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SAT · 2026-04-11 · 04:20 GMTBRIEF NSR-2026-0411-62783
News/Trump attackiert Meloni – „Ich dachte, s/Krieg in Nahost: Bericht: USA und Libanon bitten Israel um A…
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Krieg in Nahost: Bericht: USA und Libanon bitten Israel um Angriffspause

Der Artikel berichtet über den Konflikt im Nahen Osten. Libanon und die USA haben Israel um eine Angriffspause gebeten.

Alle Entwicklungen im LiveblogSueddeutsche ZeitungFiled 2026-04-11 · 04:20 GMTLean · Center-LeftRead · 9 min
Krieg in Nahost: Bericht: USA und Libanon bitten Israel um Angriffspause
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Der Artikel berichtet über den Konflikt im Nahen Osten. Libanon und die USA haben Israel um eine Angriffspause gebeten. Gleichzeitig finden in Pakistan Gespräche über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg statt, an denen eine US-Delegation unter der Leitung von J.D. Vance und eine iranische Delegation unter der Leitung von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf teilnehmen. Zuvor treffen die Delegationen separat mit pakistanischen Vermittlern zusammen. Israelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hisbollah-Hochburg in Südlibanon, Bint Dschubail, eingekreist, wo Dutzende Hisbollah-Kämpfer eingeschlossen sein sollen. Die Stadt gilt als wichtige Front der Hisbollah.

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US-Delegation um J. D. Vance zu Gesprächen mit Iran gelandet.

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Die iranische Delegation wird von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt.

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Libanon und USA bitten Israel um Angriffspause.

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Israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden.

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Israelische Truppen haben laut Medienberichten eine Hochburg der Hisbollah in Südlibanon eingekreist.

