Todesstrafe in Israel: Champagnerlaune angesichts des Tods am Strang?

16 articles
6 sources
0% diversity
Updated 2.4.2026
Key Topics & People
Knesset *Palästinenser Itamar Ben-Gvir Benjamin Netanjahu Adolf Eichmann

Coverage Framing

9
5
2
Legal & Judicial(9)
Human Rights(5)
Political Strategy(2)
Avg Factuality:68%
Avg Sensationalism:Moderate

Story Timeline

Apr 2, 2026

1 articles|1 sources
todesstrafeisraelterroristenrechtsextremer ministeritamar ben gvir
Political Strategy(1)
FAZ4d ago

Todesstrafe in Israel: Champagnerlaune angesichts des Tods am Strang?

Das israelische Parlament hat die Ausweitung der Todesstrafe auf Terroristen beschlossen. Der rechtsextreme Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, feierte diesen Beschluss mit einer Champagnerflasche und einem Strick-Anstecker, was seine Befürwortung der Todesstrafe symbolisiert. Ben Gvir, der 2007 selbst wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt wurde, versuchte, im Plenarsaal auf den Beschluss anzustoßen, wurde aber daran gehindert und setzte seine Feier außerhalb fort. Der Vorfall verdeutlicht die politische Bedeutung der Gesetzesänderung für Ben Gvir und seine Partei "Otzma Jehudit". Die Ausweitung der Todesstrafe ist ein umstrittenes Thema in Israel.

Mixed toneMixed
Negative

Key Claims

factual

Itamar Ben Gvir celebrated the decision with champagne.

— null

factual

Ben Gvir wore a yellow noose pin.

— null

factual

In 2007, Ben Gvir was convicted of supporting a terrorist organization.

— null

factual

Ben Gvir is the Minister for National Security.

— null

factual

The expansion of the death penalty for terrorists by the Israeli parliament is a sign of weakness.

— null

Apr 1, 2026

1 articles|1 sources
todesstrafeisraelgesetzpalästinenserrechtsextreme
Legal & Judicial(1)
Der Spiegel5d ago

Todesstrafe in Israel: Wie Menschen in Jerusalem auf das neue Gesetz blicken

Ein neues Gesetz in Israel, das die Todesstrafe ermöglicht, wird von Rechtsextremen gefeiert, stößt aber auch auf Kritik. Das Gesetz würde faktisch nur Palästinenser betreffen. Der Gesetzesentwurf kann nun nur noch vom Obersten Gericht gestoppt werden. Ein Reporter hat in Jerusalem Meinungen zu dem umstrittenen Gesetz eingeholt. Die Einführung der Todesstrafe in Israel könnte weitreichende Folgen haben, insbesondere für die palästinensische Bevölkerung. Die Reaktionen auf das Gesetz sind gespalten, wobei Befürworter und Gegner gleichermaßen ihre Argumente vorbringen.

Mixed toneMixed
Negative

Key Claims

factual

Israels Rechtsextreme feiern ein Gesetz, das die Todesstrafe ermöglicht.

— article

factual

Stoppen kann den Entwurf nur noch das Oberste Gericht.

— article

factual

Faktisch würde es nur Palästinenser treffen.

— article

Mar 31, 2026

6 articles|4 sources
todesstrafepalästinenserknessetisraelterroristen
Legal & Judicial(4)
Die Welt6d ago

Israels Parlament stimmt Todesstrafe für Terroristen zu

Das israelische Parlament, die Knesset, hat einem Gesetzentwurf zugestimmt, der die Todesstrafe für Terroristen vorsieht. Die Abstimmung fand statt, nachdem der Entwurf in dritter Lesung behandelt wurde. 62 von 120 Abgeordneten stimmten für die Einführung des Gesetzes. Kritiker bemängeln, dass das Gesetz rassistisch sei, da es faktisch hauptsächlich Palästinenser betreffen würde. Der Gesetzentwurf war umstritten und wurde von verschiedenen Seiten kritisiert.

