PfadnavigationHomePolitikAuslandArtikeltyp:LivetickerKrieg in NahostUS-Militär startet Seeblockade in der Straße von Hormus – Schifffahrt teils eingeschränktStand: 01:18 UhrLesedauer: 17 MinutenMit einer neuen Maßnahme erhöht die US-Regierung den Druck auf
Iran. Schiffe mit Bezug zu iranischen Häfen dürfen die Straße von Hormus nicht passierenQuelle: Altaf Qadri/AP/dpaDas US-Militär setzt eine angekündigte Seeblockade um. Betroffen sind Schiffe mit Ziel oder Herkunft iranischer Häfen. Andere Durchfahrten durch die Meerenge sollen laut
Centcom möglich bleiben. CDU-Außenpolitiker
Norbert Röttgen hält den Schritt für „überfällig“. Mehr im Liveticker.Am 28. Februar begannen die USA und
Israel, den
Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte
Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nahmen
Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Nun einigten sich die USA und der
Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe.Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:00:59 Uhr – Irans Außenminister: USA ließen konstruktive Gespräche scheiternDer iranische Außenminister
Abbas Araghtschi hat den USA vorgeworfen, die Gespräche in
Pakistan trotz vielversprechender Aussichten zum Scheitern gebracht zu haben. Sein Land habe „in gutem Glauben“ mit den Vereinigten Staaten über ein Kriegsende verhandelt, schrieb Araghtschi am Sonntag auf der Online-Plattform X. Doch sei der
Iran „nur wenige Zentimeter“ vor einer „
Islamabad-MoU“ auf Maximalforderungen, wechselnde Zielvorgaben und Blockade gestoßen, ergänzte er. Mit „MoU“ meinte er die Abkürzung für „Memorandum of Understanding“, also eine Absichtserklärung.00:34 Uhr – Nach Trumps Seeblockade-Ankündigung: Ölpreise steigenDie Ölpreise sind nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem
Iran wieder gestiegen. In der Nacht zum Montag (MESZ) lag der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni zur Eröffnung bei 102,50 US-Dollar. Vor dem Start der Verhandlungen zwischen den USA und dem
Iran in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad am Samstag hatte der Preis pro Barrel noch bei 95,20 Dollar gelegen. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte in der Nacht zum Montag wieder zu. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.00:33 Uhr – Nahost-Experte: Trump hat kaum Druckmittel in Straße von HormusDen Plan von US-Präsident Donald, die amerikanische Marine für eine Seeblockade der Straße von Hormus einzusetzen, hält Nahost-Experte Andreas Krieg für unrealistisch. „Wir sollten im Hinterkopf behalten, dass die Amerikaner eine deutlich niedrigere Schmerzgrenze haben als die Iraner“, erklärte Krieg, Militäranalyst und Dozent für Sicherheitsstudien am Kings College in London. „Die Iraner können das – was auch immer passiert – deutlich länger durchhalten als die Weltwirtschaft, deutlich länger als die Golfstaaten und deutlich länger als die Amerikaner.“Trump habe „keine guten Optionen“ und werde in einigen Punkten nachgeben müssen. „Es gibt kein Mittel im Werkzeugkasten, keinen militärischen Hebel, den er einsetzen könnte, um seinen Willen durchzusetzen“, analysierte Krieg.00:15 Uhr –
Iran: USA blockieren Einigung zur Beendigung des KriegesDer
Iran gibt den USA die Schuld am Scheitern einer Einigung zur Beendigung des Krieges. In den intensivsten Gesprächen auf höchster Ebene seit 47 Jahren habe sich der
Iran in gutem Glauben engagiert, teilt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit. Kurz vor dem Abschluss der Gespräche in
