sei „im Morgengrauen“ bei einem amerikanisch-israelischen Angriff getötet worden, teilten die Revolutionsgarden am Montag im Onlinedienst Telegram mit. Die Revolutionsgarde sprach unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für
Israel und die Vereinigten Staaten von einem „verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes“.Der israelische Verteidigungsminister
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Israel Katz teilte mit, er sei vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Khademi „ausgeschaltet“ habe. Dieser sei unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten. „Die Revolutionsgarde schießt auf Zivilisten, und wir eliminieren die Köpfe der Terroristen“, sagte Katz nach Angaben seines Büros. Oliver KühnIran weist amerikanische Forderungen zurück
Iran hat eigenen Angaben zufolge eine Antwort auf amerikanische Forderungen für ein Kriegsende übermittelt. Teheran habe seine „Forderungen und Ansprüche“ ausgearbeitet und diese den Vermittlern mitgeteilt, sagte Außenamtssprecher
Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Forderungen der Vereinigten Staaten bezeichnete Baghai demnach als „überzogen und inakzeptabel“. Verhandlungen seien mit Ultimaten und Drohungen unvereinbar. Der Sprecher bezog sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende. Bereits zuvor hatte der
Iran darauf geantwortet. Unter anderem
Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington.Aus pakistanischen Geheimdienstkreisen hieß es am Montag, man habe den USA und
Iran einen Plan für eine 45 Tage währende Waffenruhe vorgelegt, in deren Rahmen Friedensgespräche geführt und ein endgültiges Abkommen vorgeschlagen werden solle. In den Kontakten über Nacht hätten die USA darauf bestanden, dass
Iran vor der Verkündung einer Waffenruhe die Straße von Hormus öffne. Diese Bedingung wiederum habe Teheran zurückgewiesen. Es gebe einen ständigen Austausch von Nachrichten über den pakistanischen Armeechef und Außenminister
Ishaq Dar. Auch andere Vermittler wie Riad, Kairo und Ankara seien einbezogen. Der
Iran wolle die Straße von Hormus nicht vor einem dauerhaften Abkommen öffnen. Rebecca BoucseinOpec-Staaten beschließen erhöhte Ölproduktion Angesichts der Auswirkungen des Irankrieges auf die weltweiten Ölpreise haben Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec plus) zum zweiten Mal in Folge eine Erhöhung ihrer Produktionsquoten für den kommenden Monat beschlossen. Die Opec-plus-Gruppe, zu der die führenden Ölproduzenten Saudi-Arabien, Russland und mehrere Golfstaaten gehören, habe "eine Förderanpassung ab Mai" in Höhe von 206.000 Barrel pro Tag beschlossen, erklärte die Organisation am Sonntag. Für den April hatte die Opec-plus-Gruppe bereits ebenfalls eine Erhöhung um 206.000 Barrel pro Tag angekündigt.Die Gruppe warnte jedoch, dass infolge von Schäden an der Energieinfrastruktur weiterhin mit Preisschwankungen auf dem Ölmarkt zu rechnen sei. Von entscheidender Bedeutung sei "die Sicherung internationaler Seewege, um einen ununterbrochenen Energiefluss zu gewährleisten". Die weltweite Versorgung werde möglicherweise noch lange beeinträchtigt sein. Angesichts der steigenden Ölpreise hatten acht Opec-Mitglieder zuvor über eine Änderung ihrer Produktionsquoten beraten. Uli PutzStaatsmedien: Sechs Kinder bei Angriff auf Teheran getötetBei einem Angriff Israels und der USA auf Teheran sind iranischen staatlichen Medien zufolge sechs Kinder ums Leben gekommen. Die Medien berufen sich auf Rettungsdienste.Uli PutzChina und Russland wollen zusammenarbeitenChina hat seine Bereitschaft erklärt, weiterhin mit Russland im UN-Sicherheitsrat zusammenzuarbeiten, um die Spannungen in Nahost zu entschärfen. Chinas Außenminister Wang Yi sagte nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Sonntagabend (Ortszeit), die grundlegende Lösung für das Schifffahrtsproblem in der Straße von Hormus bestehe darin, „das Feuer einzustellen und den Krieg so schnell wie möglich zu beenden“. Sowohl China als auch Russland gelten als strategische Partner Irans.Das auf Öl-Importe angewiesene China gilt als wichtigster Abnehmer des Rohstoffs aus