MeasuredFactual
Neutral
Tagesschau (ARD)6d ago

Knesset billigt Gesetz: Was Israels Vorstoß zur Todesstrafe bedeutet

Das israelische Parlament, die Knesset, hat am Montag ein Gesetz gebilligt, das die Todesstrafe für als Terrorakte eingestufte Morde durch Militärgerichte vorsieht, primär für Palästinenser im Westjordanland. Der Gesetzentwurf, eingebracht von der Partei des Polizeiministers Itamar Ben-Gvir, erhielt 62 von 120 Stimmen. Das Gesetz sieht vor, dass die Todesstrafe durch Erhängen innerhalb von 90 bis 180 Tagen vollstreckt werden muss, wobei eine Begnadigung ausgeschlossen ist. Zivilgerichte können die Todesstrafe ebenfalls verhängen, jedoch nur in Fällen, in denen der Tod einer Person mit dem Ziel herbeigeführt wurde, einem israelischen Staatsbürger oder dem Staat Israel zu schaden. Das Gesetz gilt nicht rückwirkend und hat in Israel zu Protesten geführt.

MeasuredFactual4 sources
Negative
Der Spiegel6d ago

Knesset beschließt die Todesstrafe. Treffen wird sie faktisch nur Palästinenser

Die Knesset hat ein Gesetz zur Einführung der Todesstrafe beschlossen. Laut dem Artikel, der nicht mehr vollständig abrufbar ist, äußerte sich Sicherheitsminister Ben-Gvir nach der Verabschiedung des Gesetzes mit den Worten: "Wir haben geliefert". Der Artikel deutet an, dass die Todesstrafe faktisch hauptsächlich Palästinenser betreffen wird. Weitere Details des Gesetzes oder die Umstände seiner Verabschiedung sind aus dem vorliegenden Text nicht ersichtlich. Der Artikel stammt von SPIEGEL.de und verweist auf ein SPIEGEL+ Abonnement für weitere Informationen.

Mixed toneMixed1 source
Negative
Human Rights(2)
Deutsche Welle (DE)6d ago

EU empört über Ausweitung der Todesstrafe in Israel

Die EU, der Europarat und Australien kritisieren scharf die Ausweitung der Todesstrafe in Israel, die am 30. März 2026 von der Knesset beschlossen wurde. Das Gesetz, initiiert von Itamar Ben-Gvir, sieht die Todesstrafe für Palästinenser vor, die von israelischen Militärgerichten wegen tödlicher Anschläge verurteilt wurden. Kritiker sehen darin einen "diskriminierenden Charakter" und einen Rückschritt für die Menschenrechte, da es faktisch nur für Palästinenser und nicht für israelische Staatsbürger gilt. Das Gesetz sieht Hinrichtungen innerhalb von 90 Tagen ohne Begnadigungsrecht vor. Die Todesstrafe war in Israel bereits für Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder das jüdische Volk zulässig, wurde aber für gewöhnliche Straftaten 1954 abgeschafft und bisher nur einmal angewendet. Der Europarat bedauert die Entscheidung als unvereinbar mit modernen Menschenrechtsstandards.

Mixed toneFactual5 sources
Negative
Der Spiegel6d ago

Israel: Knesset-Beschluss zur Todesstrafe - Franziska Brantner fordert Sanktionen

Der israelische Knesset hat einen Beschluss zur Einführung der Todesstrafe gefasst. Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, kritisiert diesen Beschluss scharf und spricht von einer "Serie von Verstößen gegen Menschenrechte und Völkerrecht". Sie fordert Sanktionen als Reaktion auf die Entscheidung des israelischen Parlaments. Der Artikel auf Spiegel.de, der diese Informationen enthielt, ist jedoch nicht mehr abrufbar, da er entweder älter als 30 Tage ist oder bereits zu oft geöffnet wurde. Der genaue Inhalt des Beschlusses und die Art der geforderten Sanktionen werden in der Zusammenfassung nicht weiter ausgeführt, da der Artikel nicht zugänglich ist.

MeasuredMixed1 source
Negative

Key Claims

factual

EU and the Council of Europe criticize the expansion of the death penalty in Israel.

