PfadnavigationHomePolitikAuslandArtikeltyp:LivetickerKrieg in Nahost„Wir werden den Golf mit oder ohne sie öffnen“ – Trump kündigt Öffnung der Straße von Hormus anStand: 01:56 UhrLesedauer: 13 MinutenTrump zeigt sich überzeugt, dass die strategisch wichtige Meerenge bald wieder offen sein wirdQuelle: Matt Rourke/AP/dpaIm Konflikt mit dem
Iran erhöht US-Präsident
Donald Trump den Druck: Die strategisch wichtige Golfregion solle nach seinen Worten „mit oder ohne
Iran“ geöffnet werden. Gleichzeitig reist US-Vizepräsident
J. D. Vance mit einer Delegation zu Verhandlungen nach
Pakistan. Mehr im Liveticker.Am 28. Februar begannen die USA und
Israel, den
Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater
Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nahmen
Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Nun einigten sich die USA und der
Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe.Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:01:49 Uhr –
Iran: Gespräche zwischen den USA und dem
Iran könnten Samstagnachmittag beginnenDer
Iran und die USA könnten einem Medienbericht zufolge bereits am Samstag in
Pakistan direkte Verhandlungen aufnehmen. Voraussetzung sei, dass die USA die Vorbedingungen des Irans akzeptierten, meldet die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Zuvor werde sich die iranische Delegation am Samstagmorgen mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten
Shehbaz Sharif treffen. Der
Iran sei zu einer Einigung bereit, wenn Washington ein echtes Abkommen anbiete und dem
Iran seine Rechte zugestehe, sagte der iranische Delegationsleiter
Mohammed Baqer Qalibaf. US-Präsident
Donald Trump reagiert auf sozialen Medien scharf. „Die Iraner scheinen nicht zu begreifen, dass sie keine Karten haben,außer der kurzfristigen Erpressung der Welt durch die Nutzung internationaler Wasserstraßen. Der einzige Grund, warum sie heute noch leben, ist, um zu verhandeln!“, schreibt er.01:20 Uhr – Trumps Friedensrat dementiert FinanzierungsproblemeDer von US-Präsident
Donald Trump initiierte Friedensrat weist Berichte über Finanzierungsprobleme zurück. „Der Friedensrat ist eine schlank aufgestellte, umsetzungsorientierte Organisation, die bei Bedarf Kapital abruft. Es gibt keine Finanzierungsengpässe. Alle Kapitalanforderungen sind bisher sofort und in vollem Umfang erfüllt worden“, heißt es in einer Erklärung der Organisation auf sozialen Medien. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters von Freitag hat der Friedensrat bisher nur einen Bruchteil der zugesagten 17 Milliarden Dollar erhalten. Damit fehlten die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau des Gazastreifens, berichtete Reuters unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Von zehn Ländern, die Geld versprochen hatten, hätten nur drei – die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA selbst – tatsächlich Mittel bereitgestellt.00:43 Uhr – Trump: Straße von Hormus wird „ziemlich bald“ geöffnetUS-Präsident
Donald Trump geht nach eigenen Angaben von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus. „Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen“, sagte Trump am Freitag vor Journalisten. „Ich denke, es wird ziemlich schnell passieren, und wenn nicht, werden wir es zu Ende bringen.“ Trump fügte hinzu: „Wir werden das ziemlich bald offen haben.“Auf die Frage, was eine gute Vereinbarung mit dem
Iran wäre, legte Trump den Schwerpunkt aber auf Atomwaffen. „Keine Atomwaffe“ für den
Iran sei „99 Prozent“ der Angelegenheit. Der US-Präsident hat das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Beginn der US-israelischen Angriffe auf den
Iran Ende Februar genannt.00:09 Uhr – Bericht: Libanon und USA bitten
Israel um Angriffspause vor GesprächenDie libanesische Regierung und die US-Regierung haben laut einem Medienbericht
Israel um eine „Pause“ bei seinen Angriffen auf die Hisbollah gebeten. Dies solle vor den für kommende Woche geplanten direkten Verhandlungen zwischen
Israel und dem Libanon geschehen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Insider. Donnerstag, 9. April 22:55 Uhr – Aoun:
Israel und Libanon wollen ab Dienstag in Washington verhandelnIsrael und der Libanon wollen am kommenden Dienstag direkte Gespräche aufnehmen. Das teilte das Büro des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun am Freitag mit, nachdem die Botschafter beider Länder in den USA mit dem US-Botschafter im Libanon telefoniert hatten. In dem Gespräch ging es um die Bedingungen der Verhandlungen, die in Washington stattfinden sollen. Das US-Außenministerium soll dabei vermitteln. Die Regierung in Beirut will mit den direkten Gesprächen ein Ende des Krieges zwischen
Israel und der Hisbollah-Miliz erreichen.
