Immobilie Am STarnberger See: Habermas-Haus als Villa Massimo? Was dagegen spricht
Nach dem Tod von Jürgen Habermas schlägt die "Süddeutsche Zeitung" vor, sein Haus am Starnberger See in einen öffentlichen Denkraum nach dem Vorbild der Villa Massimo in Rom umzuwandeln. Die Idee ist, dass das Haus, in dem Habermas einen Teil seines Werkes schuf, als Stätte des intellektuellen Austauschs erhalten bleiben soll. Das Frankfurter Institut für Sozialforschung unter der Leitung von Stephan Lessenich soll dabei eine führende Rolle spielen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass das Verhältnis zwischen Habermas und dem Institut in der Vergangenheit komplex war. Das Institut, ursprünglich der Arbeiterbewegung gewidmet, wurde unter Max Horkheimer zu einem marxistischen Forschungsinstitut umgebaut und hat sich unter Lessenich wieder stärker diesen Ursprüngen zugewandt.