Islamabad sei man jedoch auf Maximalforderungen, immer neue Bedingungen und eine Blockade gestoßen. Es seien „null Lehren“ gezogen worden, kritisiert der Minister. 00:01 Uhr – CDU-Außenpolitiker: Trumps Seeblockade eher VerhandlungstaktikDer CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hält die Ankündigung einer Seeblockade in der Straße von Hormus durch US-Präsident Donald Trump in erster Linie für eine Verhandlungstaktik. „Präsident Trump kann keine blockierten Handelswege gebrauchen“, sagte Hardt der „Rheinischen Post“. „Das führt auch in den USA zu steigenden Preisen und schwächt ihn innenpolitisch“, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. „Beide Seiten versuchen, ihre Verhandlungsposition zu verbessern. Ich sehe Trumps Äußerungen über eine mögliche US-Blockade eher als Verhandlungstaktik.“ Außerdem habe man gelernt, „bei ihm nicht jedes Wort sofort als endgültige Festlegung zu verstehen“, meinte der CDU-Politiker.Sonntag, 12. April 202623:46 Uhr – US-Militär: Seeblockade der Straße von Hormus beginnt MontagDie von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch das US-Militär soll am Montag beginnen. Ab 10 Uhr US-Ostküstenzeit (16 Uhr MESZ) werde der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, kündigte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (
Centcom) auf der Plattform X an. Dies schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein. Die Blockade werde gegenüber Schiffen aller Nationen durchgesetzt, hieß es weiter.Zugleich erläuterte
Centcom, dass die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus, deren Ziel oder Startpunkt nicht ein iranischer Hafen ist, durch das US-Militär nicht beeinträchtigt werde.23:36 Uhr – Irans Marinechef nennt Trumps Blockade-Drohung für Straße von Hormus „lächerlich“Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Straße von Hormus zu blockieren, ist vom Chef der iranischen Marine als „lächerlich“ zurückgewiesen worden. Schahram Irani sagte am Sonntagabend nach Angaben des Staatsfernsehens: „Die Drohungen des US-Präsidenten,
Iran auf See zu blockieren, sind lächerlich und absurd.“ Die iranische Marine „überwacht und kontrolliert alle Bewegungen der aggressiven US-Armee in der Region“.22:53 Uhr – US-Kreise: Teheran wollte Washingtons rote Linien nicht akzeptierenDer
Iran hat bei den vorerst gescheiterten Gesprächen in
Pakistan nicht allen roten Linien Washingtons für ein Kriegsende zustimmen wollen. Dies teilte ein US-Regierungsmitglied am Sonntag der Nachrichtenagentur AP mit. Kernziel der US-Unterhändler sei gewesen, sicherzustellen, dass der
Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Es habe aber weitere von den USA gezogene rote Linien gegeben, gegen die der
Iran Einwände erhoben habe, sagte die Quelle. Dazu gehöre, dass der
Iran die Urananreicherung beende, seine wichtigsten Anreicherungsanlagen demontiere, die Bergung seines hochangereicherten Urans erlaube, die Finanzierung der Hamas, der Hisbollah im Libanon und der Huthi-Miliz im Jemen einstelle, einen umfassenderen Rahmen für Frieden und Sicherheit in der Region schaffe und die Straße von Hormus öffne.21:38 Uhr – Regierung: Libanon bemüht sich um Ende des Kriegs und Abzug israelischer TruppenDer Libanon strebt nach den Worten von Regierungschef Nawaf Salam die Beendigung des Kriegs zwischen
Israel und der Hisbollah sowie einen Abzug der israelischen Truppen an. „Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, diesen Krieg zu beenden, den Abzug Israels aus all unseren Gebieten sicherzustellen, die Rückkehr aller Gefangenen zu erreichen, unsere zerstörten Dörfer und Städte wieder aufzubauen und die sichere Rückkehr der Vertriebenen zu gewährleisten“, sagte Salam in einer Fernsehansprache am Sonntag. Der Libanon bemühe sich weiterhin, „Verhandlungen zu führen, um den Krieg zu beenden“, betonte er. Salam äußerte sich vor für Dienstag geplanten direkten Gesprächen Israels und des Libanon im US-Außenministerium in Washington. Die libanesische Präsidentschaft teilte am Freitag mit, dabei würde über eine Waffenruhe zwischen der Hisbollah und
Israel verhandelt werden. Die israelische Regierung strebt nach eigenen Angaben Gespräche über eine Entwaffnung der vom
