PfadnavigationHomePolitikAuslandArtikeltyp:LivetickerKrieg in NahostFriedensgespräche für eröffnet erklärt –
Iran ermuntert USA zu „America First“-PolitikStand: 13:37 UhrLesedauer: 13 MinutenDie amerikanische Delegation ist in
Islamabad eingetroffen. Neben Vize-Präsident J.D. Vance führen der Sondergesandte
Steve Witkoff und
Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident
Donald Trump, die Gespräche.Die Verhandlungen zwischen den USA und dem
Iran haben begonnen. Zugleich werden erste Streitpunkte öffentlich. So fordert der
Iran die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, die USA lehnen das ab. Mehr im Liveticker.Am 28. Februar begannen die USA und
Israel, den
Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte
Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah
Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nahmen
Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Nun einigten sich die USA und der
Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe.Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:13:26 Uhr –
Iran übermittelt „rote Linien“ für Verhandlungen
Iran zieht nach dem Bericht eines Reporters des staatlichen Fernsehens rote Linien für die Verhandlungen mit den USA. Demnach müssen die Nutzung der Straße von Hormus, Reparationszahlungen, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und eine für die ganze Region geltende Feuerpause vereinbart werden, berichtet der Reporter. Diese Forderungen seien der pakistanischen Regierung übergeben worden. In
Islamabad sind Unterhändler beider Seiten eingetroffen. Die Verhandlungen werden von der pakistanischen Regierung vermittelt.13:18 Uhr – Streit um eingefrorene VermögenEin Vertreter der US-Regierung hat am Samstag Berichte dementiert, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt hätten. Zuvor hatte ein hochrangiger iranischer Insider dies der Nachrichtenagentur
Reuters gesagt. Die Freigabe der Mittel sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagte der Insider. Die Meerenge ist von großer Bedeutung für den Transport von Öl und Gas der Golfstaaten an Abnehmer weltweit. Ein zweiter iranischer Insider bezifferte die Summe der in Katar gehaltenen Gelder der Islamischen Republik auf sechs Milliarden Dollar. Die Mittel stammen aus iranischen Ölverkäufen an Südkorea.12:45 Uhr – Pakistan erklärt Friedensgespräche für eröffnetDer pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif hat die Friedensgespräche zwischen den USA und dem
Iran in
Islamabad für eröffnet erklärt. „Mit dem Beginn der Gespräche von
Islamabad heute hat der Premierminister von Pakistan, Muhammad Shehbaz Sharif, ein Treffen mit Seiner Exzellenz J.D. Vance, dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, abgehalten“, teilte Sharifs Büro am Samstag mit. Zuvor hatte Sharif Medienberichten zufolge die iranische Delegation empfangen.12:24 – Chamenei-Sohn durch US-Angriff entstellt? Die Nachrichtenagentur
Reuters berichtet, dass sich der Oberste Führer des Irans, Ajatollah
Modschtaba Chamenei, weiter von schweren Verletzungen erholen muss, die er bei dem Luftangriff zu Beginn des Krieges erlitten hat. Das Gesicht des 56-Jährigen sei beim Beschuss des Gebäudekomplexes des geistlichen und politischen Oberhauptes im Zentrum Teherans entstellt worden, sagten drei Personen aus dem engeren Umfeld Chameneis der Nachrichtenagentur
Reuters. Zudem habe er eine erhebliche Verletzung an einem oder beiden Beinen erlitten. Bei dem Angriff am Anfang des von den USA und
Israel am 28. Februar begonnenen Krieges wurde das damalige Oberhaupt Ajatollah
Ali Chamenei getötet. Zum Nachfolger wurde sein Sohn
Modschtaba Chamenei gewählt, der seither jedoch nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten ist.12:13 Uhr – Streit über eingefrorene Gelder des IranDie USA stimmen einem iranischen Insider zufolge der Freigabe eingefrorener Gelder in Höhe von sechs Milliarden Dollar zu. Dies sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagt der hochrangige Insider der Nachrichtenagentur
Reuters. Er werte den Schritt als Zeichen der Ernsthaftigkeit bei den Verhandlungen mit den USA in
