PfadnavigationHomePolitikAuslandVerhandlungen in PakistanGesprächsausgang macht laut Trump „keinen Unterschied“ –
Iran kritisiert „inakzeptable Forderungen“Stand: 04:20 UhrLesedauer: 2 MinutenUS-Präsident Trump: „Wir haben sie militärisch besiegt“Quelle: Alex Brandon/AP/dpaDie USA und der
Iran pausieren ihre Gespräche über ein Ende des Krieges – schon zum Auftakt zeigten sich tiefe Gräben. Teheran spricht von „inakzeptablen“ Forderungen aus Washington,
Donald Trump erklärt den Konflikt bereits für entschieden.Bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem
Iran in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad haben die Unterhändler eine Pause eingelegt. „Ende der 15-stündigen Marathongespräche am ersten Tag der
Iran-USA-Gespräche in
Islamabad“, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim in der Nacht auf Sonntag. Die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete, die Gespräche würden am Sonntag nach Sonnenaufgang fortgesetzt.Hochrangige Vertreter der USA und des
Iran hatten am Samstag in
Islamabad unter Vermittlung Pakistans Gespräche im Bemühen, den
Iran-Krieg zu beenden. Die USA werden von US-Vizepräsident J.D. Vance, dem US-Sondergesandten
Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn
Jared Kushner vertreten. Für den
Iran sind unter anderem Parlamentspräsident
Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister
Abbas Araghtschi nach
Islamabad gereist.„Wir haben sie militärisch besiegt“, sagt TrumpUS-Präsident
Donald Trump hatte zuvor die Bedeutung der Friedensgespräche mit dem
Iran in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad kleingeredet. „Ob wir einen Deal machen oder nicht, macht für mich keinen Unterschied“, sagte Trump am Samstag am Weißen Haus zu Journalisten. „Der Grund ist, dass wir gewonnen haben.“+++ Alle Entwicklungen zur Lage im
Iran finden Sie in unserem Liveticker +++Die USA würden „sehr tiefgehende Verhandlungen“ mit dem
Iran führen, hätten aber ohnehin gewonnen, sagte der US-Präsident. „Wir haben sie militärisch besiegt.“USA stellen laut iranischen Medien „inakzeptable Forderungen“Der
Iran bezeichnete die Forderungen der USA bei den Friedensgesprächen derweil als „inakzeptabel“. Das berichteten mehrere Medien.„Die USA stellen exzessive Forderungen bezüglich der Straße von Hormus und haben auch in mehreren anderen Fragen inakzeptable Forderungen gestellt“, berichtete etwa am Samstagabend die Nachrichtenagentur Fars. Auch die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von „exzessiven Forderungen“ der USA, vor allem zur Straße von Hormus.Lesen Sie auchSeit Beginn des
Iran-Krieges Ende Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem
Iran wird von den iranischen Revolutionsgarden kontrolliert. Zudem beschoss der
Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen weltweit die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen. US-Präsident
Donald Trump fordert die bedingungslose Freigabe der wichtigen Meerenge.Die USA und Israel hatten am 28. Februar Angriffe auf den
Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien vor wenigen Tagen auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden. Die Positionen der Kriegsparteien liegen aber extrem weit auseinander.jmr mit AFP