Iran finanzierten Hisbollah-Miliz und über friedliche Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern an. 21:05 Uhr – Trump: Ölpreise könnten bis November hoch bleibenUS-Präsident Trump geht nach eigenen Worten davon aus, dass die Öl- und Benzinpreise bis zu den Zwischenwahlen in den USA im November hoch bleiben werden. Das ist ein seltenes Eingeständnis der möglichen politischen Folgen seiner Entscheidung von Ende Februar, den
Iran anzugreifen. „Es könnte so sein, oder gleich bleiben, oder vielleicht ein bisschen höher, aber es dürfte in etwa gleich bleiben“, sagte Trump am Sonntag dem Sender Fox auf die Frage, ob die Kosten für Öl und Benzin bis zum Herbst sinken würden. Seine Äußerungen folgen auf wochenlange Behauptungen, der Preisanstieg werde nur ein kurzfristiges Phänomen sein. Trump hatte kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den
Iran Ende Februar auch gesagt, der Krieg werde vier Wochen „oder kürzer“ dauern.Der Durchschnittspreis für Benzin an US-Tankstellen lag laut Daten des Dienstes GasBuddy den größten Teil des Aprils bei über vier Dollar pro Gallone (knapp 3,8 Liter). Das sind fast 30 Prozent mehr als üblich. Am Ölmarkt ist der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl von knapp 73 Dollar von vor Beginn der Angriffe auf bis zu 114 Dollar gestiegen. Aktuell liegt er bei rund 96 Dollar, nachdem Trump eine Deeskalation im
Iran-Krieg in Aussicht gestellt hatte. Gespräche darüber haben am Wochenende aber zu keiner Einigung geführt. In zahlreichen Ländern weltweit ist in Folge der Entwicklung der Benzinpreis gestiegen, was zu politischen Turbulenzen führt.20:21 Uhr – Netanjahu besucht SüdlibanonInmitten anhaltender israelischer Angriffe auf den Libanon hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu am Sonntagabend ein Video veröffentlicht, das ihm beim Truppenbesuch im Südlibanon zeigt. Netanjahu trägt in dem Video eine kugelsichere Weste und ist von Soldaten umgeben, von denen einige maskiert sind. Zudem versicherte er, durch das im Zuge des
Iran-Krieges erfolgte Vorgehen der israelischen Armee im Nachbarland sei „die Gefahr eines Eindringens“ von Kämpfern der pro-iranischen Hisbollah nach
Israel gebannt worden.Netanjahu wurde nach eigenen Angaben bei dem Truppenbesuch von Verteidigungsminister
Israel Katz und hochrangigen Militärvertretern begleitet. Die Bodenoffensive im Südlibanon habe dazu beigetragen, die Gefahr von Raketenbeschuss durch die Hisbollah auf israelische Ortschaften einzudämmen, sagte er. „Es gibt noch viel zu tun, und wir tun es.“19:43 Uhr – Trump droht China mit Zöllen im Fall von Waffenlieferungen an IranTrump droht China mit Zöllen von 50 Prozent, sollte die Volksrepublik Waffen an den
Iran verkaufen. Er habe Berichte gehört, wonach China dem
Iran Flugabwehrraketen geliefert habe, die ein Soldat von der Schulter aus abfeuern könne, sagte Trump am Sonntag dem Sender Fox News. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, werde er chinesische Waren mit Zöllen belegen.18:52 Uhr – US-Insider: Uneins mit
Iran bei Themen Uran, Hamas und HormusAus dem Umfeld der US-Regierung heißt es, der
Iran habe es bei den Verhandlungen in
Pakistan abgelehnt, seine Uran-Anreicherung zu beenden. Auch wolle der
Iran seine Anlagen zur Uran-Anreicherung nicht offenlegen. Ebenfalls abgelehnt habe der
Iran ein Ende der Finanzierung für die extremistischen Gruppen Hamas, Hisbollah und Huthi. Zudem habe der
Iran die Forderung zurückgewiesen, die Straße von Hormus vollsträndig zu öffnen. Im Sommer 2025 hatte die US-Regierung nach Angriffen auf den
Iran noch erklärt, die nuklearen Fähigkeiten des Irans seien vollständig vernichtet worden.18:22 Uhr – Irans Präsident: US-„Doppelstandards“ größtes Hindernis für EinigungDer iranische Präsident Massud Peseschkian bezeichnet die angeblichen Doppelstandards der USA als das größte Hindernis für eine Einigung im derzeitigen Konflikt. „Bei den Verhandlungen in
Islamabad waren das anhaltende Festhalten der USA an Doppelstandards sowie ihr machtpolitischer Anspruch das größte Hindernis“, sagte Peseschkian in einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, wie das iranische Präsidialamt mitteilte. Der
