Geplante Verhandlungen über eine Friedenslösung +++ CNN:
China plant laut US-Geheimdiensten Waffenlieferung an
Iran +++ Iraner seit 1.000 Stunden vom Internet abgeschnitten +++ alle Entwicklungen im LiveblogVance, Witkoff und Kushner in Islamabad eingetroffen US-Vizepräsident J.D. Vance ist zu den geplanten Verhandlungen über eine Beendigung des Irankriegs in
Pakistan eingetroffen. Das Flugzeug mit Vance an Bord landete am Samstagvormittag auf dem Luftwaffenstützpunkt Nur Khan nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Der Vizepräsident leitet eine US-Delegation, die ab dem heutigen Samstag unter Vermittlung Pakistans Verhandlungen mit Vertretern aus Teheran über eine dauerhafte Friedenslösung für den
Irankrieg führen soll.Vance wurde vom pakistanischen Generalstabschef
Asim Munir empfangen. Vor seinem Abflug nach
Pakistan am Freitag hatte sich der US-Vizepräsident „optimistisch“ geäußert, dass es zu einer Einigung kommen werde. Gleichzeitig warnte er Teheran davor, „Spielchen zu spielen“.Die iranische Delegation unter Führung von Parlamentspräsident
Mohammed Baker Kalibaf und Außenminister
Abbas Araghchi war am Freitag in Islamabad eingetroffen. Die USA und
Israel hatten Ende Februar Angriffe auf
Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien am Dienstag auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Vermittlung Pakistans über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden. Sara WagenerMedien: Israelische Truppen kreisen Hochburg der
Hizbullah einIsraelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hochburg der proiranischen
Hizbullah-Miliz in Südlibanon eingekreist. In der Stadt
Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende
Hizbullah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal „ynet“. Ähnliche Berichte kamen aus Libanon. Israelische Truppen rückten demnach von Jarun, Marun al-Ras und Aitarun aus voran, um
Bint Dschubail von verschiedenen Seiten aus von der umgebenden Region abzuschneiden. Die Schiitenstadt gilt als wichtige Front der
Hizbullah. Der 2024 von
Israel getötete
Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah hatte dort seine erste Kundgebung nach dem israelischen Truppenabzug aus dem Süden Libanons im Mai 2000 gehalten. Israelische Medien bezeichneten den Ort teilweise als „Hauptstadt der
Hizbullah“, die
Hizbullah selbst als „Hauptstadt des Widerstands (gegen
Israel)“. Sara WagenerVor Verhandlungen: Iranische Delegation trifft Pakistans RegierungschefVor Beginn der US-iranischen Verhandlungen über eine Beendigung des Irankriegs in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist die iranische Delegation Medienberichten zufolge mit Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif zusammengekommen. „Die Modalitäten für die Gespräche zwischen
Iran und den USA werden am Ende dieses Treffens festgelegt“, berichtete das staatliche iranische Fernsehen am Samstag. Sara WagenerWeitere Angriffe von
Israel und HizbullahDas israelische Militär und die proiranische
Hizbullah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. In Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte.Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der
Hizbullah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der
Hizbullah, die zerstört worden seien, sowie von
Hizbullah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf
Israel beschossen worden seien. Die
Hizbullah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.Die Intensität der gegenseitigen Angriffe hat zuletzt nachgelassen. Vorausgegangen war dem eine großangelegte Angriffswelle des israelischen Militärs in Libanon.
Iran hatte ein Ende der israelischen Angriffe auf Libanon zu einer Voraussetzung für die amerikanisch-iranischen Friedensgespräche erklärt, die am heutigen Samstag in
Pakistan beginnen sollen.Sara WagenerPakistan hofft auf „dauerhafte und tragfähige Lösung"
Pakistan hofft auf förderliche Gespräche zwischen den USA und
Iran. Außenminister Ishaq Dar sagte anlässlich der Ankunft der US-Delegation in Islamabad, er hoffe, die beiden Staaten würden sich konstruktiv einbringen. Zudem bekräftigt er seinem Ministerium zufolge den Wunsch der pakistanischen Regierung, die Parteien weiterhin dabei zu unterstützen, eine „dauerhafte und tragfähige Lösung für den Konflikt“ zu finden. Sabrina FrangosCNN:
China plant laut US-Geheimdiensten Waffenlieferung an IranKurz vor den in
Pakistan geplanten Gesprächen zwischen den USA und dem
Iran über eine Beendigung des Krieges bereitet
China US-Geheimdienstinformationen zufolge die Lieferung von Luftabwehrsystemen an die Islamische Republik vor. Darauf deuteten Einschätzungen der US-Geheimdienste hin, berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf drei Insider. Demnach plane
China die Lieferung von schultergestützten Flugabwehrraketen, sogenannten Manpads. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass
China versuche, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um ihre Herkunft zu verschleiern. Das US-Außenministerium, das US-Präsidialamt und die chinesische Botschaft in Washington reagieren zunächst nicht auf Anfragen. Sabrina FrangosVance will in
