DGB-Chefin Fahimi kritisiert Klingbeils Forderung nach Mehrarbeit
DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat die Forderung von Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil nach mehr Arbeit in Deutschland zurückgewiesen. Fahimi argumentiert, dass in Deutschland bereits ausreichend gearbeitet werde und verwies auf Kurzarbeit und drohenden Jobverlust in der Industrie. Sie betonte, dass Deutschland eine hohe Teilzeitquote habe, was positiv für die Frauenerwerbsquote sei. Auch Klingbeils Aussage zum früheren Ausscheiden aus dem Erwerbsleben widersprach sie und betonte, dass wer länger arbeiten wolle, dies bereits könne. Zudem kritisierte Fahimi Klingbeils Sorge, die SPD werde als Partei der Transferleistungsempfänger wahrgenommen und forderte ein schärferes Profil der SPD für soziale Gerechtigkeit.