Iran ist laut Peseschkian grundsätzlich zu einem fairen Abkommen bereit.17:39 Uhr –
Iran: Einigung mit USA unter bestimmten Bedingungen greifbar nahDer
Iran ist iranischen Staatsmedien zufolge zu einem „ausgewogenen und fairen“ Abkommen bereit, das dauerhaften Frieden und Sicherheit gewährleistet. Eine Einigung sei nicht in weiter Ferne, sollten die USA „in den Rahmen des Völkerrechts zurückkehren“, sagt der iranische Präsident Massud Peseschkian nach dem Bericht in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin.17:26 Uhr – Oman: „Schmerzhafte Zugeständnisse“ im
Iran-Krieg nötigFür einen Frieden im
Iran-Krieg müssen sich die Konfliktparteien nach Ansicht von Omans Außenminister Badr al-Busaidi womöglich zu großen Zusagen durchringen. „Der Erfolg erfordert möglicherweise, dass alle schmerzhafte Zugeständnisse machen, aber das ist gar nichts im Vergleich zum Schmerz und Versagen des Krieges“, teilte al-Busaidi bei X mit. Er drängte darauf, dass die zuvor geltende Waffenruhe verlängert und die Gespräche fortgesetzt werden.Der Minister erklärte, er habe US-Vizepräsident JD Vance nur „Stunden vor Kriegsbeginn“ am 28. Februar persönlich getroffen. Dabei habe er den Eindruck gewonnen, dass Vance und auch US-Präsident Donald Trump die „Verstrickungen des Krieges“ unbedingt vermeiden wollten.17:10 Uhr – Röttgen: Seeblockade von Meerenge „überfällig“Der CDU-Außenpolitiker
Norbert Röttgen hält die von US-Präsident Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch die US-Marine für überfällig. „Für die USA und fast den ganzen Rest der Welt ist es unabdingbar, dass das iranische Regime nicht die Kontrolle über die Straße von Hormus behält“, sagte Röttgen der „Rheinischen Post“. „Dass die USA dem Regime nun selber die Nutzung und die für das Regime unerlässlichen Einnahmen daraus abschneiden, ist überfällig“, betonte Röttgen. 16:49 Uhr – Trump erwartet Rückkehr des Irans an den VerhandlungstischTrump geht davon aus, dass der
Iran an den Verhandlungstisch zurückkehren und den USA alle Forderungen erfüllen wird. Die Führung in Teheran habe die Gespräche nicht abgebrochen, sagte Trump am Sonntag dem Sender Fox News. Gegen Ende seien die Verhandlungen mit den Iranern „sehr freundschaftlich“ gewesen. Er sage voraus, dass die Iraner den USA alles zugestehen werden, was verlangt werde. Wenn alles vorüber sei, könnten die Preise für Öl und Gas niedriger als derzeit sein.Lesen Sie auchZur geplanten Blockade der Straße von Hormus kündigte Trump in dem Interview an, es werde nicht lange dauern, die wichtige Meerenge von Minen zu räumen. Dafür verlegten die USA weitere Minensuchboote in die Region. Zudem wollten sich die Nato, Großbritannien und zahlreiche andere Länder an dem Einsatz beteiligen. Verbündete am Golf leisteten bereits Hilfe. Er kritisierte erneut das westliche Militärbündnis: Man müsse das Verhältnis zur Nato überprüfen. Sie sei nicht für die USA da gewesen.16:17 Uhr – Trump: Internationale Hilfe bei Blockade der Straße von HormusDie USA werden nach den Worten von Präsident Trump bei der Blockade der Straße von Hormus von der Nato und zahlreichen anderen Ländern unterstützt. Unter anderem Großbritannien entsende Minensuchboote, sagt Trump dem Sender Fox News. Die USA selbst würden ebenfalls weitere Minensuchboote dorthin verlegen. Die Räumung der Meerenge werde nicht lange dauern. Zwei US-Schiffe hätten die Meerenge zuletzt unbehelligt passiert.15:46 Uhr – Krieg mit
Iran kostet
Israel knapp zehn Milliarden EuroDer Krieg Israels gegen den
Iran verursacht nach einer ersten Schätzung Haushaltskosten von 35 Milliarden Schekel (knapp zehn Milliarden Euro). Davon entfallen 22 Milliarden Schekel auf die Verteidigung, teilt das Finanzministerium mit. Der Betrag sei bereits in den Haushalt für 2026 eingestellt worden.15:08 Uhr – Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus anDonald Trump hat die sofortige Blockade der Straße von Hormus durch die US-Marine angekündigt. Zudem werde jedes Schiff in internationalen Gewässern abgefangen, das eine Gebühr an den