— Article itself

factual

The law allows the death penalty for Palestinians convicted of deadly attacks by Israeli military courts.

— Article itself

quote

Pedro Sanchez recognizes the law as a 'further step towards apartheid in Israel'.

— Pedro Sanchez

statistic

62 of 120 members of the Israeli parliament voted for the bill.

— Article itself

quote

Alain Berset, Secretary General of the Council of Europe, called the decision a 'serious setback'.

— Alain Berset

Mar 30, 2026

8 articles|5 sources
todesstrafeisraelpalästinenserterroristengesetzentwurf
Legal & Judicial(4)
Sueddeutsche ZeitungMar 30

Terrorismus: Israels Regierung will Todesstrafe – nur für Palästinenser

Israels Regierung hat ein Gesetz zur Wiedereinführung der Todesstrafe verabschiedet, das sich ausschließlich auf Palästinenser bezieht. Das israelische Parlament stimmte am Montag in zweiter und dritter Lesung einer entsprechenden Änderung des Strafgesetzes zu. Die Initiative geht auf den rechtsextremen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir und seine Partei Otzma Jehudit zurück. Das Gesetz war zuvor am vergangenen Dienstag vom Sicherheitsausschuss gebilligt worden. Die Wiedereinführung der Todesstrafe betrifft demnach ausschließlich palästinensische Täter.

MeasuredFactual
Negative
Tagesschau (ARD)Mar 30

Israels Parlament billigt Todesstrafe für Terroristen

Das israelische Parlament (Knesset) hat am 30. März 2026 einen Gesetzentwurf gebilligt, der die Todesstrafe für Terroristen vorsieht. Der von der Partei Otzma Jehudit eingebrachte Entwurf erhielt 62 von 120 Stimmen. Das Gesetz betrifft de facto Palästinenser, da es die Todesstrafe für terroristisch motivierten Mord in den besetzten Gebieten vorsieht, die von Militärgerichten verurteilt werden. Bei Verurteilung vor zivilen Gerichten kann die Todesstrafe oder lebenslange Haft verhängt werden, wenn der Mord dem Ziel der Vernichtung Israels dient. Kritiker sehen das Gesetz als rassistisch an. Die letzte Hinrichtung in Israel fand 1962 statt.

MeasuredFactual6 sources
Negative
Die WeltMar 30

Israels Parlament stimmt Todesstrafe für Terroristen zu

Das israelische Parlament, die Knesset, hat einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen gebilligt. Der von der Partei Otzma Jehudit eingebrachte Entwurf erhielt 62 von 120 Stimmen. Das Gesetz sieht die Todesstrafe für Palästinenser vor, die in den besetzten Gebieten von Militärgerichten wegen terroristisch motivierten Mordes verurteilt werden. Vor zivilen Gerichten kann die Todesstrafe bei terroristisch motiviertem Mord mit dem Ziel der Vernichtung Israels verhängt werden. Der rechtsextreme Polizeiminister Ben-Gvir bezeichnete die Verabschiedung als "historischen Moment der Gerechtigkeit". Deutschland und andere europäische Länder äußerten Besorgnis über das Gesetz, Kritiker sehen es als gezielt gegen Palästinenser gerichtet und warnen vor politischem Schaden.

Mixed toneFactual5 sources
Neutral
Human Rights(3)
Die WeltMar 30

Berlin, Paris, Rom und London „zutiefst besorgt“ über israelische Pläne für Todesstrafe

Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien haben sich "zutiefst besorgt" über einen israelischen Gesetzentwurf zur Ausweitung der Todesstrafe geäußert. Die Außenminister der vier Staaten veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie den "faktisch diskriminierenden Charakter" des Gesetzesentwurfs betonten, der am Montag im israelischen Parlament verabschiedet werden soll. Der Gesetzentwurf sieht die Todesstrafe für Personen vor, die vorsätzlich oder durch Gleichgültigkeit den Tod eines israelischen Bürgers aus rassistischen Motiven oder Feindseligkeit verursachen. Kritiker befürchten, dass das Gesetz Israels Bekenntnis zu demokratischen Prinzipien untergräbt und einen Rückschritt gegenüber dem faktischen Moratorium für die Todesstrafe darstellt. Die rechtsgerichtete Regierung unter Benjamin Netanjahu will den Gesetzestext zur zweiten und dritten Lesung bringen.

