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FRI · 2026-04-10 · 11:34 GMTBRIEF NSR-2026-0410-61857
News/Iran-Liveblog: ++ Gespräche zwischen Isr/Netanjahu will mit dem Libanon verhandeln - und dabei weiter…
NSR-2026-0410-61857News Report·DE·Diplomatic

Netanjahu will mit dem Libanon verhandeln - und dabei weiter kämpfen

Unter dem Druck von US-Präsident Trump hat der israelische Premierminister Netanjahu überraschend Verhandlungen mit dem Libanon angekündigt, datiert auf den 10. April 2026.

Clemens VerenkotteTagesschau (ARD)Filed 2026-04-10 · 11:34 GMTLean · CenterRead · 2 min
Netanjahu will mit dem Libanon verhandeln - und dabei weiter kämpfen
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Unter dem Druck von US-Präsident Trump hat der israelische Premierminister Netanjahu überraschend Verhandlungen mit dem Libanon angekündigt, datiert auf den 10. April 2026. Netanjahu strebt die Entwaffnung der Hisbollah und ein Friedensabkommen an, will aber gleichzeitig die Angriffe auf die Hisbollah fortsetzen, um die Sicherheit im Norden Israels zu gewährleisten. Trump hatte Netanjahu zuvor gebeten, im Libanon "etwas zurückhaltender" vorzugehen, um die diplomatischen Bemühungen der USA gegenüber dem Iran nicht zu gefährden. Aus libanesischen Regierungskreisen kam die Reaktion, dass Verhandlungen nur nach einer Waffenruhe in Frage kämen. Der israelische UN-Botschafter Danon äußerte Zweifel an der Handlungsfähigkeit der libanesischen Regierung gegenüber der Hisbollah.

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Trump said he urged Netanjahu to be more restrained in Lebanon.

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Netanjahu stated that Israel will continue to fight Hezbollah.

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Netanjahu wants to achieve the disarmament of Hezbollah and a peace agreement with Lebanon.

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Lebanese government sources say negotiations should only take place after a ceasefire.

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Netanjahu announced negotiations with Lebanon after pressure from US President Trump.

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Trumps Anruf bei Netanjahu Verhandeln - und dabei den Krieg fortsetzen? Stand: 10.04.2026 • 13:34 Uhr Israels Premier Netanjahu hat auf Druck von US-Präsident Trump Verhandlungen mit dem Libanon angekündigt. Gleichzeitig will er die Angriffe fortsetzen. Doch Beirut lehnt Gespräche ohne eine Feuerpause ab. "Ich habe mit Bibi gesprochen, und er wird es im Libanon etwas zurückhaltender angehen" - so gab US-Präsident Donald Trump gestern die Kernbotschaft seines Telefonats mit dem israelischen Premierminister im amerikanischen Fernsehsender NBC News wieder. "Ich finde einfach, wir sollten uns ein bisschen zurückhaltender verhalten", sagte Trump über sein Gespräch mit Netanjahu am Mittwoch. Trump drängte den israelischen Premierminister, die diplomatischen Bemühungen der USA gegenüber Iran nicht zu gefährden. Trumps Anruf zeigte offenbar Wirkung: Gestern Abend kündigte Netanjahu - überraschend und zum ersten Mal während seiner langjährigen Amtszeit - an, nach "wiederholten Aufrufen der libanesischen Regierung, Friedensverhandlungen mit uns aufzunehmen, direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufzunehmen." Zwei Ziele wolle Israel dabei erreichen, sagte Netanjahu: "Erstens die Entwaffnung der Hisbollah. Zweitens ein historisches, nachhaltiges Friedensabkommen zwischen Israel und dem Libanon." Israel sei stärker denn je, Iran hingegen schwächer denn je, sagte er. "Ich habe bereits vier Friedensabkommen mit arabischen Ländern geschlossen und beabsichtige, weitere abzuschließen. Wahrer Frieden - Frieden durch Stärke." Zugleich erklärte Netanjahu, dass Israel die libanesische Hisbollah-Miliz weiterhin mit Härte bekämpfen und nicht aufhören werde, ehe es Sicherheit für die Bevölkerung im Norden Israels gebe. Wörtlich sagte er: "Es gibt keine Waffenruhe im Libanon." Aus libanesischen Regierungskreisen hieß es dagegen, mögliche Verhandlungen sollten nur stattfinden, wenn es zuvor eine Waffenruhe gebe. "Kluft zwischen Erklärungen und Handlungsfähigkeit" Im israelischen Armee-Radio sagte der israelische UN-Botschafter, Dani Danon, Israel begrüße die Ankündigung des libanesischen Regierungschefs Nawaf Salam, die Hisbollah zu entwaffnen: "Die Erklärungen aus Beirut sind sehr wichtig. Das Problem ist, dass eine große Kluft zwischen diesen Erklärungen und der tatsächlichen Handlungsfähigkeit der libanesischen Regierung vor Ort besteht." Die libanesische Armee sei eine schwache, ineffektive Armee, so Danon. "Die Regierung verfügt heute über keinerlei echte Handlungsfähigkeit." US-Präsident Trump habe Netanjahu zum Handeln gezwungen, kommentierte Yair Golan, Ex-General und Chef der Oppositionspartei Die Demokraten. Auf der Plattform X schrieb Golan: "Danke Präsident Trump!" Die Wirklichkeit beweise erneut, was er immer gesagt habe: Politische Vereinbarungen seien die Art und Weise, Israel die "wahre Sicherheit zu bringen", so Golan.
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