Israel stimmte solchen Gesprächen zu, veröffentlichte aber im Anschluss an das Telefonat zunächst keine Stellungnahme. Die Hisbollah äußerte sich ebenfalls nicht, hat allerdings direkte Gespräche mit
Israel abgelehnt. Während des
Iran-Kriegs wurden laut libanesischen Regierungsangaben im Libanon mehr als 1900 Menschen bei israelischen Angriffen getötet und über eine Million weitere vertrieben.22:33 Uhr – Libanon bestätigt Verhandlungen mit
Israel für kommenden DienstagDer Libanon hat am Freitag Verhandlungen mit
Israel über eine Waffenruhe für kommenden Dienstag in Washington bestätigt. Dies hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington und der US-Botschafter im Libanon vereinbart, erklärte das Präsidialbüro in Beirut. Gegenstand dieses „ersten Treffens“ sei die mögliche „Bekanntgabe einer Waffenruhe“ und des „Beginns von Verhandlungen zwischen dem Libanon und
Israel unter Federführung der USA“.22:15 Uhr – Irans Delegation trifft zu Verhandlungen mit USA in
Pakistan einDie iranische Delegation ist zu den Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wird sie von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt. Zur Delegation gehören auch Außenminister Abbas Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates, Ali-Akbar Ahmadian, und der Gouverneur der Zentralbank, Abdol-Naser Hemmati.Unter Vermittlung Pakistans sollen am Samstag Verhandlungen zur dauerhaften Beilegung des
Iran‑Konflikts beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance angeführt. Der
Iran hatte zuvor seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon geknüpft. Ghalibaf forderte außerdem eine Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte vor Beginn der Verhandlungen. Unklar ist, ob diese Forderungen erfüllt wurden oder ob es entsprechende Zusicherungen gibt.20:35 Uhr – Pakistans Regierungschef wertet Gespräche als entscheidend für NahostDer pakistanische Ministerpräsident
Shehbaz Sharif bezeichnet die in Islamabad anstehenden Gespräche zwischen den USA und dem
Iran als entscheidend für einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahost-Konflikt. Dies sagt er in einer Rede am späten Abend.19:28 Uhr – Trump warnt: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandelnVor den geplanten Verhandlungen in
Pakistan richtet US-Präsident Trump eine martialische Drohung an Teheran. Die Iraner schienen nicht zu begreifen, dass sie „abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt“ mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hätten, schrieb er auf der Plattform Truth Social. „Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!“Kurz zuvor hatte Trump bereits in einem anderen Post gehöhnt, dass die Iraner „im Umgang mit Fake-News-Medien und ‚Öffentlichkeitsarbeit‘ besser als im Kämpfen“ seien.17:24 Uhr – Kuwait meldet iranischen AngriffKuwait meldet einen iranischen Angriff. Ziel seien mehrere Einrichtungen der Nationalgarde gewesen, teilt die Armee mit. Mehrere Militärangehörige seien verletzt worden. Außerdem sei erheblicher Sachschaden entstanden.17:16 Uhr – Iranischer Parlamentspräsident pocht auf Voraussetzungen für VerhandlungenDer iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf macht eine Waffenruhe im Libanon und die Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte zur Bedingung für den Beginn von Verhandlungen mit den USA. Diese beiden zuvor vereinbarten Maßnahmen müssten zunächst umgesetzt werden, teilt Ghalibaf auf X mit. Sie seien Teil der Zusagen zwischen den Parteien. Die Gespräche dürften erst beginnen, wenn diese erfüllt seien.16:28 Uhr – Israels Armee: Mehr als 4300 Hisbollah-Stellungen seit Anfang März „zerstört“Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehr als 4300 Stellungen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon „zerstört“, seit sich der
Iran-Krieg Anfang März auf das Land ausweitete. Zudem seien in dieser Zeit „mehr als 1400 Hisbollah-Terroristen eliminiert“ worden, teilte die israelische Armee am Freitag mit. 15:52 Uhr – Europäer fordern Teheran zu konstruktiven Verhandlungen mit den USA aufEuropäische Staaten rufen die Führung in Teheran auf, die ab Freitag im pakistanischen Islamabad geplanten Verhandlungen des Irans mit den USA konstruktiv anzugehen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte im Onlinedienst X, er habe mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi gesprochen und ihn aufgefordert, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe einzuhalten.Ferner habe er in dem Gespräch von Teheran verlangt, sich „auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen“, erklärte Wadephul. Bundeskanzler Merz (CDU) hatte zuvor die Wiederaufnahme der Gespräche der Bundesregierung mit dem
