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THU · 2026-04-09 · 12:27 GMTBRIEF NSR-2026-0409-60377
News/Annäherung: Israel und Libanon wollen we/Israels Angriffe im Libanon: "Geduld der Amerikaner ist fast…
NSR-2026-0409-60377News Report·DE·Conflict

Israels Angriffe im Libanon: "Geduld der Amerikaner ist fast am Ende"

Der Artikel berichtet über wachsenden Druck auf Israel, die Angriffe im Libanon einzustellen. Eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran ist fragil, da die Hisbollah ihre Angriffe auf israelische Grenzstädte wieder aufgenommen hat und Israel weiterhin Ziele im Libanon bombardiert.

Clemens VerenkotteTagesschau (ARD)Filed 2026-04-09 · 12:27 GMTLean · CenterRead · 2 min
Israels Angriffe im Libanon: "Geduld der Amerikaner ist fast am Ende"
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Der Artikel berichtet über wachsenden Druck auf Israel, die Angriffe im Libanon einzustellen. Eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran ist fragil, da die Hisbollah ihre Angriffe auf israelische Grenzstädte wieder aufgenommen hat und Israel weiterhin Ziele im Libanon bombardiert. Laut israelischen Medienberichten war Premierminister Netanjahu gegen die von US-Präsident Trump vermittelte Waffenruhe, da er die Hisbollah weiterhin schwächen wollte. Der ehemalige US-Botschafter Dan Shapiro warnte, dass der internationale Druck auf Israel steige, da Trump den Waffenstillstand mit dem Iran nicht gefährden wolle. Shapiro erwartet, dass Trump Netanjahu auffordern wird, die Angriffe im Libanon zu stoppen, sollte der Waffenstillstand gefährdet sein.

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Ich habe darauf bestanden, dass der vorübergehende Waffenstillstand mit dem Iran die Hisbollah nicht einschließt. Und wir gehen weiterhin hart gegen sie vor.

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Trump hat das Ganze zunichte gemacht. Es wird in den nächsten zwei Wochen keine Wiederaufnahme der Kämpfe geben.

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Sollte es zu einer Situation kommen, in der israelische Angriffe im Libanon den Waffenstillstand mit dem Iran im aktuellen Krieg gefährden, gehe ich davon aus, dass Trump Netanjahu auffordern wird, damit aufzuhören

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Der Druck auf Israel, die Angriffe im Libanon einzustellen, wächst. Macht die Regierung einen Rückzieher zugunsten der Waffenruhe? US-Diplomat Shapiro rechnet damit, dass Netanjahu nachgibt, sollte Trump das fordern. Die Schlagzeile der größten israelischen Tageszeitung Ma'ariv spiegelt die gegensätzlichen Bewertungen wider, unter welchen Bedingungen die zweiwöchige Waffenruhe vereinbart worden ist: "Trump: Enormer Erfolg. Netanjahu: Ein Stopp auf dem Weg. Iran: USA kapitulieren." US-Präsident Donald Trump habe den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu nur 20 Minuten vor Bekanntgabe der Waffenruhe in der Nacht zum Mittwoch von seiner Entscheidung unterrichtet, wie der israelische TV-Sender Channel 13 unter Berufung auf Regierungskreise berichtet. Netanjahu habe gegenüber Trump eine Waffenruhe abgelehnt. Anschließend sei die Enttäuschung auf israelischer Seite groß gewesen, dass Trump die israelischen Interessen an einer weiteren Schwächung des Regimes in Teheran ohne Konsultationen übergangen habe. Ein hochrangiges Mitglied des israelischen Sicherheitskabinetts wird von Channel 13 mit diesen Worten zitiert: "Trump hat das Ganze zunichte gemacht. Es wird in den nächsten zwei Wochen keine Wiederaufnahme der Kämpfe geben." Netanjahu erklärte hingegen in einer kurzen Videobotschaft gestern Abend: "Ich habe darauf bestanden, dass der vorübergehende Waffenstillstand mit dem Iran die Hisbollah nicht einschließt. Und wir gehen weiterhin hart gegen sie vor." Einen Tag nach den schwersten Luftangriffen der israelischen Luftwaffe auf mutmaßliche Hisbollah-Ziele im Libanon seit Kriegsbeginn droht ein Zusammenbruch der fragilen Waffenruhe. Seit den Morgenstunden hat die Hisbollah ihre Angriffe auf die israelischen Grenzstädte Metulla und Kiryat Shemona wieder aufgenommen. Die israelische Luftwaffe setzte ihre Bombardierung von mutmaßlichen Hisbollah-Zielen in der Nacht und am Morgen fort. Der ehemalige US-Botschafter in Israel, Dan Shapiro, warnte heute Morgen im israelischen Armee-Radio: Der internationale Druck auf Israel, den Krieg gegen die Hisbollah einzustellen, steige. Denn der US-Präsident wolle offenbar nicht die von ihm vereinbarte Waffenruhe mit dem Iran gefährden. "Sollte es zu einer Situation kommen, in der israelische Angriffe im Libanon den Waffenstillstand mit dem Iran im aktuellen Krieg gefährden, gehe ich davon aus, dass Trump Netanjahu auffordern wird, damit aufzuhören", so Shapiro. Der Ex-Botschafter rechnet damit, dass Netanjahu dem nachkommen werde. Präsident Trump werde sehr rasch entscheiden müssen, zwischen den Wünschen Israels und seinen eigenen Wünschen, das Abkommen zu retten, heißt es in der Tageszeitung Yedioth Achronoth. Das Blatt zitiert in diesem Zusammenhang einen namentlich nicht genannten hochrangigen israelischen Beamten mit den Worten: "Israel wird sich auch entscheiden müssen, wie es sich aus der Falle befreien kann, in der es sich befindet." Entweder werde es das derzeit wichtigste Abkommen der Welt zum Scheitern bringen - oder es werde einen Rückzieher machen. Vermutlich werde Israel das Letztere tun. Die Begründung der hochrangigen israelischen Regierungsquelle lautet: "Meines Wissens nach ist die Geduld der Amerikaner fast am Ende. Die Lage ist so weit eskaliert, dass manche glauben, wir würden das Abkommen absichtlich sabotieren."
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