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Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesMaximalforderungen und Drohgebärden vor Iran-VerhandlungenLibanon und USA bitten Israel um Angriffspause – Verhandlungen am DienstagTrump: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandeln Iranischer Parlamentspräsident pocht auf Voraussetzungen für Verhandlungen Vance warnt Iran vor Täuschung bei Verhandlungsgesprächen mit den USAUS-Delegation um J. D. Vance zu Gesprächen mit Iran gelandetDie US-Delegation um US-Vizepräsident J. D. Vance ist zu den Gesprächen über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg in Pakistan angekommen. Sie sei auf einem Luftwaffenstützpunkt nahe der Hauptstadt Islamabad gelandet und werde zum Hotel eskortiert, hieß es aus pakistanischen Sicherheitskreisen.Pakistanischen Diplomatenkreisen zufolge sollen die Gespräche am Nachmittag Ortszeit (drei Stunden vor MESZ) beginnen. Zunächst treffen die Delegationen demnach separat auf die pakistanischen Vermittler, Premier Shehbaz Sharif und den obersten Militär, Feldmarschall Asim Munir. Anschließend solle es direkte Gespräche zwischen den US-Vertretern und dem Team aus Teheran geben.Die iranische Delegation war bereits zuvor in Islamabad eingetroffen und wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt.Berichte über eingeschlossene Hisbollah-Kämpfer in GrenzortIsraelische Truppen haben laut Medienberichten eine Hochburg der Hisbollah in Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hisbollah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal ynet. Ähnliche Berichte kamen aus Libanon.Israelische Truppen rückten demnach von Jarun, Marun al-Ras und Aitarun aus voran, um Bint Dschubail von verschiedenen Seiten aus von der umgebenden Region abzuschneiden. Die Schiitenstadt gilt als wichtige Front der Hisbollah. Der 2024 von Israel getötete Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hatte dort seine erste Kundgebung nach dem israelischen Truppenabzug aus dem Süden Libanons im Mai 2000 gehalten. Israelische Medien bezeichneten den Ort teilweise als „Hauptstadt der Hisbollah“, die Hisbollah selbst als „Hauptstadt des Widerstands (gegen Israel)“.Israel und Hisbollah beschießen sich weiter gegenseitigDas israelische Militär und die Hisbollah-Miliz in Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. In Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte.Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hisbollah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hisbollah, die zerstört worden seien, sowie von Hisbollah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf Israel beschossen worden seien. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.Die Intensität der gegenseitigen Angriffe hat zuletzt nachgelassen. Vorausgegangen war dem eine großangelegte Angriffswelle des israelischen Militärs in Libanon. Dabei wurden nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen binnen weniger Minuten getötet. US-Präsident Donald Trump soll Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu daraufhin dazu gedrängt haben, die Angriffe zu reduzieren.Das US-Außenministerium wird in der kommenden Woche Gespräche zwischen Libanon und Israel ausrichten. Ziel sei die Verkündung einer Waffenruhe und der Beginn formeller Verhandlungen zwischen Israel und Libanon unter Vermittlung der USA, hieß es aus Beirut. Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios ist Israel zwar zu Gesprächen mit Libanon bereit, nicht aber zu Verhandlungen über eine Feuerpause gegenüber der Hisbollah.Maximalforderungen und Drohgebärden vor Iran-VerhandlungenUnmittelbar vor Beginn der geplanten Friedensgespräche in Pakistan zwischen den USA und Iran haben beide Kriegsparteien auf ihren jeweiligen Forderungen beharrt. Iran machte seine Teilnahme an den Verhandlungen in der Hauptstadt Islamabad unter anderem von einem Ende der israelischen Angriffe in Libanon abhängig. US-Präsident Donald Trump drohte seinerseits bereits mit neuen Attacken auf Iran, falls sich Teheran nicht auf die US-Forderungen einlassen sollte.Die von Vizepräsident J. D. Vance geführte US-Delegation und die iranischen Unterhändler unter der Leitung von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf stehen vor schwierigen Verhandlungen. Der Zeitplan und das Format der Verhandlungen sind bisher nicht ganz klar. Erste Gespräche dürften wohl indirekt stattfinden, mit Pakistan als Vermittler zwischen den beiden Seiten. So war es etwa zuletzt auch bei den vom Oman vermittelten Atomgesprächen gewesen.Sollte es Fortschritte geben, könnte es auch zu direkten Verhandlungen kommen. Mit Vance als Leiter der US-Delegation würden die Gespräche den ranghöchsten direkten Austausch mit der Islamischen Republik seit geraumer Zeit darstellen.Auch eine Verlängerung der Verhandlungen auf den Sonntag soll Medienberichten zufolge bei Fortschritten möglich sein.Iranische Delegation ist zu Verhandlungen eingetroffenEine iranische Delegation hat Pakistan erreicht. Über das Wochenende sollen dort direkte Verhandlungen mit den USA stattfinden. Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, der die Verhandlungsdelegation seines Landes anführt, hat gegenüber iranischen Medien „guten Willen, aber kein Vertrauen“ gegenüber den USA bekundet. Teheran sei zu einem Abkommen bereit, sofern Washington ein echtes Angebot vorlege und die iranischen Rechte anerkenne. Auch die US-Delegation rund um Vizepräsident J. D. Vance ist bereits unterwegs nach Pakistan.Libanon und USA bitten Israel um Angriffspause – Verhandlungen am DienstagDie libanesische Regierung ‌und die ‌US-Regierung haben laut einem Medienbericht Israel ​um ​eine „Pause“ bei seinen Angriffen ​auf die Hisbollah gebeten. Dies ‌solle vor den für kommende Woche ‌geplanten ‌direkten Verhandlungen zwischen ​Israel und Libanon ​geschehen, berichtet das ‌Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Insider. Am Dienstag wollen Israel und Libanon über eine mögliche Waffenruhe verhandeln. Mit einer Einschränkung: Israel lehnt laut dem israelischen Botschafter in den USA Gespräche mit der proiranischen Hisbollah-Miliz ab.Trump: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandeln Vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und Iran in Pakistan richtet US-Präsident Donald Trump eine martialische Drohung an Teheran. Die Iraner schienen nicht zu begreifen, dass sie „abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt“ mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hätten, schrieb er auf der Plattform Truth Social. „Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!“Trump hatte während des Kriegs mit Iran immer wieder mit martialischer Sprache für Aufsehen gesorgt, die ihm international, aber auch im eigenen Land viel Kritik eingebracht hat.Gleichzeitig stellte Iran neue Bedingungen für Verhandlungen. Parlamentspräsident Mohammad Baqer Ghalibaf schrieb auf X, die USA hätten zugestimmt, eingefrorene iranische Vermögenswerte freizugeben und Libanon in die Feuerpause einzubeziehen. Die Verhandlungen würden nicht beginnen, bevor diese Voraussetzungen erfüllt seien, betonte er. Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe in dem Krieg befindet sich US-Vizepräsident J. D. Vance derzeit auf dem Weg nach Pakistan, wo er bei Verhandlungen zum Iran-Krieg die US-Delegation führen soll. Die Gespräche über eine dauerhafte Friedenslösung sollen an diesem Samstag beginnen. Als Vermittler fungiert unter anderem der pakistanische Premier Shehbaz Sharif. Bei Bedarf sollen die Gespräche in Islamabad bis Sonntag fortgesetzt werden. Bericht: Trumps Organisation für den Gazastreifen fehlt das GeldDer von US-Präsident ​Donald Trumps initiierte Friedensrat für den Gazastreifen hat nur einen Bruchteil der zugesagten 17 Milliarden Dollar erhalten. Damit fehlen die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau der ​im Krieg mit Israel verwüsteten Region. Von zehn Ländern, die Geld versprochen hatten, ⁠hätten nur drei – die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA selbst – tatsächlich Mittel bereitgestellt, sagten mehrere mit ​der Sache vertraute ​Personen am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Bisher ‌seien weniger als eine Milliarde Dollar ‌zusammengekommen. Dies verhindere, dass das von den USA unterstützte Nationale Komitee für die Verwaltung Gazas (NCAG) die Kontrolle von ​der Hamas übernehmen könne. "Derzeit ​ist kein Geld verfügbar", habe der ​Gesandte des Friedensrats, Nikolaj Mladenow, den palästinensischen Gruppen mitgeteilt. Iranischer Parlamentspräsident pocht auf Voraussetzungen für Verhandlungen Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf nennt zwei Bedingungen für den Beginn von Verhandlungen mit den USA: eine Waffenruhe in Libanon und die Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte. Sie seien Teil der Zusagen zwischen den Parteien, teilt Ghalibaf auf X mit. Die Gespräche dürften erst beginnen, wenn diese erfüllt seien. Laura OtterVance warnt Iran vor Täuschung bei Verhandlungsgesprächen mit den USAVor seiner Abreise zu Verhandlungen zum Iran-Krieg in Pakistan hat US-Vizepräsident J. D. Vance Teheran dazu ermahnt, die Gespräche mit den USA ernst zu nehmen. Wie US-Präsident Donald Trump verdeutlicht habe, sei man bereit, den Iranern die Hand zu reichen, wenn diese bereit seien, in gutem Glauben zu verhandeln, sagte Vance vor Journalisten. „Wenn sie versuchen werden, uns zu täuschen, werden sie feststellen, dass das Verhandlungsteam nicht besonders aufgeschlossen ist.“ Der Vizepräsident war auch um Zuversicht bemüht: Man freue sich auf die Verhandlungen, betonte er. Trump habe seinem Verhandlungsteam einige sehr klare Richtlinien gegeben. Man werde sich bemühen, gute Verhandlungen zu führen.Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg soll es von diesem Freitag an in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Gespräche zwischen den USA und Iran über eine dauerhafte Friedenslösung geben. Der US-Delegation um Vance gehören nach Angaben des Weißen Hauses auch der Sondergesandte Steve Witkoff sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an.Aus Sicherheitskreisen in Pakistan hieß es, zunächst seien Vorgespräche auf Expertenebene vorgesehen. Am Samstag sei ein Treffen der Verhandlungsführer angedacht. Die Gespräche könnten bei Bedarf demnach auch bis Sonntag andauern. Auf iranischer Seite blieb zuletzt allerdings unklar, ob Teheran überhaupt die Verhandlungsführer zu den Gesprächen nach Islamabad schicken würde. Der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge finden keine Verhandlungen statt, solange Israel seine Angriffe auf Libanon fortsetzt.Hisbollah-Chef: Machen weiter „bis zum letzten Atemzug“Hisbollah-Chef Naim Kassim hat erneut die Kampfbereitschaft der Organisation betont. „Der Widerstand wird bis zum letzten Atemzug weitermachen“, hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Rede Kassims. Israel sei es in 40 Jahren nicht gelungen, die Hisbollah davon abzuhalten, Raketen, Drohnen und andere Geschosse auf sein Gebiet abzufeuern.Die israelischen Waffen und Bedrohungen schüchterten die Hisbollah nicht ein. „Wir sind die rechtmäßigen Besitzer dieses Landes“, sagte er mit Blick auf das Vorrücken der israelischen Truppen in Südlibanon. „Wir werden unsere Souveränität wieder herstellen und den Besatzer vertreiben.“Kassim forderte die libanesische Regierung dazu auf, „keine Zugeständnisse“ zu machen. Am Donnerstagabend war bestätigt worden, dass Israel und Libanon in der kommenden Woche in Washington direkt miteinander verhandeln wollen. Nach israelischen Angaben sollen sich die Gespräche auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und Libanon konzentrieren.Laura OtterDRK-Präsident warnt vor humanitärer Katastrophe in Libanon Angesichts der anhaltenden Angriffe Israels in Libanon hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vor einer humanitären Katastrophe in dem Mittelmeerland gewarnt. „Zahlreiche Krankenhäuser sind aufgrund der vielen Verwundeten überfüllt und es droht ein Engpass von bestimmten Arzneimitteln und Materialien, insbesondere wenn die Angriffe anhalten sollten“, sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe der Rheinischen Post.Auch der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Libanon, Abdinasir Abubakar, warnte davor, dass medizinische Versorgungsgüter, darunter auch Blutkonserven, knapp werden könnten. Innerhalb weniger Tage seien drei bis vier Wochenvorräte an medizinischen Gütern aufgebraucht worden, berichtete er in einer Video-Pressekonferenz. Das Gesundheitssystem sei am Limit. Seit Kriegsbeginn seien in Libanon 13 Krankenhäuser beschädigt worden, sechs seien kriegsbedingt geschlossen worden. In den vergangenen Tagen seien zunehmend dicht besiedelte Gebiete ohne ausreichende Vorwarnung unter Beschuss geraten, sagte DRK-Präsident Gröhe. Der bewaffnete Konflikt habe ein neues, nochmals verheerenderes Ausmaß erreicht. Er rief dazu auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten. Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal seien zu schonen und die Zivilbevölkerung zu schützen. Im aktuellen Krieg seien erneut Helfende getötet worden, unter anderem einer vom Libanesischen Roten Kreuz, so Gröhe. Das UN-Welternährungsprogramms (WFP) warnt ebenfalls vor einer Krise bei der Lebensmittelversorgung. Der Krieg beeinträchtige die Lieferung von Gütern im Land. "Was wir erleben, ist nicht nur eine Vertreibungskrise, es entwickelt sich rasch zu einer Krise der Lebensmittelsicherheit", sagt WFP-Länderdirektorin Allison Oman per Videoschalte aus Beirut. Sie warnt ​davor, dass Nahrungsmittel wegen steigender Preise und der wachsenden Nachfrage von vertriebenen Familien zunehmend unerschwinglich würden. Selenskij: Haben Drohnen über Golfstaaten zerstörtUkrainische Soldaten haben nach Aussage von Präsident Wolodimir Selenskij im Iran-Krieg Angriffe iranischer Drohnen auf Staaten am Persischen Golf abgewehrt. „Haben wir iranische Shahed-(Drohnen) zerstört? Ja, haben wir. War das nur in einem Land? Nein, in mehreren. Meiner Meinung nach ist das ein Erfolg“, zitierte Selenskij auf dem Portal X seine eigenen Aussagen in einem Gespräch mit Journalisten. Er verwies auf Militärexperten, die Kiew vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs in die Region entsandt habe. Die Ukraine habe mehreren Ländern gezeigt, wie man mit Abfangdrohnen arbeite.Im Krieg gegen die Ukraine setzt Russland massiv Drohnen der ursprünglich iranischen Bauart Shahed ein. Iran hat als Reaktion auf Luftangriffe der USA und Israels die Anrainerstaaten des Persischen Golfs ebenfalls mit diesem Drohnentyp beschossen. Darauf bot Kiew den Staaten im Nahen Osten und den Golfmonarchien gleich zu Beginn des Iran-Kriegs Hilfe an.Selenskij reiste auch selbst in die Region und schloss Vereinbarungen mit Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Demnach sollen ukrainische Unternehmen mit den Streitkräften dieser Staaten zum Schutz bestimmter Einrichtungen zusammenarbeiten. Kiew erhalte im Gegenzug Flugabwehrmunition zum Schutz seiner Energieinfrastruktur sowie Rohöl und Diesel. Über ähnliche Abkommen spreche man mit dem Oman, Kuwait und Bahrain, sagte der ukrainische Präsident.Die Lage vor OrtMehr ladenTickarooLive Blog Software
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