Iran bekannt gegeben. Ziel sei es, damit einen Beitrag zum Erfolg der Verhandlungen über ein Ende des
Iran-Krieges zu leisten.Die Bundesregierung habe „seit der brutalen Niederschlagung der friedlichen Proteste Anfang des Jahres nicht mehr hochrangig mit dem
Iran gesprochen“, sagte Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag in Berlin. Ein letztes Gespräch auf Ebene des Bundeskanzlers führte demnach Mitte 2024 der damalige Kanzler Olaf Scholz (SPD). Außenminister Johann Wadephul (CDU) war laut Hille zuletzt im September 2025 mit dem
Iran in Kontakt.15:20 Uhr – Vance warnt
Iran vor Tricksereien bei Gesprächen in IslamabadJ.D. Vance warnt Teheran davor, bei Gesprächen über eine Beendigung des
Iran-Krieges zu taktieren. Die Islamische Republik solle nicht versuchen, die USA auszutricksen, erklärte er vor seiner Abreise nach
Pakistan.„Wir freuen uns auf die Verhandlungen“, sagte der 41-Jährige. Er rechne mit einem positiven Verlauf, schränkte aber ein: „Wir werden sehen.“ Wenn die Iraner bereit seien, in gutem Glauben zu verhandeln, „sind wir selbstverständlich bereit, ihnen die Hand zu reichen“. Aber wenn die iranischen Unterhändler versuchten, die US-Seite auszutricksen, so würden sie feststellen, dass das Verhandlungsteam nicht sonderlich zugänglich sei. 15:14 Uhr – Vance auf dem Weg nach PakistanUS-Vizepräsident J.D. Vance ist der „Bild“-Zeitung zufolge auf dem Weg nach
Pakistan. Bilder zeigten Vance wie er aus einem Helikopter am Regierungsflughafen in Washington D.C. steigt. Schließlich soll er in den Regierungsflieger Air Force Two umgestiegen sein. Begleitet wird er auf seiner Reise in die pakistanische Hauptstadt Berichten zufolge vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn von
Donald Trump.15:09 Uhr – EU-Kommission begrüßt angekündigte Gespräche von
Israel und LibanonDie Europäische Kommission begrüßt die geplanten Gespräche zwischen
Israel und dem Libanon. „Wir blicken dem konkreten Beginn der Gespräche und deren Ergebnissen erwartungsvoll entgegen“, sagte ein Sprecher in Brüssel. Diplomatie sei der einzige Weg und alle Parteien müssten das humanitäre Völkerrecht ohne Einschränkungen einhalten. Zugleich forderte der Sprecher die sofortige Einstellung der Angriffe im Libanon. 15:03 Uhr – Wieder gegenseitige Angriffe zwischen Hisbollah und IsraelDie gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern trotz geplanter direkter Gespräche zwischen
Israel und dem Libanon an. Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von israelischen Angriffen vor allem im Süden des Landes. Bei einem Angriff auf eine Autowaschanlage wurden demnach sechs Menschen getötet. Bei einem weiteren Angriff sei ein Mensch getötet worden.Die Hisbollah feuerte im Laufe des Tages erneut Geschosse auf den Norden Israels. Dort wurde lokalen Medien zufolge in der arabischen Ortschaft Deir al-Asad am Nachmittag eine Schule beschädigt. Am Morgen war Berichten zufolge bereits ein Haus von einer Rakete der Miliz getroffen und beschädigt worden. 12:26 Uhr – Rund 125.000 zivile Einrichtungen im
Iran beschädigtBei den israelisch-amerikanischen Angriffen im
Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds mehr als 125.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Darunter seien etwa 100.000 Wohnungen und mindestens 23.500 Geschäfte, sagte der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand, im iranischen Staatsfernsehen.11:46 Uhr – Insider: Libanon plant Teilnahme an Gesprächen über WaffenruheDer Libanon will nach Angaben eines Insiders in der kommenden Woche an einem Treffen mit Vertretern der USA und Israels in Washington teilnehmen, um eine Waffenruhe zu besprechen und zu verkünden. Das genaue Datum stehe noch nicht fest, sagt ein hochrangiger libanesischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Die Position des Libanon sei, dass eine Waffenruhe die Voraussetzung für weitere Gespräche über ein umfassenderes Abkommen mit
Israel bilde, erklärt er weiter.11:28 Uhr – Freitagsgebet für getöteten Religionsführer Chamenei im IranIn der iranischen Hauptstadt Teheran haben Anhänger des im Krieg getöteten Religionsführers