Iran für die Durchfahrt der Meerenge gezahlt habe, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social.Die Blockade werde in Kürze beginnen und andere Länder würden sich auch daran beteiligen, behauptet Trump. „
Iran wird nicht erlaubt, von illegaler Erpressung zu profitieren“, schreibt der US-Präsident weiter. Trump droht dem Land mit Vergeltung: „Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, wird zur Hölle gejagt.“Der
Iran hatte nach Beginn des Krieges die Straße von Hormus praktisch blockiert. Inzwischen lässt er zwar wieder einige Schiffe durchfahren, beansprucht aber die Kontrolle bei der Auswahl der Schiffe und ihrer Ladung und verlangt Geld dafür. Darauf hat Teheran nach eigenen Angaben auch bei Verhandlungen mit den USA bestanden.14:56 Uhr – US-Vizepräsident Vance in Ramstein zwischengelandetUS-Vizepräsident J.D. Vance hat einen Zwischenstopp auf der US-Luftwaffenbasis im pfälzischen Ramstein eingelegt. Vance war auf dem Rückweg von den Verhandlungen zwischen den USA und dem
Iran in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad. Auf Fotos sieht man den Republikaner, wie er mit einem Pappbecher in der Hand über das Rollfeld lief. Laut mitreisenden Journalisten handelte es sich um einen geplanten Tankstopp.14:38 Uhr –
Israel stellt sich offenbar auf Wiederaufnahme des
Iran-Kriegs einNach dem vorläufigen Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem
Iran über ein Kriegsende stellt
Israel sich nach Medienberichten auf eine Wiederaufnahme der Kämpfe ein. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete, Generalstabschef Ejal Zamir habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen. Lesen Sie auchDas Militär solle sich „auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Rückkehr zu militärischen Auseinandersetzungen vorbereiten“, hieß es. Eine Entscheidung für einen militärischen Einsatz sei jedoch noch nicht getroffen. Ein israelischer Militärsprecher sagte auf Anfrage, man prüfe den Bericht. Auch der israelische Kan-Sender berichtete unter Berufung auf einen ranghohen israelischen Regierungsvertreter,
Israel sei gemeinsam mit den USA bereit für eine Wiederaufnahme des Kriegs gegen den
Iran. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend gesagt, die Kampagne im
Iran sei weiterhin nicht beendet.13:51 Uhr –
Iran verlangt weiter Kontrolle über MeerengeDer
Iran besteht nach Angaben von Vizepräsident Mohammed Resa Aref auf Kriegsreparationen und der Kontrolle der Straße von Hormus. Die iranische Delegation habe bei den gescheiterten Gesprächen in
Islamabad von den USA die Anerkennung einer iranischen Kontrolle über die Meerenge gefordert, durch die Schiffe normalerweise ein Fünftel des weltweit geförderten Erdöls transportieren, schrieb Aref am Sonntag in sozialen Medien. Außerdem verlange Teheran eine Entschädigung für die durch die US-amerikanischen und israelischen Angriffe verursachten Schäden. „Das sind die Rechte des (iranischen) Volkes“, erklärte Aref. „Dies ist unser festes Bekenntnis zu einem starken
Iran.“12:15 Uhr – US-Team war „ziemlich entgegenkommend“, sagt J. D. Vance „Wir konnten einfach nicht zu einer Situation kommen, in der die Iraner bereit waren, unsere Bedingungen zu akzeptieren. Ich denke, dass wir ziemlich flexibel waren“, zitiert die „Washington Post“ zum Scheitern der Verhandlungen US-Vizepräsident J. D. Vance. Das US-Team sei „ziemlich entgegenkommend“ gegenüber den Iranern gewesen und habe auf Anweisung von Präsident Donald Trump gehandelt, „hierher in gutem Glauben zu kommen und sein Bestes zu tun, um eine Einigung zu erzielen“.11:23 Uhr – Iranischer Unterhändler gibt USA SchuldDer iranische Chefunterhändler bei den Friedensgesprächen in
Pakistan macht die USA für den ergebnislosen Ausgang des Treffens verantwortlich. Der