Islamabad.Kurz darauf hat ein Vertreter der US-Regierung Berichte dazu dementiert, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt habe. Die Nachrichtenagentur
Reuters hat zuvor unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Insider berichtet, die USA hätten der Freigabe iranischer Vermögen zugestimmt. Diese würden in Katar und anderen ausländischen Banken gehalten.11:42 Uhr –
Iran ruft USA zu mehr „America First“ aufDer iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref hat die US-Regierung aufgerufen, bei den Friedensverhandlungen die Interessen ihres Landes über die Israels zu stellen. Falls die US-Unterhändler bei den Gesprächen am Samstag in Pakistan Präsident Donald Trumps Devise „America First“ beherzigten, sei ein Abkommen möglich, schrieb Aref in sozialen Medien. „Sollten wir es jedoch mit Vertretern von ‚
Israel First‘ zu tun haben, wird es keine Einigung geben“, fügte er hinzu.Aref warnte: Sollten die Gespräche scheitern und die USA und
Israel den Krieg gegen den
Iran wieder aufnehmen, werde „die Welt mit höheren Kosten konfrontiert sein“.11:26 Uhr – Vance trifft zunächst Pakistans RegierungschefVor Beginn der US-iranischen Verhandlungen über eine Beendigung des
Iran-Kriegs in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad ist die iranische Delegation Medienberichten zufolge mit Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif zusammengekommen. „Die Modalitäten für die Gespräche zwischen dem
Iran und den USA werden am Ende dieses Treffens festgelegt“, berichtete das staatliche iranische Fernsehen am Samstag.11:22 Uhr – Hisbollah-Miliz nach Angaben Israels eingekreistIsraelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hisbollah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal „ynet“. Ähnliche Berichte kamen aus dem Libanon. 10:34 Uhr – Hisbollah und
Israel beschießen sichDas israelische Militär und die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. Im Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte. 09:11 Uhr – Trump feiert Tanker, die auf Kurs in die USA sindDonald Trump freut sich auf seiner Plattform „Truth Social“ über eine „Welle an leeren Tankern“, die sich auf dem Weg in die USA befinden würden, um dort Rohöl zu beschaffen. Einen entsprechenden Post kommentierte er als „großartig“. 8:28 Uhr – US-Vizepräsident J.D. Vance in Pakistan gelandetDie US-Delegation um US-Vizepräsident J.D. Vance ist zu den Gesprächen über eine dauerhafte Friedenslösung im
Iran-Krieg in Pakistan angekommen. Sie sei auf einem Luftwaffenstützpunkt nahe der Hauptstadt
Islamabad gelandet und werde zum Hotel eskortiert, hieß es aus pakistanischen Sicherheitskreisen. Die iranische Delegation war bereits zuvor in
Islamabad eingetroffen und wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt.06:40 Uhr – China plant Lieferung von Luftabwehrsystemen an IranKurz vor den in Pakistan geplanten Gesprächen zwischen den USA und dem
Iran über eine Beendigung des Krieges bereitet China US-Geheimdienstinformationen zufolge die Lieferung von Luftabwehrsystemen an die Islamische Republik vor. Darauf deuteten Einschätzungen der US-Geheimdienste hin, berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf drei Insider. Demnach plane China die Lieferung von schultergestützten Flugabwehrraketen, sogenannten Manpads. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass China versuche, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um ihre Herkunft zu verschleiern. Das US-Außenministerium, das US-Präsidialamt und die chinesische Botschaft in Washington reagieren zunächst nicht auf Anfragen.04:25 Uhr – Iraner seit 1000 Stunden vom Internet abgeschnittenDie Iraner sind inzwischen seit 1000 Stunden vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Das teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks in der Nacht auf der Plattform X mit. Es handelt sich demnach um die bislang längste landesweite Internetsperre weltweit. Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dagegen nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X – also auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind.02:52 Uhr – UN-Chef vor Gesprächen: USA und
Iran sollten Chance nutzenKurz vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem
Iran hat UN-Generalsekretär António Guterres beide Kriegsparteien aufgefordert, sich ernsthaft um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zu bemühen. Sie müssten die Gespräche in Pakistan als Chance nutzen, „um sich in gutem Glauben um eine dauerhafte und umfassende Einigung zu bemühen, mit dem Ziel, die Lage zu deeskalieren und eine Rückkehr zu Feindseligkeiten zu verhindern“, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. 01:49 Uhr –
Iran: Gespräche zwischen den USA und dem
Iran könnten Samstagnachmittag beginnenDer
Iran und die USA könnten einem Medienbericht zufolge bereits am Samstag in Pakistan direkte Verhandlungen aufnehmen. Voraussetzung sei, dass die USA die Vorbedingungen des Irans akzeptierten, meldet die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Zuvor werde sich die iranische Delegation am Samstagmorgen mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif treffen. Der
Iran sei zu einer Einigung bereit, wenn Washington ein echtes Abkommen anbiete und dem
Iran seine Rechte zugestehe, sagte der iranische Delegationsleiter Mohammed Baqer Qalibaf. US-Präsident
Donald Trump reagiert auf sozialen Medien scharf. „Die Iraner scheinen nicht zu begreifen, dass sie keine Karten haben, außer der kurzfristigen Erpressung der Welt durch die Nutzung internationaler Wasserstraßen. Der einzige Grund, warum sie heute noch leben, ist, um zu verhandeln!“, schreibt er.01:20 Uhr – Trumps Friedensrat dementiert FinanzierungsproblemeDer von US-Präsident
Donald Trump initiierte Friedensrat weist Berichte über Finanzierungsprobleme zurück. „Der Friedensrat ist eine schlank aufgestellte, umsetzungsorientierte Organisation, die bei Bedarf Kapital abruft. Es gibt keine Finanzierungsengpässe. Alle Kapitalanforderungen sind bisher sofort und in vollem Umfang erfüllt worden“, heißt es in einer Erklärung der Organisation auf sozialen Medien. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur
Reuters vom Freitag hat der Friedensrat bisher nur einen Bruchteil der zugesagten 17 Milliarden Dollar erhalten. Damit fehlten die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau des Gazastreifens, berichtete
Reuters unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Von zehn Ländern, die Geld versprochen hatten, hätten nur drei – die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA selbst – tatsächlich Mittel bereitgestellt.00:43 Uhr – Trump: Straße von Hormus wird „ziemlich bald“ geöffnetUS-Präsident
Donald Trump geht nach eigenen Angaben von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus. „Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen“, sagte Trump am Freitag vor Journalisten. „Ich denke, es wird ziemlich schnell passieren, und wenn nicht, werden wir es zu Ende bringen.“ Trump fügte hinzu: „Wir werden das ziemlich bald offen haben.“Auf die Frage, was eine gute Vereinbarung mit dem
Iran wäre, legte Trump den Schwerpunkt aber auf Atomwaffen. „Keine Atomwaffe“ für den
Iran sei „99 Prozent“ der Angelegenheit. Der US-Präsident hat das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Beginn der US-israelischen Angriffe auf den
Iran Ende Februar genannt.00:09 Uhr – Bericht: Libanon und USA bitten
Israel um Angriffspause vor GesprächenDie libanesische Regierung und die US-Regierung haben laut einem Medienbericht
Israel um eine „Pause“ bei seinen Angriffen auf die Hisbollah gebeten. Dies solle vor den für kommende Woche geplanten direkten Verhandlungen zwischen
Israel und dem Libanon geschehen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Insider. Freitag, 10. April 22:55 Uhr – Aoun:
Israel und Libanon wollen ab Dienstag in Washington verhandelnIsrael und der Libanon wollen am kommenden Dienstag direkte Gespräche aufnehmen. Das teilte das Büro des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun am Freitag mit, nachdem die Botschafter beider Länder in den USA mit dem US-Botschafter im Libanon telefoniert hatten. In dem Gespräch ging es um die Bedingungen der Verhandlungen, die in Washington stattfinden sollen. Das US-Außenministerium soll dabei vermitteln. Die Regierung in Beirut will mit den direkten Gesprächen ein Ende des Krieges zwischen
Israel und der Hisbollah-Miliz erreichen.