Ajatollah Ali Chamenei gedacht. Beim Freitagsgebet im Mausoleum von Revolutionsführer Ruhollah Chomeini (1902–1989) kamen dafür zahlreiche Menschen zusammen, wie Aufnahmen im Staatsfernsehen zeigten. Die Andacht leitete der erzkonservative Prediger Mohammed-Dschawad Hadsch Ali Akbari.Die Trauerfeiern für Chamenei hatten bereits am Mittwoch begonnen und fallen mit dem Ende der vierzigtägigen Trauerzeit zusammen, die im schiitischen Islam Tradition hat. Unklar bleibt, wann Chamenei beerdigt wird. 10:05 Uhr – Einwohner berichten von Explosionen und Abwehrfeuer im IranKurz vor den geplanten Friedensgesprächen zwischen Teheran und Washington ist es im
Iran zu Explosionen gekommen. Das berichten Einwohner. Außerdem seien bis zum Morgen in der Gegend um die Hauptstadt Teheran und anderen Regionen wiederholt Geräusche zu hören gewesen, die offenbar von Flugabwehrkanonen stammten. Die iranische Regierung meldete während dieser Zeit keine Angriffe.09:55 Uhr –
Iran-Gespräche: Mehr als 10.000 Sicherheitskräfte in IslamabadPakistan erhöht vor dem Beginn von Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem
Iran die Sicherheit in der Hauptstadt. Mehr als 10.000 Sicherheitskräfte, darunter Soldaten, Polizisten und paramilitärische Einheiten wurden Behördenvertretern zufolge in Islamabad stationiert. Das Regierungsviertel und die diplomatische Zone wurden abgeriegelt.08:12 Uhr – Starmer mit deutlicher Kritik an Trump Der britische Premierminister Keir Starmer hat deutliche Kritik an
Donald Trump geäußert. Im Podcast „Talking Politics“ des britischen TV-Senders ITV sagte er: „Ich habe es satt, dass wegen der Handlungen von Putin oder Trump Familien im ganzen Land ihre Rechnungen für Energie steigen und fallen sehen und dass auch die Rechnungen von Unternehmen bei Energie steigen und fallen.“Dass Trump in dieser Woche angedroht hatte, die „Zivilisation“ im
Iran zu zerstören, falls das Land nicht die Straße von Hormus öffne, kritisierte Starmer nur vorsichtig. Es sei „nicht die Sprache, die ich nutzen würde“, erklärte er. 06:12 Uhr – Australien schließt offensive militärische Rolle im
Iran-Krieg ausAustralien will im
Iran-Krieg keine offensive militärische Rolle einnehmen. Australiens Vize-Premier Richard Marles lehnte Forderungen des früheren Regierungschefs Tony Abbott ab, der darauf gedrängt hatte, dass sich die australische Luftwaffe maßgeblich am
Iran-Krieg beteiligen solle. Abbott schrieb am Freitag in einem Meinungsbeitrag, Australien hätte den US-Luftstreitkräften Unterstützung anbieten sollen, etwa durch den Einsatz australischer Kampfflugzeuge.Marles, der auch Verteidigungsminister ist und den im Ausland befindlichen Premierminister Anthony Albanese vertritt, sagte, Australien habe ein Aufklärungsflugzeug in die Vereinigten Arabischen Emirate entsandt, sei aber „nicht Teil dieses Konflikts gegen den
Iran“. Man werde im nationalen Interesse handeln und sei anderer Ansicht als Abbott, sagte Marles dem australischen Rundfunk ABC.04:12 Uhr – Ölproduktion in Saudi-Arabien sinkt nach Angriffen um 600.000 BarrelNach jüngsten Angriffen auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines ist Saudi-Arabiens Produktionskapazität für Erdöl um rund 600.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag gefallen. Zudem sei die Kapazität der wichtigen Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der Straße von Hormus Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, um 700.000 Barrel pro Tag zurückgegangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium. Lesen Sie auchDer Grund sei ein Angriff auf eine Pumpstation der Pipeline. Durch die rund 1200 Kilometer lange Röhre können im Normalfall Medienberichten zufolge etwa 5 bis 7 Millionen Barrel pro Tag fließen. Mit einer täglichen Fördermenge von rund zehn Millionen Barrel pro Tag ist Saudi-Arabien nach den USA der zweitgrößte Ölproduzent der Welt. 03:30 Uhr – Militär: Hisbollah feuert Rakete auf
Israel ab – Sirenen in Tel AvivDie libanesische Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Angaben am frühen Freitagmorgen eine Rakete auf
Israel abgefeuert und damit in Teilen des Landes Luftalarm ausgelöst. Davon sei auch Tel Aviv betroffen gewesen. Das Geschoss ist laut Berichten der Zeitung „Times of
Israel“ aber abgefangen worden. Die Hisbollah teilte mit, sie habe am späten Donnerstagabend militärische Infrastruktur in der nordisraelischen Stadt Haifa ins Visier genommen. Ob es sich dabei um denselben Angriff handelte, blieb zunächst unklar. Das israelische Militär erklärte, es habe am Abend rund zehn Abschussrampen der Hisbollah angegriffen, von denen aus Raketen auf den Norden Israels abgefeuert worden seien.dpa/AFP/AP/Reuters/ceb/saha