Iran habe während der 21 Stunden langen Verhandlungen „zukunftsweisende Initiativen“ vorgelegt, schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf im Kurznachrichtendienst X. Die USA hätten jedoch nicht das Vertrauen der iranischen Seite gewinnen können. Sie müssten jetzt entscheiden, ob sie das überhaupt wollten. Konkreter wurde Ghalibaf nicht.09:59 Uhr – Saudi-Arabien wieder mit voller FörderkapazitätSaudi-Arabien hat die volle Förderkapazität seiner Ost-West-Pipeline wiederhergestellt. Die während des Krieges der USA und Israels gegen den
Iran angegriffenen Energieanlagen und die Pipeline hätten ihre Betriebskapazität wiedererlangt. Wer die Angriffe ausgeführt hat, lässt Saudi-Arabien offen. Mit Hilfe der Röhre kann die Straße von Hormus umgangen werden, die seit Beginn des Krieges de facto durch das iranische Militär gesperrt ist.Das saudi-arabische Militär hat jedoch in den vergangenen Wochen zahlreiche iranische Raketen und Drohnen abgefangen. Die Angriffe hatten auch den Betrieb wichtiger Öl-, Gas-, Raffinerie-, Petrochemie- und Stromanlagen in Riad, der Ostprovinz und der Industriestadt Janbu gestört. Dies hatte zu einem „Verlust von etwa 700.000 Barrel pro Tag an Pumpkapazität durch die Ost-West-Pipeline“ geführt, hieß es. 08:52 Uhr –
Israel fordert weitere GesprächeNach Einschätzung Israels sind weitere Gespräche zwischen den USA und dem
Iran möglich. Dies sei eine Option, sagt der israelische Sicherheitsminister Seew Elkin dem Armeehörfunk. Zugleich warnt er: „Die Iraner spielen mit dem Feuer.“08:15 Uhr – Delegationen sind abgereistDie Delegationen der USA und des Irans haben die pakistanische Hauptstadt
Islamabad verlassen. Beide seien auf der Heimreise, sagt ein pakistanischer Insider.05:52 Uhr –
Iran laut Insider ohne Zeitdruck – Hormus-Lage unverändertNach den jüngsten ergebnislosen Verhandlungen hat es der
Iran einem Insider zufolge mit weiteren Gesprächen nicht eilig. Solange die USA keinem vernünftigen Abkommen zustimmten, werde sich an der Lage in der Straße von Hormus nichts ändern, meldet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Lesen Sie auch05:46 Uhr –
Pakistan ruft USA und
Iran zur Einhaltung der Waffenruhe aufNach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem
Iran hat der Vermittler
Pakistan beide Länder aufgefordert, weiter die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Dies sei „zwingend erforderlich“, sagte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar.
Pakistan werde weiter als Vermittler dienen, um den „Dialog“ zwischen Washington und Teheran zu ermöglichen.Hochrangige Vertreter der USA und des
Iran hatten am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt
Islamabad unter pakistanischer Vermittlung Gespräche für eine Friedenslösung aufgenommen. US-Vizepräsident J.D. Vance erklärte die Gespräche aber nach einem 21-stündigen Verhandlungsmarathon für gescheitert.05:23 Uhr – Papst fleht um FriedenMit dramatischen Worten hat Leo XIV. die Staats- und Regierungschefs zur Beendigung der Kriege in Nahost und weltweit aufgefordert. „Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!“, rief er ihnen im Petersdom zu. „Setzt euch an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung, nicht an die Tische, an denen die Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beschlossen werden!“, so der Papst beim Friedensgebet vor rund 8.000 Menschen in der Basilika.04:06 Uhr – US-Delegation bereitet Abreise ohne Abkommen vorUS-Vizepräsident J.D. Vance kündigt nach 21-stündigen Verhandlungen mit dem
Iran in
Pakistan die Rückreise seiner Delegation ohne ein Abkommen an. Es habe mangelnde Fortschritte bei den Gesprächen gegeben und die Führung in Teheran habe die Bedingungen der USA nicht akzeptiert, sagt Vance in
Islamabad. Während ein Reporter des iranischen Staatsfernsehens berichtet, die Gespräche würden fortgesetzt, ließ Vance eine mögliche Fortsetzung unerwähnt.dpa/AFP/AP/Reuters/ceb/saha/mol/jmr/coh/jho