Pakistan mit Iranern über Friedenslösung verhandelnAb Samstag will eine US-Delegation mit Vizepräsident
JD Vance an der Spitze in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad mit Vertretern aus Teheran über eine dauerhafte Friedenslösung im
Iran-Krieg verhandeln. Vor seinem Abflug nach
Pakistan am Freitag hatte Vance sich „optimistisch“ geäußert, dass es zu einer Einigung kommen werde. Gleichzeitig warnte er Teheran davor, „Spielchen zu spielen“.Die USA und
Israel hatten Ende Februar Angriffe auf den
Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien unlängst auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Vermittlung Pakistans eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Sabrina FrangosSanitäter: Sechs Tote bei Luftangriff auf Polizeiposten im GazastreifenLaut einer Meldung von Sanitätern im zentralen Gazastreifen sind mindestens sechs Menschen bei einem israelischen Luftangriff auf einen Polizeikontrollpunkt im Flüchtlingslager Bureidsch getötet worden. Mehrere weitere seien verletzt worden. Es ist unklar, ob es sich bei allen Getöteten um Polizisten handelte. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zurzeit nicht vor. Seit Oktober sind bei einer Reihe israelischer Angriffe nach Angaben von Sanitätern und Polizeikreisen Dutzende von Mitgliedern der von der Hamas geführten Polizei getötet worden. Sabrina FrangosBericht: Libanon und USA bitten
Israel um Angriffspause vor GesprächenDie libanesische Regierung und die US-Regierung haben laut einem Medienbericht
Israel um eine „Pause“ bei seinen Angriffen auf die Hisbollah gebeten. Dies solle vor den für kommende Woche geplanten direkten Verhandlungen zwischen
Israel und dem Libanon geschehen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Insider. Sabrina FrangosTrump: Werden Straße von Hormus „bald“ öffnenUS-Präsident Donald Trump kündigt eine baldige Öffnung der Straße von Hormus an. „Das wird nicht einfach sein. Ich würde sagen - wir werden sie bald öffnen“, sagt Trump vor Journalisten, ohne weitere Details zu nennen. Andere Länder böten dabei ihre Hilfe an. „Andere Länder nutzen die Meerenge. Wir haben also andere Länder, die sich melden, und sie werden helfen.“ Welche Länder helfen wollen, sagt Trump nicht. Sabrina FrangosTrumps Friedensrat dementiert FinanzierungsproblemeDer von US-Präsident Donald Trump initiierte Friedensrat weist Berichte über Finanzierungsprobleme zurück. „Der Friedensrat ist eine schlank aufgestellte, umsetzungsorientierte Organisation, die bei Bedarf Kapital abruft. Es gibt keine Finanzierungsengpässe. Alle Kapitalanforderungen sind bisher sofort und in vollem Umfang erfüllt worden“, heißt es in einer Erklärung der Organisation auf sozialen Medien. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters von Freitag hat der Friedensrat bisher nur einen Bruchteil der zugesagten 17 Milliarden Dollar erhalten. Damit fehlten die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau des Gazastreifens, berichtete Reuters unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Von zehn Ländern, die Geld versprochen hatten, hätten nur drei - die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA selbst - tatsächlich Mittel bereitgestellt. Irem YildirimIsrael will nicht mit libanesischer
Hizbullah über Waffenruhe verhandeln
Israel lehnt Gespräche über eine Waffenruhe mit der
Hizbullah-Miliz in Libanon ab, stimmt aber Friedensverhandlungen mit der Regierung in Beirut zu. Diese sollen kommenden Dienstag beginnen, sagt der israelische Botschafter in den USA. Irem YildirimLibanon bestätigt Verhandlungen mit
Israel für kommenden Dienstag Libanon hat am Freitag Verhandlungen mit
Israel über eine Waffenruhe für kommenden Dienstag in Washington bestätigt. Dies hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington und der US-Botschafter in Libanon vereinbart, erklärte das Präsidialbüro in Beirut. Gegenstand dieses „ersten Treffens“ sei die mögliche „Bekanntgabe einer Waffenruhe“ und des „Beginns von Verhandlungen zwischen Libanon und
Israel unter Federführung der USA“. Philipp JohannßenIranische Delegation trifft in Islamabad ein Die iranische Delegation ist zu den Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wird sie von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt. Zur Delegation gehören auch Außenminister Abbas Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates, Ali-Akbar Ahmadian, und der Gouverneur der Zentralbank, Abdol-Naser Hemmati.Unter Vermittlung Pakistans sollen am Samstag Verhandlungen zur dauerhaften Beilegung des
Iran-Konflikts beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident
JD Vance angeführt. Der
Iran hatte zuvor seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon geknüpft. Ghalibaf forderte außerdem eine Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte vor Beginn der Verhandlungen. Unklar ist, ob diese Forderungen erfüllt wurden oder ob es entsprechende Zusicherungen gibt. Mehr ladenTickarooLive Blog Software