Iran. Ende März hatte Peking erstmals die Fahrt von drei chinesischen Schiffen durch die Straße von Hormus bestätigt.Uli PutzSüdkorea sucht wegen Hormus-Blockade nach alternativen Öl-RoutenSüdkorea muss nach den Worten von Präsident Lee Jae Myung wegen der Blockade der Straße von Hormus ein gewisses Risiko bei Rohölimporten aus dem Nahen Osten in Kauf nehmen. Es gebe nicht viele alternative Routen, sagt Lee. Ein vollständiger Lieferstopp hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Versorgung. Die Regierung in Seoul berät daher mit Förderländern wie Saudi-Arabien, dem Oman und Algerien über andere Transportwege. Zudem plant das Industrieministerium den Einsatz von fünf Schiffen unter südkoreanischer Flagge im Roten Meer und erwägt, staatliche Ölreserven an private Raffinerien freizugeben.Uli Putz13 Tote bei Angriff nahe Teheran – Vermittler drängen auf WaffenruheBei einem Angriff auf ein Wohngebiet südöstlich von Teheran wurden mindestens 13 Menschen getötet. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Unterdessen diskutieren die USA,
Iran und regionale Vermittler weiter über eine mögliche 45-tägige Waffenruhe, die zu einem dauerhaften Ende des Krieges führen könnte. Dies berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf Insider aus den USA,
Israel und der Region.Uli PutzIrakischer Ölvermarkter Somo fordert Verladepläne von KundenDer staatliche irakische Ölvermarkter Somo fordert von seinen Kunden innerhalb von 24 Stunden Pläne für die Verladung von Rohöl. Dies geht aus einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Dokument des Ölvermarkters hervor. Hintergrund sind Medienberichte, denen zufolge
Iran den Irak von jeglichen Beschränkungen für den Transit durch die Straße von Hormus ausgenommen hat. Mit der raschen Übermittlung der Ladepläne solle die Kontinuität und Stabilität der Ölexporte gewährleistet werden, heißt es in dem Schreiben von Somo.Uli PutzÖlpreis steigt auf mehr als 110 DollarVor dem Hintergrund des Irankrieges ist der Ölpreis am Montag weiter angestiegen. Zum Wochenauftakt legte der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte WTI um 1,86 Prozent auf 113,62 Dollar (98,71 Euro) zu. Die Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar.Uli PutzIran: Straße von Hormus öffnet erst nach KriegsentschädigungIran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, „wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“, schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.Das Marinekommando der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert, die Straße von Hormus werde „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und
Israel.“
Iran beansprucht die Kontrolle über die gesamte Passage und plant ein Mautsystem für die Durchfahrt. Uli PutzFünf Tote bei US-israelischem Angriff in IranBei einem Angriff der USA und Israels in der iranischen Stadt Ghom südlich von Teheran sind einem Agenturbericht zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Dies berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur SNN unter Berufung auf den stellvertretenden Gouverneur der Region. Uli PutzAbermals iranische Angriffe auf zivile Infrastruktur in mehreren GolfstaatenDie iranischen Streitkräfte haben örtlichen Behörden zufolge abermals zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten angegriffen. Iranische Drohnen verursachten „schwere“ Schäden an mehreren kuwaitischen Ölanlagen und petrochemischen Anlagen, wie die staatliche Erdölgesellschaft Kuwaits am Sonntag mitteilte. In mehreren Anlagen seien Brände verursacht worden.Das kuwaitische Strom- und Wasserministerium teilte zudem mit, zwei Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen seien durch einen Drohnenangriff aus
Iran beschädigt worden, was „erhebliche Sachschäden und die Abschaltung von zwei Stromerzeugungseinheiten“ zur Folge gehabt habe. Das Finanzministerium erklärte, ein iranischer Drohnenangriff in Kuwait-Stadt habe „umfangreiche“ Schäden an einem Regierungsgebäude verursacht. Dabei seien jedoch „keine menschlichen Opfer zu verzeichnen“ gewesen.In Bahrain gab der staatliche Energiekonzern bekannt, ein iranischer Drohnenangriff habe ein Feuer in einem Lagertank ausgelöst, das später gelöscht worden sei.Örtliche Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten derweil, der Hafen von Chor Fakkan an der Ostküste des Golfstaates unweit der Einfahrt zur Straße von Hormus, sei Ziel eines Angriffs gewesen. Dabei seien vier Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden, die beim Abfangen des von den Behörden nicht identifizierten Geschosses entstanden seien. Ein Schwerverletzter sei nepalesischer Staatsangehörigkeit, drei weitere Menschen, die „mittelschwere bis leichte“ Verletzungen erlitten hätten, seien pakistanischer Staatsangehörigkeit. Ein bei dem Vorfall verursachter Brand habe später unter Kontrolle gebracht werden können.Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete ebenfalls von dem Vorfall und sprach von „unbekannten Geschossen“, die in „unmittelbarer Nähe“ eines Containerschiffs eingeschlagen seien, das gerade am Kai beladen worden sei.Mehr ladenTickarooLive Blog Software