MeasuredFactual6 sources
Negative
FAZMar 30

Nahost: Geplante Todesstrafe – Außenminister appellieren an Israel

Vier europäische Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich haben sich besorgt über einen israelischen Gesetzentwurf geäußert, der die Todesstrafe für Terroristen vorsieht. In einer gemeinsamen Erklärung lehnten sie die Todesstrafe als unmenschliche Bestrafung ab und forderten Israel auf, die Pläne aufzugeben. Der Gesetzentwurf, über den das israelische Parlament voraussichtlich abstimmen wird, betrifft vor allem Palästinenser, die in den besetzten Gebieten vor Militärgerichten wegen terroristisch motivierten Mordes verurteilt werden. Die Minister sehen in dem Vorhaben einen "de facto diskriminierenden" Charakter und befürchten, dass es Israels Bekenntnis zu demokratischen Grundsätzen untergraben könnte. Israel hat die Todesstrafe für Mord im Jahr 1954 abgeschafft und seit der Hinrichtung von Adolf Eichmann im Jahr 1962 keine Todesstrafe mehr vollstreckt.

MeasuredFactual4 sources
Negative
FAZMar 30

Nahost: Geplante Todesstrafe – Außenminister appellieren an Israel

Vier europäische Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich haben sich besorgt über einen Gesetzentwurf in Israel geäußert, der die Todesstrafe für Terroristen vorsieht. Der Gesetzentwurf, über den das israelische Parlament voraussichtlich abstimmen wird, würde eine obligatorische Todesstrafe für Palästinenser vor Militärgerichten in den besetzten Gebieten bei terroristisch motiviertem Mord vorsehen. Die Minister lehnen die Todesstrafe grundsätzlich ab und fordern Israel auf, die Pläne aufzugeben. Sie argumentieren, die Todesstrafe sei unmenschlich und untergrabe Israels Bekenntnis zu demokratischen Prinzipien, da sie de facto diskriminierend sei. Israel hat die Todesstrafe für Mord 1954 abgeschafft und seit der Hinrichtung von Adolf Eichmann 1962 keine Todesstrafe mehr vollstreckt.

MeasuredFactual4 sources
Negative
Political Strategy(1)
Sueddeutsche ZeitungMar 30

Todesstrafe in Israel: Dieses Gesetz ist so ruchlos

Das israelische Parlament hat am Montag ein Gesetz zur Wiedereinführung der Todesstrafe beschlossen, die seit Jahrzehnten ausgesetzt war. Das Gesetz sieht die Todesstrafe ausschließlich für palästinensische Straftäter vor. Der rechtsextreme Minister Itamar Ben-Gvir initiierte das Gesetz und ignorierte Proteste aus dem Ausland, von israelischen Juristen, Menschenrechtsorganisationen und Politikern. Kritiker sehen in dem Gesetz einen Akt politischer Ruchlosigkeit und befürchten, dass es das Bild Israels als Apartheidstaat verstärken wird. Befürworter der Regierung werden sich voraussichtlich hinter Antisemitismusvorwürfen verschanzen. Die Gesetzesänderung ist eine abgeschwächte Version früherer Entwürfe, die ursprünglich nur die Ermordung von Juden mit der Todesstrafe ahnden sollten.

SensationalOpinion1 source
Negative

Key Claims

factual

Israels Parlament hat einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen gebilligt.

statistic

62 der 120 Abgeordneten der Knesset stimmten für den Gesetzentwurf.

factual

Im Falle einer Verurteilung soll die Todesstrafe binnen 90 Tagen durch Erhängen vollstreckt werden.

quote

Ben-Gvir sprach von einem historischen Moment der Gerechtigkeit.

— Ben-Gvir

factual

Israelisches Parlament stimmt für Gesetzentwurf zur Todesstrafe für Terroristen.