Nuba-Berge: Unsicherer Rückzugsraum an Sudans Front
Die Nuba-Berge im Grenzgebiet zwischen Sudan und Südsudan dienen seit Jahren als Rückzugsort für Hunderttausende. Die Region wird seit 2011 von der SPLM-N kontrolliert, die sich gegen die Marginalisierung der Bevölkerung einsetzt. Seit drei Jahren tobt im Sudan ein Krieg, der die humanitäre Lage in den Nuba-Bergen weiter verschärft hat und die Versorgung der Bevölkerung erschwert. Die sudanesische Armee greift die Region immer wieder an, wie ein Drohnenangriff im November 2025 zeigt. Über 150.000 Menschen sind durch den Krieg gestorben und etwa 14 Millionen wurden vertrieben. Im Februar 2025 verbündete sich die SPLM-N überraschend mit den Rapid Support Forces (RSF).