Israel stimmte solchen Gesprächen zu, veröffentlichte aber im Anschluss an das Telefonat zunächst keine Stellungnahme. Die Hisbollah äußerte sich ebenfalls nicht, hat allerdings direkte Gespräche mit
Israel abgelehnt. Während des
Iran-Kriegs wurden laut libanesischen Regierungsangaben im Libanon mehr als 1900 Menschen bei israelischen Angriffen getötet und über eine Million weitere vertrieben.22:33 Uhr – Libanon bestätigt Verhandlungen mit
Israel für kommenden DienstagDer Libanon hat am Freitag Verhandlungen mit
Israel über eine Waffenruhe für kommenden Dienstag in Washington bestätigt. Dies hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington und der US-Botschafter im Libanon vereinbart, erklärte das Präsidialbüro in Beirut. Gegenstand dieses „ersten Treffens“ sei die mögliche „Bekanntgabe einer Waffenruhe“ und des „Beginns von Verhandlungen zwischen dem Libanon und
Israel unter Federführung der USA“.22:15 Uhr – Irans Delegation trifft zu Verhandlungen mit USA in Pakistan einDie iranische Delegation ist zu den Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad eingetroffen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wird sie von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt. Zur Delegation gehören auch Außenminister Abbas Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates, Ali-Akbar Ahmadian, und der Gouverneur der Zentralbank, Abdol-Naser Hemmati.Unter Vermittlung Pakistans sollen am Samstag Verhandlungen zur dauerhaften Beilegung des
Iran‑Konflikts beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident
JD Vance angeführt. Der
Iran hatte zuvor seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon geknüpft. Ghalibaf forderte außerdem eine Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte vor Beginn der Verhandlungen. Unklar ist, ob diese Forderungen erfüllt wurden oder ob es entsprechende Zusicherungen gibt.20:35 Uhr – Pakistans Regierungschef wertet Gespräche als entscheidend für NahostDer pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif bezeichnet die in
Islamabad anstehenden Gespräche zwischen den USA und dem
Iran als entscheidend für einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahost-Konflikt. Dies sagt er in einer Rede am späten Abend.19:28 Uhr – Trump warnt: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandelnVor den geplanten Verhandlungen in Pakistan richtet US-Präsident Trump eine martialische Drohung an Teheran. Die Iraner schienen nicht zu begreifen, dass sie „abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt“ mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hätten, schrieb er auf der Plattform Truth Social. „Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!“Kurz zuvor hatte Trump bereits in einem anderen Post gehöhnt, dass die Iraner „im Umgang mit Fake-News-Medien und ‚Öffentlichkeitsarbeit‘ besser als im Kämpfen“ seien.17:24 Uhr – Kuwait meldet iranischen AngriffKuwait meldet einen iranischen Angriff. Ziel seien mehrere Einrichtungen der Nationalgarde gewesen, teilt die Armee mit. Mehrere Militärangehörige seien verletzt worden. Außerdem sei erheblicher Sachschaden entstanden.17:16 Uhr – Iranischer Parlamentspräsident pocht auf Voraussetzungen für VerhandlungenDer iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf macht eine Waffenruhe im Libanon und die Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte zur Bedingung für den Beginn von Verhandlungen mit den USA. Diese beiden zuvor vereinbarten Maßnahmen müssten zunächst umgesetzt werden, teilt Ghalibaf auf X mit. Sie seien Teil der Zusagen zwischen den Parteien. Die Gespräche dürften erst beginnen, wenn diese erfüllt seien.16:28 Uhr – Israels Armee: Mehr als 4300 Hisbollah-Stellungen seit Anfang März „zerstört“Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehr als 4300 Stellungen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon „zerstört“, seit sich der
Iran-Krieg Anfang März auf das Land ausweitete. Zudem seien in dieser Zeit „mehr als 1400 Hisbollah-Terroristen eliminiert“ worden, teilte die israelische Armee am Freitag mit. 15:52 Uhr – Europäer fordern Teheran zu konstruktiven Verhandlungen mit den USA aufEuropäische Staaten rufen die Führung in Teheran auf, die ab Freitag im pakistanischen
Islamabad geplanten Verhandlungen des Irans mit den USA konstruktiv anzugehen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte im Onlinedienst X, er habe mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi gesprochen und ihn aufgefordert, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe einzuhalten.Ferner habe er in dem Gespräch von Teheran verlangt, sich „auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen“, erklärte Wadephul. Bundeskanzler Merz (CDU) hatte zuvor die Wiederaufnahme der Gespräche der Bundesregierung mit dem
Iran bekannt gegeben. Ziel sei es, damit einen Beitrag zum Erfolg der Verhandlungen über ein Ende des
Iran-Krieges zu leisten.Die Bundesregierung habe „seit der brutalen Niederschlagung der friedlichen Proteste Anfang des Jahres nicht mehr hochrangig mit dem
Iran gesprochen“, sagte Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag in Berlin. Ein letztes Gespräch auf Ebene des Bundeskanzlers führte demnach Mitte 2024 der damalige Kanzler Olaf Scholz (SPD). Außenminister Johann Wadephul (CDU) war laut Hille zuletzt im September 2025 mit dem
Iran in Kontakt.dpa/AFP/AP/
Reuters/ceb/saha/mol